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Wirtschaft & Wissenschaft

STOAG blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurück

22.05.2018

Um es mit einem Satz zusammenzufassen: Das Geschäftsjahr 2017 konnte mit gutem Ergebnis abgeschlossen werden. Das Betriebsergebnis hat sich positiv entwickelt, die Fahrgastzahlen haben sich stabilisiert. Die STOAG ist seit Jahren ein verlässlicher Partner der Stadt mit einem stabilen und kalkulierbaren Geschäftsergebnis. Auch zukünftig wird die STOAG direkt von der Stadt Oberhausen mit der Erbringung der Nahverkehrsleistung beauftragt, auf die Vorankündigung der Direktvergabe sind keine eigenwirtschaftlichen Anträge anderer Verkehrsunternehmen eingegangen.

Für das Jahr 2017 belaufen sich die Erträge der STOAG auf 34.350 TEUR und liegen damit um knapp 8% über dem Vorjahreswert (31.822 TEUR). Sie setzen sich zusammen aus Verkaufserlösen, Zinserträgen, der ÖPNV-Pauschale und sonstigen betrieblichen Erträgen.

Die Gesamtaufwendungen für die Beförderung von 34,8 Mio. Fahrgästen, für den Unterhalt von 118 Bussen, sechs Straßenbahnen und der ÖPNV-Infrastruktur sowie für die Beschäftigung von 410 Mitarbeitern betragen 48.777 TEUR (Vorjahr: 47.456 TEUR).

Das Betriebsergebnis der STOAG weist mit 14.427 TEUR einen um 8% geringeren Zuschussbedarf auf als im Vorjahr (15.634 TEUR).

Die Erträge aus Beteiligungen und Wertpapieren sind leicht gestiegen und betragen 8.199 TEUR, im Vorjahr beliefen sie sich auf 8.116 TEUR. In den vergangenen Jahren konnte der verbleibende Finanzierungsbetrag für die Stadt Oberhausen deutlich reduziert werden – er beträgt 6.278 TEUR (Vorjahr 7.568 TEUR).

Um auch zukünftig das ÖPNV-Angebot in hoher Qualität aufrecht zu erhalten, hat die STOAG im Geschäftsjahr 2017 Investitionen in Höhe von 10 Mio. EUR getätigt, unter anderem in neue Busse und in den Neubau einer Infrastrukturwerkstatt auf dem Betriebshof.

Bei den Fahrgästen und Fahrten lassen sich folgende Trends feststellen:

Fahrgäste, die gelegentlich Bus und Bahn nutzen, erwerben ihre Tickets am Automaten, im Vorverkauf oder beim Fahrer – das ist der so genannte Bartarif. Rund 2,5 Mio. Fahrten sind mit diesen Tickets zurückgelegt worden, ein ähnlicher Wert wie im Vorjahr. Der Topseller ist nach wie vor das CityO.Ticket, der Zuwachs bei den Fahrten beträgt 25%. Die klassischen Einzel- und MehrfahrtenTickets wurden hingegen weniger häufig genutzt als im Vorjahr.

Stammkunden wie auch Auszubildende bevorzugen inzwischen, das Ticket monatlich statt jährlich zu erwerben. Sie können damit flexibler auf Zeiten reagieren, in denen der ÖPNV weniger oder gar nicht genutzt wird. Die STOAG erzielte deutliche Zuwächse bei den Fahrten mit monatlich erworbenen Zeitfahrausweisen (Ticket1000 +8,4%, Ticket2000 +5,2%), Rückgänge hingegen bei den Fahrten mit Abonnement (Ticket1000 -0,7%, Ticket2000 -6,3%).

Die Anzahl der Fahrten, die im vergangenen Jahr mit dem subventioniertem SozialTicket, genannt MeinTicket, zurückgelegt worden sind, hat sich stabilisiert (2017:-0,8%, 2016: +22,2%).

Insgesamt haben 34,8 Mio. Fahrgäste im Jahr 2017 ihre Wege mit Bussen und Straßenbahnen der STOAG zurückgelegt.

Quelle: Newstix

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