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Service & Organisation

Uhren an Wuppertaler Bussteigen

26.03.2019

100 Tage nach der Inbetriebnahme des Busbahnhofs am Döppersberg ziehen die Wuppertaler Stadtwerke eine positive Bilanz. Kunden wünschen noch Uhren an den Bussteigen.

Am 25. November 2018 haben die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) den neuen Busbahnhof am Döppersberg in Betrieb genommen und nach hundert Tagen Bilanz gezogen, wie es am neuen zentralen Verknüpfungspunkt des Wuppertaler ÖPNV klappt. „Für den Busbahnhof haben wir viel Lob bekommen“, berichtet WSW mobil-Geschäftsführer Ulrich Jaeger. „Nicht nur seine Funktionalität, sondern auch das Erscheinungsbild kommt bei den Leuten gut an“, freut sich Jaeger. Noch wichtiger als das sind für die WSW mobil allerdings betriebliche Aspekte. Auch hier fällt die Bilanz positiv aus. “In punkto Anfahrbarkeit der einzelnen Haltepositionen oder bei der Verkehrssicherheit sind wir sehr zufrieden“, versichert der Geschäftsführer. Auch die Erreichbarkeit bzw. das Abfahren über die Straße Döppersberg funktioniert gut. An den wenigen Schneetagen hat zum Beispiel die Steigung von der Kreuzung Döppersberg her den Bussen keine Probleme bereitet. Bei der Schaltung der Ampeln auf der großen Kreuzung und an der Ein- und Ausfahrt zum Busbahnhof wurde nachjustiert, so dass jetzt genug Busse in einer Ampelphase durchrutschen, um Stauungen zu vermeiden. „Es verirren sich auch kaum noch PKW in das Revier der Busse“, schmunzelt Ulrich Jaeger. Einen besonderen Kundenwunsch wird die WSW noch umsetzen: Der Busbahnhof wird noch mit Uhren ausgestattet. Diese sollen in die dynamischen Info-Tafeln an den Bussteigen integriert werden.

35 Linien halten an dem zentralen Knotenpunkt des Wuppertaler ÖPNV, verteilt auf fünf Haltestellen. Sie verknüpfen den Hauptbahnhof mit gut 50 Fahrtzielen in und außerhalb Wuppertals. In Spitzenzeiten fahren bis zu 120 Busse pro Stunde hier an und ab. Es gibt Haltepositionen für 18 Busse gleichzeitig. Der Busbahnhof ist für 65.000 Fahrgäste pro Tag bzw. 20 Millionen Fahrgäste pro Jahr ausgelegt. Im gesamten Bereich des Busbahnhofs gibt es kostenloses WLAN. In der Bahnhofs-Mall befindet sich das neue MobiCenter der WSW, das auch am Samstag geöffnet hat. Für Information und Aufenthaltsqualität der Fahrgäste hat die WSW unter anderem 13 dynamische Informationsdisplays mit Vorleseeinrichtung auf dem Busbahnhof und fünf weitere in der Bahnhofs-Mall installiert, 15 Sitzgruppen und ebenso viele Windschutzwände sowie 38 Mülleimer. Die Ausstattung des Busbahnhofs hat 1,2 Millionen Euro gekostet.

Optimierungsbedarf sieht die WSW weniger auf, als vielmehr unter dem Busbahnhof. Das von den WSW betriebene Parkhaus dort wird von den Wuppertalern noch nicht so gut angenommen wie erhofft. 250 Parkplätze stehen zur Verfügung, die leider oft frei bleiben. Zunehmend besser läuft hingegen das Angebot der so genannten „Kiss and Ride“-Plätze. Wer nur mal kurz jemanden mit dem PKW zur Bahn bringen möchte, darf im WSW-Parkhaus zehn Minuten lang kostenlos parken. Allen anderen Kurzparkern bietet das Parkhaus Hauptbahnhof vor allem viel Platz und einen kurzen Weg in die City.

Quelle: WSW

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