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Die Aufgabenbereiche des Kompetenzcenters Sicherheit

Das Kompetenzcenter Sicherheit

Von Schulungsinhalten für Sicherheitskräfte bis hin zum Einsatz modernster Techniken – seit seiner Gründung 2008 steht das Kompetenzcenter Sicherheit den ÖPNV-Akteuren in NRW mit Spezialwissen in Sachen Sicherheit zur Seite. Die Aufgabenfelder des KCS umfassen im Einzelnen die Bereiche:                 

·    Sicherheit:

Mit dem KCS ist der VRR zentraler Ansprechpartner für das Verkehrs- und Innenministerium NRW sowie für die Landes- und Bundespolizei für den Bereich Sicherheit im ÖPNV. Er übernimmt eine bündelnde und koordinierende Rolle. Hervorgegangen sind diese Aufgaben aus der Zuständigkeit des VRR für die „Zentralstelle für regionales Sicherheitsmanagement und Prävention“ (ZeRP).

·    Service:

Das Kompetenzcenter koordiniert in Zusammenarbeit mit Sicherheitsdienstleistern, Bildungsträgern und Polizei Sensibilisierungs-, Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen von Mitarbeitern im Service- und Sicherheitsdienst. Neben einer generellen Sensibilisierung für sicherheitsrelevante Ereignisse wird dabei eine möglichst weitgehende Standardisierung der Ausbildungsinhalte des Sicherheits- und Servicepersonals verfolgt.

Weitere Stichpunkte/ergänzende Schwerpunkte:

// muTiger

Ein zentrales Thema im Bereich der Prävention ist die Förderung von Zivilcourage.

Die Stiftung muTiger – einer der beiden Stifter ist der VRR –  vermittelt aktiv Wissen zu zivilcouragiertem Handeln. Ziel ist es, dies möglichst vielen Bürgern und Fahrgästen des ÖPNV zu vermitteln, um schon frühzeitig Eskalationen, die zu Schäden an Personen und Sachen führen können, zu verhindern.

Mehr über die muTiger-Stiftung finden Sie auf der Internetseite:  www.mutiger.de

// Sicherheitskongresse

Das Kompetenzcenter ist Ausrichter der Sicherheitskongresse, an denen Vertreter von Verkehrsunternehmen, Landes- und Bundespolizei aus Nordrhein-Westfalen und anderen Bundesländern sowie Organisationen aus angrenzenden Ländern wie der Schweiz und Niederlande teilnehmen. 

In der Vergangenheit wurden unter anderem die Themen „Gewalt im ÖPV“ und  „Gemeinschaftsaufgabe Sicherheit“ betrachtet und Handlungsempfehlungen für die Zusammenarbeit der Polizei, Verkehrsunternehmen und Sicherheitsdienste erarbeitet.

Der 3. ÖPNV Sicherheitskongress hatte 2012 das Thema "Welchen Nutzen hat Sicherheit?  Eine volkswirtschaftliche Betrachtung" zum Inhalt. Erstmals wurden die Ergebnisse der Studie „Volkswirtschaftliche Bewertung von Personaleinsatz in den Fahrzeugen des ÖPV“ vorgestellt.

 // Studie "Volkswirtschaftliche Bewertung von Personaleinsatz in den Fahrzeugen des ÖPV in NRW"

Untersuchungen belegen, dass das subjektive Sicherheitsempfinden für die Menschen ein wichtiges Kriterium bei der Entscheidung über die ÖPNV-Nutzung wird. Ein Gefühl der Sicherheit ist am besten durch zusätzliches Sicherheits- und Servicepersonal in den Fahrzeugen zu erreichen. Ob zusätzliches Sicherheitspersonal auch einen volkswirtschaftlichen Nutzen generiert, untersuchte eine vom KCS initiierte Studie. Erstmals wurde ein solch umfassender Studienansatz umgesetzt, der verschiedene volkswirtschaftliche Faktoren berücksichtigt.

Die Ergebnisse der Studie lassen den Schluss zu, dass zusätzliches Sicherheitspersonal im ÖPNV nicht nur das subjektive und objektive Sicherheitsempfinden der Fahrgäste steigert, sondern auch ökologische, arbeitsmarktpolitische und wirtschaftliche Effekte erzielen kann.

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