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Tickets & Tarife

Ausbildungsverkehr im Aufwind

03.01.2019

Das YoungTicket Plus im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und das AzubiTicket im Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) sind überaus nachgefragt.

Die beiden großen Verkehrsverbünde VRR und VRS ziehen ein positives Fazit für ihre jeweils verbundweit gültigen Auszubildendenticket.

Netzweit gültige Tickets für Auszubildende
Der VRR hatte zum 1. Januar 2018 das bis dato preisstufenbezogene YoungTicket in das netzweit gültige YoungTicketPlus umgewandelt. Ziel der Reform war es, mehr Auszubildende für den ÖPNV zu gewinnen. Denn gewerbliche und kaufmännische Auszubildende profitieren von einem  reduzierten Ticketpreis bei gleichzeitigen Mobilitätsvorteilen. "Die bisherigen Verkaufszahlen entwickeln sich positiv. Wir konnten den seit Jahren anhaltenden Absatzrückgang stoppen und teilweise sogar umkehren“, erklärt José Luis Castrillo, Vorstand des VRR. Seit dem Start des Ausbildungsjahres im September 2018 verzeichnet der VRR weiter steigende Absatzzahlen. Derzeit nutzen rund 60.000 Auszubildende die Abo-Variante des YoungTicketPLUS, 12.000 die Monatskarte. Dies entspricht einem Plus von rund 12 Prozent bei den regulären Monatstickets und etwa sieben Prozent bei den Abonnements im Vergleich zum Vorjahr. „Diese sehr positive Entwicklung ist für uns ein Indiz, dass wir mit dem Ticket ein Angebot geschaffen haben, das dem Bedarf der Auszubildenden entspricht. Viele junge Menschen schätzen Bus und Bahn für ihre ganz individuelle Mobilität“, freut sich Castrillo.

Auch der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) hat festgestellt, dass sein im August 2017 neu eingeführtes AzubiTicket ein voller Erfolg ist. Auch hier sind die Verkaufszahlen derart positiv, dass es eine Trendwende beim zuletzt rückläufigen Verkauf von Tickets im Ausbildungsverkauf gibt. Während im September 2016 insgesamt 18.398 Tickets im Ausbildungsverkehr verkauft wurden (MonatsTicket Schüler/Azubis und StarterTicket) waren es im September 2017 zusammen mit dem neuen AzubiTicket im Abo bereits 20.225 Tickets und im September 2018 sogar 23.837 Tickets. Insgesamt wurden seit der Einführung bereits 228.046 Abonnements verkauft. „Der große Vorteil des neuen AzubiTickets ist, dass die Abonnenten mit dieser Mobilitäts-Flatrate rund um die Uhr im erweiterten Netz des VRS unterwegs sein können“, so VRS-Geschäftsführer Michael Vogel. „Es gilt nicht mehr nur für die Fahrten im Rahmen der Ausbildung zwischen Wohnort und Arbeitsplatz, sondern deckt die Mobilitätsbedürfnisse der jungen Leute komplett ab.“ Das gilt umso mehr, da sich das Ticket sowohl für einzelne als auch für dauerhafte Fahrten in die Nachbarverbünde Aachener Verkehrsverbund (AVV) und Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) erweitern lässt.

Landesweit gültiges AzubiTicket in Planung
 Mit der Erweiterung ihrer Tickets für Auszubildende haben die Verkehrsverbünde VRR und VRS die Basis für die Entwicklung eines NRW-weiten AzubiTickets geschaffen. Für eine landesweit gültige Lösung im Ausbildungsverkehr finden mit dem Land als auch mit den weiteren Kooperationsräumen Gespräche statt.

Quelle: VRR, VRS

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