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Initiativen & Technik

Austausch über den Einsatz alternativer Antriebsformen im Nahverkehr

28.08.2018

Mitte August fand bei der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) ein intensiver Meinungsaustausch statt: Dr. Hendrik Schulte, Staatsekretär im Verkehrsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, und Andreas Rieckhof, Staatsrat für Verkehr der Freien und Hansestadt Hamburg, informierten sich bei RVK-Geschäftsführer Eugen Puderbach über die Erfahrungen des Unternehmens mit dem Einsatz alternativer Antriebsformen im Nahverkehr.

Im Mittelpunkt stand dabei die Brennstoffzellen-Hybridtechnologie, auf die das Kölner Verkehrsunternehmen sein Hauptaugenmerk richtet. Erst vor ein paar Monaten hat die RVK mit 30 Fahrzeugen die größte Bestellung von Brennstoffzellen-Hybridbussen bei dem Belgischen Hersteller van Hool ausgelöst. Mit der Auslieferung der Busse ab 2019 geht das Unternehmen den Weg eines emissionsfreien Nahverkehrs, den es bereits 2011 beschritten hat, konsequent weiter.

RVK schafft notwendige Infrastruktur
Für den Betrieb der Brennstoffzellen-Hybridbusse wird die RVK zwei Wasserstoff-Tankstellen errichten. Eine auf ihrem Betriebsgelände in Meckenheim (Rhein-Sieg-Kreis), eine in Wermelskirchen (Rheinisch-Bergischer Kreis). Darüber hinaus arbeitet die RVK an der Ertüchtigung  bereits vorhandener Tankstellen. Weitere Tankstellen in der Region befinden sich in der Planungsphase.

Auch Bio-Erdgas im Betrieb
Im Kreis Euskirchen setzt die RVK aufgrund der regionalen Gegebenheiten seit 2017 drei Bio-Erdgasbusse ein und hat damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Im Zuge einer kürzlich erfolgten gemeinsamen Absichtserklärung zwischen dem Kreis Euskirchen, der e-regio GmbH & Co. KG und der RVK sollen im Laufe des Jahres 2019 zwanzig weitere Erdgasbusse für den Regionalverkehr im Kreis Euskirchen in Betrieb genommen werden. Hierfür plant e-regio auf dem Betriebsgelände der RVK in Euskirchen eine Erdgastankstelle, an der 100 Prozent Bio-Erdgas getankt werden soll.

Quelle: RVK

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