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Wirtschaft & Wissenschaft

Zukunftsnetz Mobilität NRW unterstützt Kommunen bei kinderfreundlicher Stadtplanung

03.04.2018

Über 100 Kommunalvertreter und Experten trafen sich zum 2. Fachaustausch der NRW Kampagne „Mehr Freiraum für Kinder. Ein Gewinn für alle!“ Ende März im Ministerium des Innern NRW in Düsseldorf.

Was gut für Kinder ist, ist meistens gut für die ganze Gesellschaft. Vor diesem Hintergrund startete das Zukunftsnetz Mobilität NRW im Juni 2014 die Kampagne „Mehr Freiraum für Kinder. Ein Gewinn für alle!“. 22 NRW-Kommunen wurden als Projektpartner ausgewählt. Unterstützt durch das Dortmunder Planungsbüro STADTKINDER nutzten sie die Kampagne, um vor Ort und mit hohem Praxisbezug die eigenständige und sichere Mobilität von Kindern und das freie Spielen im öffentlichen Raum voranzubringen. Ende März trafen sich die teilnehmenden Partnerkommunen zum zweiten Mal zu einem Fachaustausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Kommunen, Politik, Landesverwaltung, Wissenschaft, Institutionen, Verbänden und Bildungseinrichtungen in Düsseldorf.

Ziel der Veranstaltung war es, über die Erfahrungen und Erfolge im Projekt zu informieren und die Bedeutung des Themas für die Stadtentwicklung und Lebensqualität in Kommunen zu vermitteln. Über 100 Besucherinnen und Besucher, unter ihnen zahlreiche Entscheider_innen und potenzielle Nachahmer_innen, zeigten großes Interesse am Thema und ließen sich von den vielen überzeugenden Praxisberichten aus den teilnehmenden Städte und Gemeinden begeistern.

Lebensqualität verbessern

Prof. Dr. Peter Höfflin (Evangelische Hochschule Ludwigsburg) erläuterte, wie wichtig eine sichere und eigenständige Mobilität für die positive Entwicklung von Kindern ist. Gleichzeitig betonte er den damit verbundenen positiven Effekt auf die Lebensqualität in der ganzen Kommune. "Es gibt viele Faktoren bei der kindlichen Entwicklung, an denen wir nur wenig verändern können. Den Raum, die örtlichen Gegebenheiten können wir beeinflussen und verändern. Und die spielen eine entscheidende Rolle bei einer gesunden Entwicklung und beim sozialen Lernen. Es wäre sehr unklug von den Kommunen, dieses Potenzial nicht zu nutzen."

Umso wichtiger war es für alle Anwesenden, dass Ulrich Malburg, Referatsleiter im Ministerium für Verkehr des Landes NRW, auch für die Zukunft in Aussicht stellte: "Die Kampagne Mehr Freiraum für Kinder. Ein Gewinn für alle! hat viele Kommunen erreicht und dafür gesorgt, dass Kinder in der Planung besser berücksichtigt werden. Das Verkehrsministerium wird weiter daran arbeiten, dass Kinder in NRW ein Wohnumfeld mit besten Bedingungen für eine sichere Mobilität haben."

Quelle: Newstix

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