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Wirtschaft & Wissenschaft

Neues Förderprojekt „emr connect“ startet

13.02.2018

Anfang Februar fiel in Anwesenheit von Regierungspräsidentin Gisela Walsken, Vorsitzende der Euregio Maas-Rhein, in Aachen der Startschuss für das neue Interreg V-A-Projekt „emr connect“.

Unter Federführung des Aachener Verkehrsverbunds (AVV) arbeiten in den kommenden drei Jahren 14 Partner aus der Euregio Maas-Rhein (Deutschland, Belgien, Niederlande) gemeinsam an Maßnahmen zur Verbesserung des grenzüberschreitenden öffentlichen Nahverkehrs. Dazu steht ein Budget in Höhe von 4,6 Millionen Euro zur Verfügung.

Ziel des Projektes ist es, Maßnahmen im Themenfeld Mobilität umzusetzen, um Bürgern in der Euregio Maas-Rhein das grenzüberschreitende Reisen zu erleichtern. Hierzu arbeiten Verkehrsunternehmen, Aufgabenträger für den öffentlichen Verkehr, öffentliche Verwaltungen und Universitäten zusammen. Das vom AVV zusammengestellte Konsortium besteht aus insgesamt 14 Projektpartnern: AVV, Stadt Aachen, ASEAG, RWTH Aachen University, Provinz Limburg, Parkstad Limburg, Arriva Personenvervoer (niederländisches Verkehrsunternehmen), Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens, TEC (wallonisches Verkehrsunternehmen), De Lijn (flämisches Verkehrsunternehmen), SNCB (Belgische Bahn), Liège Europe Metropole, Université de Liège, Universiteit Hasselt.

Mit konkreten Maßnahmen, wie der Elektrifizierung einer grenzüberschreitenden Buslinie, trägt „emr connect“ zu einem umweltfreundlichen Nahverkehr in der Euregio Maas-Rhein bei. Darüber hinaus soll der Fahrgast künftig von der Digitalisierung in den Bereichen Ticketing und Fahrgastinformation profitieren. So sollen beispielsweise eTickets auch über nationale Grenzen hinweg genutzt werden können.

Durch die projektgebundene Zusammenarbeit von drei Universitäten fördert „emr connect“ den Austausch zwischen Akteuren aus dem Verkehrssektor und trägt somit zu einer verbesserten Vernetzung in der Bildungs- und Wissensregion bei.

AVV-Geschäftsführer Hans-Peter Geulen resümiert: „Die Umsetzung der Maßnahmen stärkt den grenzüberschreitenden Nahverkehr, trägt zu einer besseren Vernetzung der Teilregionen bei und macht die Euregio Maas-Rhein als Grenzregion attraktiver.“

Quelle: AVV

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