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Initiativen & Technik

43 Triebzüge von Keolis erfolgreich gewartet

13.03.2018

Die Revision von 43 eurobahn-Zügen wurde planmäßig beendet und die Freigabe für den weiteren Betrieb über sechs Jahre erteilt.

Keolis Deutschland hat insgesamt über zehn Millionen Euro in die Instandhaltung der Fahrzeuge investiert, die unter dem Markennamen eurobahn im Hellweg- und im Maas-Rhein-Lippe-Netz zum Einsatz kommen. Die Wartung erfolgte durch die DB Fahrzeuginstandhaltung. Innerhalb einer dreijährigen Projektzeit wurden 43 Triebzüge gewartet, 186 Wagenkästen untersucht, 229 Drehgestelle aufgearbeitet sowie 57 Stromabnehmer und Kompressoren getauscht. Das rund 25-köpfige Stamm-Team sowie rund 300 Beteiligte in den Werkstätten der DB Fahrzeuginstandhaltung in Krefeld arbeiteten eng mit den Werken Dessau, Fulda und Kassel zusammen. Das Werk Krefeld hat federführend für den Werkeverbund der DB Fahrzeuginstandhaltung die Bearbeitung der Fahrzeuge übernommen. Neben der Revision wurden auch Arbeiten an den Fahrzeugen durchgeführt, die zur Erhöhung der Verfügbarkeit beisteuerten.Die Freigabe der eurobahn-Züge wurde am 26. Februar 2018 für den weiteren Betrieb für die nächsten sechs Jahre erteilt.

Fahrzeuginstandhaltungsstufen
Hochmoderne Technik benötigt Wartung und Pflege, so auch die Triebzüge von Keolis Deutschland, die mit bis zu 160 Kilometer pro Stunde über die Schienen fahren und somit einer besonders starken Beanspruchung ausgesetzt sind. Pro Tag legen die Fahrzeuge der eurobahn rund 800 Kilometer zurück. Diese Produktivität und Verfügbarkeit der Fahrzeuge setzen einen detaillierten Instandhaltungsplan voraus. Während Keolis die sogenannte „betriebsnahe Instandhaltung“, also die regelmäßige Wartung für die 43 gewarteten Flirt-Fahrzeuge des Herstellers Stadler Pankow GmbH in der eigenen Werkstatt in Hamm-Heessen durchführt, erfolgen die große Prüfung und Wartung, die sogenannte „schwere Instandhaltung“, im Werk der DB Fahrzeuginstandhaltung in Krefeld-Oppum. In diesem Zusammenhang wurde auch die vom Eisenbahnbundesamt verpflichtend vorgeschriebene Hauptuntersuchung durchgeführt.

Quelle: Keolis Deutschland

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