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Tickets & Tarife

Smartphone statt Fahrschein: nextTicket-App

06.03.2018

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst informierte sich über den Praxistest zum neuen VRR-Tarif nextTicket.

Seit 1. März läuft im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) der Praxistest für eine neue Ticketgeneration: Teilnehmer erhalten ihr Nahverkehrsticket über die nextTicket-App. Vor Fahrtbeginn checken sie über die Applikation ein, an der Zielhaltestelle checken sie wieder aus. Die Fahrpreisberechnung erfolgt automatisch. Mit nextTicket benötigen VRR-Kunden für ihre Fahrt mit Bus und Bahn also nur noch ihr Smartphone und die App – die Suche nach dem richtigen Tarif vor Fahrtantritt entfällt.

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst und VRR-Vorstand José Luis Castrillo gaben auf einer Sonderfahrt mit Straßenbahnlinie 705 der Rheinbahn in Düsseldorf den Startschuss für die neue Applikation. Das Pilotprojekt wird vom Verkehrsministerium mit insgesamt 600.000 Euro gefördert.

„Die Menschen in Nordrhein-Westfalen wollen mit dem ÖPNV schnell, unkompliziert und günstig von A nach B kommen. Die Digitalisierung bietet der ÖPNV-Branche die Chance, noch stärker kundenorientierte Dienstleistung anzubieten und somit den Zugang zum öffentlichen Personennahverkehr zu erleichtern. nextTicket ist ein Pilotprojekt für ein zeitgemäßes und kundenfreundliches Angebot. Der Praxistest ist dabei der Anfang eines Prozesses. Ziel muss ein verbundübergreifender eTarif sein“, sagte Verkehrsminister Wüst

„Im Öffentlichen Personennahverkehr nutzen Fahrgäste zunehmend digitale Services, um Fahrten mit Bus und Bahn zu planen, Zugang zum Nahverkehrssystem zu erhalten und sich rund um den ÖPNV zu informieren. Entsprechend treibt der VRR die Vernetzung von Tarif, Information, Vertrieb und Mehrwertdiensten in seinen digitalen Anwendungen weiter voran. Damit Fahrgäste den ÖPNV noch einfacher und intuitiver nutzen können – ohne Tarifkenntnisse und passendes Bargeld für ein Ticket –, entwickelt der VRR mit nextTicket seinen Nahverkehrstarif weiter und erprobt die neue Tarif-Generation in einem mehrstufigen Praxistest“, sagt José Luis Castrillo, VRR-Vorstand.

Quelle: VRR

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