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Initiativen & Technik

Bund fördert autonom fahrenden „Marktliner“

15.01.2019

Im 7,5 Minuten-Takt zwischen Aachen Hauptbahnhof und Markt mit einem autonom fahrenden Bus: Das könnte bereits innerhalb der nächsten beiden Jahre Wirklichkeit werden.

Der Bund hat in seinem „Förderprogramm Saubere Luft 2017-2020“ jetzt einen Antrag der Stadt Aachen bewilligt. Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp nahm einen Förderbescheid in Höhe von 1,8 Millionen Euro entgegen. Der Bund beteiligt sich mit der Hälfte an den Kosten für das zukunftsweisende Projekt. „Das Projekt unterstützt uns in den Bemühungen, den öffentlichen Personennahverkehr zugleich emissionsfreier und moderner zu gestalten. Mich freut ganz besonders, dass wir einen solchen Bus nicht nur im Labor testen, sondern die Möglichkeit erhalten haben, sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch Besucher der Stadt an einer solchen Innovation teilhaben zu lassen, so Philipp.

 

Am Anfang des Vorhabens steht zunächst die Erstellung einer Machbarkeitsstudie, doch bereits Ende 2019 könnte der erste selbstfahrende Elektrobus durch Aachen rollen. Viele Aufgaben müssen vorher bewältigt werden, unter anderem müssen die Busse in die Flottenverwaltung der ASEAG per Software eingebunden werden. Auch viele Sicherheitsaspekte müssen berücksichtigt werden. So ganz „fahrerlos“ wird der autonome Bus, der „e.GO People Mover“, nicht unterwegs sein: er wird maximal den sogenannten „Automatisierungsgrad 4“ erreichen. Das bedeutet: Ein Fahrer wird nach wie vor benötigt, der in der Lage ist, die Führung der Fahrzeugs zu übernehmen, wenn das System die Aufgabe nicht mehr bewältigen kann.

Quelle: AVV Aachener Verkehrsverbund

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