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Das Zukunftsnetz Mobilität NRW im Porträt

Wollen Kommunen ihr Image als attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort sichern, müssen sie sich den Mobilitätsanforderungen der Zukunft widmen. Unterstützung erhalten sie dabei vom Zukunftsnetz Mobilität NRW.

Die Zukunft der Mobilität ist multimodal, postfossil und smart. „Kommunen, die schon heute die Rahmenbedingungen für eine zukunftsfähige Mobilität gestalten, sind auf die notwendigen Veränderungen für eine bezahlbare, sichere, ressourcen- und umweltschonende Mobilität vorbereitet“, sagt der ehemalige NRW-Verkehrsminister Michael Groschek. Gerade ganzheitliche Systeme, die verschiedene Verkehrsträger inkludieren, werden in Zukunft einen wichtigen Stellenwert einnehmen. „Wenn wir wollen, dass Menschen mehr Bus und Bahn fahren, Radfahren, zu Fuß gehen oder Carsharing-Angebote nutzen, dann müssen wir für attraktive Angebote, die miteinander verknüpft werden können, sorgen“, erläutert Groschek die Aufgabe der Kommunen. Dabei werden sie durch das Zukunftsnetz Mobilität NRW (vormals Netzwerk Verkehrssicheres Nordrhein-Westfalen) vom Land unterstützt.  

Ideenschmieden für eine nachhaltige Mobilität

Das Zukunftsnetz Mobilität NRW verfügt über vier regionale Koordinierungsstellen, die im Rheinland, Westfalen, der Rhein-Ruhr-Region und Ostwestfalen-Lippe angesiedelt sind. Sie beraten Kommunen bei der Verankerung des kommunalen Mobilitätsmanagements in ihren Verwaltungen. Ziel ist es, nachhaltige Mobilitätsansätze und -angebote zu entwickeln, einzuführen und zu bewerben, um die Lebensqualität der Menschen in NRW zu sichern. Das kostenfreie Angebot für die Kommunen der Koordinierungsstellen reicht von Weiterbildungsmaßnahmen über den Erfahrungsaustausch bis hin zu einer konkreten Beratungsleistung. „Die Koordinierungsstellen bieten Unterstützung zum Beispiel beim Ausbau eines Mobilitätsmanagements in Schulen oder Betrieben an und helfen bei der verwaltungsinternen Vernetzung. Sie sind sozusagen die Ideenschmieden für eine nachhaltige Mobilität“, erklärt der ehemalige NRW-Verkehrsminister. Gerade die interne Vernetzung ist für eine erfolgreiche Umsetzung von Mobilitätsprojekten von besonderer Bedeutung. Nur wenn Mobilität als Querschnittsaufgabe verstanden wird und mehrere Fachbereiche wie Infrastruktur, Planung und Baurecht, Kommunikation und Service zusammenspielen, können zufriedenstellende Ergebnisse erzielt werden.

Voraussetzungen einer Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft ist keine Selbstverständlichkeit. Es ist nachzuweisen, dass ein in besonderem Maße ausgestaltetes Engagement für kommunales Mobilitätsmanagement vorhanden ist. Nach einer ersten Vorstellung des Ansatzes  auf Leitungsebene der Kommune durch Vertreter des Zukunftsnetzes, wird eine vom Oberbürgermeister, Bürgermeister oder Landrat der Kommune zu unterzeichnende Kooperationsvereinbarung mit einer Laufzeit von vier Jahren gefasst.

Weitere Informationen zum Zukunftsnetz Mobilität NRW hält die Internetseite www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de bereit.

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