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Wirtschaft & Wissenschaft

19.09.2012

Mobilität 2030

Eines ist klar: Der demografische Wandel hat massive Folgen für das Leben in unseren Städten und Regionen. Die Einwohnerzahlen sinken, gleichzeitig werden die Menschen immer älter. Hinzu kommen umfangreiche Wanderungsbewegungen.

Auch die öffentlichen Mobilitätssysteme müssen sich dieser Entwicklung stellen. Prof. Dirk Vallée, Verkehrsexperte an der RWTH Aachen, entwirft in einem Beitrag für das Meinungsbildner-Magazin TransVer Szenarien, wie dies gelingen kann.

Zunächst die Fakten: An Rhein und Ruhr leben – so eine Erhebung des Statistischen Landesamtes in NRW (IT.NRW) von Juni 2012 – im Jahr 2030 voraussichtlich rund 17 Millionen Menschen, immerhin 3,7 Prozent weniger als noch 2011. Die meisten von ihnen leben in Ballungsgebieten wie dem Ruhrgebiet und Großstädten wie Aachen, Münster, Bonn, Köln und Düsseldorf, während die übrigen Städte mit Abwanderung zu kämpfen haben. Auch die Altersstruktur verschiebt sich, Nordrhein-Westfalen wird älter: Lebten 2011 noch rund 3,5 Millionen unter 20-Jährige im Land – immerhin 19,5 Prozent, gemessen an der gesamten Einwohnerzahl – sind es 2030 nur noch 17,1 Prozent. Im Gegenzug gibt es mehr Menschen über 65 Jahre. Ihr Anteil wird von 20,3 Prozent der Bevölkerung in 2011 auf 26,9 Prozent im Jahr 2030 steigen. Was bedeutet das für den ÖPNV?

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