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Service & Organisation

Rheinbahn gibt Hinweise zur Beförderung von E-Scootern in Bussen und Bahnen

21.08.2018

Die Rheinbahn weist darauf hin, dass die Bundesländer in einem bundesweit gültigen Erlass die Mitnahme von Elektroscootern (E-Scootern) in Linienbussen des ÖPNV geregelt haben. In diesem Erlass werden Regeln/Voraussetzungen für den E-Scooter, für den E-Scooter-Nutzer und für den Linienbus aufgestellt. Entsprechend gelten die Vorschriften der NRW-Beförderungsbedingungen.

Darüber hinaus hat die Rheinbahn auch die Mitnahmeregelungen für E-Scooter in den Bahnen angepasst. Für eine Mitnahme müssen alle Regeln/Voraussetzungen erfüllt sein und es muss Platz im Fahrzeug sein.

Technische Voraussetzungen des E-Scooters

Dass der E-Scooter die technischen Voraussetzungen erfüllt und für die Mitnahme mit aufsitzender Person freigegeben ist, muss vom Hersteller in der Bedienungsanleitung festgestellt werden. Die Eignung des E-Scooters für die Mitnahme muss durch ein daran angebrachtes gut sichtbares, entsprechendes Piktogramm erkennbar sein.

Ebenfalls Voraussetzung: Das maximal zulässige Gewicht mit aufsitzender Person (und ggfs. Zuladung) beträgt 300 Kilogramm. Damit die Rückenlehne des Sitzes formschlüssig an die Prallplatte anliegen kann, dürfen keine Körbe, Halter für Gehhilfen, Taschen oder Rücksäcke o.ä. angebaut oder angehängt sein.

Personenbezogene Voraussetzungen des Nutzers

Der Nutzer des E-Scooters hat einen Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen G bzw. aG (§3 Abs. 1 Nr.1 oder 7 SchwbAwV) erhalten. Nachrangig genügt auch eine Kostenübernahme des E-Scooters durch die Krankenkasse. Eine ärztliche Bescheinigung reicht hingegen nicht aus.

Quelle: Newstix

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