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Politik & Wirtschaft

29.08.2012

Eiserner Rhein: Bund geht von falschen Kosten aus

NRW-Verkehrsminister Groschek warnt, dass die historische Trasse drei mal so teuer wäre wie bisher angenommen.

NRW-Verkehrsminister Michael Groschek hat dem Bundesverkehrsminister das Ergebnis einer Kostenuntersuchung für die historische Trasse der Güterverkehrstrecke Eiserner Rhein mitgeteilt. Danach ergeben sich für die historische Trasse des Eisernen Rheins nahezu dreimal höhere Investitionskosten als vom Bund bislang angenommen. Nach der Untersuchung des Gutachters kosten die Reaktivierung und der Ausbau der rund 21 Kilometer langen historischen Trasse rund 445 Millionen; der Bund war bisher in seinen Planungen von 150 Millionen Euro ausgegangen.

Dieselben Gutachter hatten bereits die Kosten für die vom Land präferierte A52-Variante des Eisernen Rheins mit rund 555 Millionen Euro berechnet. Betrachtet man die Investitionskosten pro Kilometer ergeben sich auf der historischen Trasse 21,2 Millionen Euro pro Kilometer während für die 33,5 Kilometer lange A52-Lösung lediglich 16,6 Millionen Euro pro Kilometer fällig werden. Die Variante böte zudem den Vorteil, dass sie in weiten Teilen fernab von Ortschaften geführt und keine Naturschutzgebiete zerschneiden würde.

In seinem Schreiben an den Bundesverkehrsminister fordert Groschek Ramsauer auf, seine ablehnende Haltung zur A52-Variante zu überdenken und im Zuge der Neuaufstellung des Bundesverkehrswegeplans 2015 die aktuellen Kostenschätzungen zu Grunde zu legen.


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