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Wirtschaft & Wissenschaft

PRÖVIMM: Autofahrer steigen um

22.03.2016

Der Schlussbericht zum Forschungsprojekt PRÖVIMM liegt vor. Das Projekt unter Federführung des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) widmete sich der Entwicklung digitaler Informationsdienste. Es lief von Juni 2013 bis November 2015 als Teil der Mobilitätsforschungsinitiative „Von Tür zu Tür“ (TzT) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Das beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) angesiedelte Forschungsprojekt PRÖVIMM möchte durch individuelle digitale Reiseinformationen vor allem Autofahrer zum Umstieg auf Bus und Bahn bewegen. Hinter dem etwas sperrigen Namen verbirgt sich daher ganz einfach die Botschaft „P+R- und ÖPNV-Informationen machen Menschen mobil“. Das Projekt wurde nun abgeschlossen, der Schlussbericht, der viele neue Anwendungen digitaler Informationstechnologien in der Mobilität aufzeigt, liegt jetzt druckfrisch vor.

Moderne Mobilitätsbedürfnisse führen immer mehr zu Kombinationen verschiedener Verkehrsmittel – von Auto-, Bahn- oder Fahrradfahren bis hin zum zu Fuß gehen. Dabei spricht man von „Intermodalität“. Um diesen veränderten Bedürfnissen Rechnung zu tragen und die verstärkte Nutzung intermodaler Angebote zu erleichtern, entwickelte das Projekt PRÖVIMM neue Wege, um die notwendigen Informationen „aus einer Hand“ zu liefern. Denn Nutzer sollen ihre Fahrt bereits im Vorfeld planen können. Für die P+R-Plätze wurde etwa ein Modell entwickelt, um deren Belegungsgrad prognostizieren zu können. Nur wenn es dort freie Plätze gibt, wird auch ein Umstieg vom Auto in den öffentlichen Verkehr empfohlen. Empfehlungen zum Umstieg sind auch während der Fahrt möglich: Im Falle eines Staus kann das Navigationssystem im Pkw einen freien P+R-Platz mit Weiterfahrt per Nahverkehr empfehlen. So kann der Nutzer mittels eines effizienten Mobilitätsmix schneller und umweltverträglicher an sein Ziel gelangen.

VRS hatte Federführung bei dem Forschungsprojekt
Im Projekt haben die beteiligten Partner verschiedene Anwendungen entwickelt. Die Robert Bosch GmbH hat sich beispielsweise auf das Autonavigationssystem konzentriert, der VRS auf seine mobile Fahrplan-App für Android-Smartphones und der ebenfalls beteiligte Münchener Verkehrsverbund auf die Weiterentwicklung der webbasierten Auskunft. Die DataCollect Traffic Systems GmbH entwickelte eine offene Cloud-Applikation, welche Daten beliebiger Detektorsysteme auf P+R Anlagen zu Belegungs- und Prognoseinformationen verarbeitet.

Den Schlussbericht steht zzn Download auf der VRS-Website bereit. Unter proevimm@vrsinfo.de  kann er auch als Printversion bestellt werden.

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