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Welcome to Eigelstein: Kunstprojekt am Bahnhof Köln-Hansaring läuft an

06.11.2018

Die grauen Flächen am Kölner Bahnhof Hansaring werden immer kleiner. Statt kahlem Beton können Reisende schon jetzt erste bunte Bilder und Zeichnungen erkennen.

Das Künstler-Duo „Goodlack“, Henning Hüttner und Semor, arbeitet derzeit an den Kunstwerken am Kölner Bahnhof Hansaring. Schon nach einer Woche Arbeit ist klar: Es wird richtig bunt. Die Firma „Goodlack Fassadenkunst“ hat sprichwörtlich die Federführung übernommen: Im Auftrag der DB hat die Gruppe Konzepte und Ideen für den Bahnhof Hansaring entwickelt. Noch im Laufe des Herbsts entstehen hier viele bunte Streetart-Gemälde aus Acrylfarben. Bald werden Reisende beim Eintritt in den Bahnhof von bunten Motiven begrüßt: „Das Schöne an Streetart ist, dass sie die Sprache der Straßen spricht und somit jedermann anspricht, nicht nur den auserwählten Kunstkenner“, sagt John Iven von „Goodlack Fassadenkunst“.

Es ist nicht das erste Kunstprojekt für die DB: Bereits 2014 hat „Colorrevolution“ die Außenmauer des Bahnhofs Ehrenfeld auf einer Länge von 300 Metern bemalt. In diesem Sommer hat sich DB Station&Service dann entschieden, die Personenunterführung des Ehrenfelder Bahnhofs in ein Gesamtkunstwerk zu verwandeln. „Wir haben noch während der laufenden Arbeit so viele positive Rückmeldungen von Reisenden bekommen, so dass schnell klar war: Das müssen wir fortsetzen“, sagt Kai Rossmann, DB-Bahnhofsmanager für den Raum Köln Bonn. „Auch an der Station Hansaring wollen wir daher jetzt zeigen, dass die DB Teil des Veedels ist.“

Sowohl „Goodlack Fassadenkunst“ als auch der Kulturverein „Colorrevolution“ nutzen Fassaden in der Stadt Köln und gestalten diese großflächig. Die Grundidee: Wandgemälde verschönern das Aussehen, beleben das internationale Auftreten und inspirieren die Bürger der Stadt. Die DB möchte den Bahnhof Hansaring mit diesem Projekt noch stärker in den Stadtteil integrieren, der für sein kulturelles Angebot und diverse Streetart-Projekte weit über Köln hinaus bekannt ist.

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