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Tickets & Tarife

VRS: AzubiTicket stark nachgefragt

30.04.2018

Das im August 2017 vom Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) neu eingeführte AzubiTicket hat zu einer Trendwende beim Verkauf von Tickets im Ausbildungsverkehr geführt. Der zuletzt sinkende Absatz konnte nicht nur gestoppt, sondern sogar gesteigert werden.

Seit dem September 2017 gibt es im Vergleich zu den Vorjahresmonaten vierstellig höhere Verkaufszahlen. Während im September 2016 insgesamt 18.398 Tickets im Ausbildungsverkehr verkauft wurden (MonatsTicket Schüler/Azubis und StarterTicket) waren es im September 2017 zusammen mit dem neuen AzubiTicket bereits 20.228 Tickets.

„Der große Vorteil des neuen AzubiTickets ist, dass die Abonnenten mit dieser Mobilitäts-Flatrate rund um die Uhr im erweiterten Netz des VRS unterwegs sein können“, so VRS-Geschäftsführer Michael Vogel. „Es gilt nicht mehr nur für die Fahrten im Rahmen der Ausbildung zwischen Wohnort und Arbeitsplatz, sondern deckt die Mobilitätsbedürfnisse der jungen Leute komplett ab.“ Das im freien Verkauf erhältliche Abo kostet monatlich 58,40 Euro und wurde in den ersten fünf Monaten (August bis Dezember 2017) insgesamt 63.158 Mal verkauft.

Erweiterung auf Nachbarverbünde möglich
Die Attraktivität des neuen Ticketangebots wird noch einmal dadurch gesteigert, dass es sich sowohl für einzelne als auch für dauerhafte Fahrten in die Nachbarverbünde Aachener Verkehrsverbund (AVV) und Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) erweitern lässt. Zudem können AzubiTicket-Inhaber von ergänzenden Mitnahmeregelungen profitieren. So können montags bis freitags ab 19 Uhr sowie ganztägig an Wochenenden und Feiertagen eine weitere Person, bis zu drei Kinder von 6 bis 14 Jahren sowie ein Fahrrad mitgenommen werden. Außerdem können Abonnenten des AzubiTicket, die mindestens 18 Jahre alt sind, die Leihräder der KVB und Carsharing mit Cambio nutzen.

Wer kein Abo abschließen möchte, ist auch weiterhin mit dem MonatsTicket Azubis/Schüler flexibel mobil. Schüler können außerdem wie bisher auch das StarterTicket nutzen. Neu ist ab dem 1. August 2017 die freie Wahl der Start- und Zielkommune: Beides kann unabhängig vom Schul- und Wohnstandort gewählt werden.

Quelle: VRS

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