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Wirtschaft & Wissenschaft

Düsseldorf: Testnutzer für NFC-Tickets gesucht

26.07.2016

Rheinbahn macht bei Forschungsprojekt der TU Dresden mit.

Gemeinsam mit zwei anderen Verkehrsunternehmen ist die Rheinbahn Teil eines bundesweiten Forschungsprojekts zum Thema Near Field Communication (NFC). Ähnlich wie bei Bluetooth oder WLAN können darüber Daten ohne Kabel übertragen werden, allerdings nur über eine Entfernung von wenigen Zentimetern. Diese Technologie soll zukünftig für Tickets für Bus und Bahn genutzt werden – dazu wird auf ein NFC-fähiges Smartphone das Ticket aufgespielt. Im Unterschied zum HandyTicket, das mit einem optisch lesbaren Barcode funktioniert, sind diese Tickets elektromagnetisch lesbar – also auch dann, wenn der Akku des Mobiltelefons leer ist.

Das Forschungsprojekt soll jetzt sowohl die technische Umsetzung als auch die Praxistauglichkeit im Nahverkehr testen. Die Technische Universität Dresden startet dazu eine 18-monatige Feldstudie namens „Optimos“. Im Rahmen dieses Projekts sollen die Nutzer die neue Technologie testen und ihre eigenen Erfahrungen mit einbringen. Einsendeschluss für die Teilnahme ist der 20. Juli 2016.

Zum Hintergrund

Ziel ist es, einen weltweiten Standard für die NFC-Technologie zu definieren. Die Projektinitiative geht von drei Bundesministerien, dem Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik sowie dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) aus. Beteiligt sind zahlreiche Telekommunikationsunternehmen, Handy- und SIM-Kartenhersteller. Aus der ÖPNV-Branche sind die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) und die Rheinbahn mit dabei.

Quelle: Rheinbahn

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