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Service & Organisation

KVB-Rad: Ausbau des Bediensgebiets

15.12.2015

Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) sind sehr zufrieden mit dem Start ihres Leihradangebots. Seit dem 8. Mai können in der Kölner City sowie in weiteren Stadtteilen wie Lindenthal, Braunsfeld, Ehrenfeld, Ossendorf, Deutz und Mülheim KVB-Räder ausgeliehen werden. Insgesamt wurden die Räder bisher über 170.000 Mal genutzt. Inzwischen greifen über 1.000 Kunden täglich auf das Angebot zurück.

Die positiven Erfahrungen zahlen sich aus. Bisher war das Bediengebiet des KVB-Rades schon größer als das eines weiteren Leihradangebotes in Köln. Ab sofort wird das Gebiet, in dem KVB-Räder ausgeliehen und ohne Mehrkosten zurückgegeben werden können, ausgedehnt. Es umfasst dann alle Stadtteile innerhalb des Militärrings (L 34). Die Kunden können jetzt z. B. auch in den Stadtteilen Zollstock, Bickendorf und Weidenpesch auf das Angebot setzen. Rechtsrheinisch kommen Kalk und Poll hinzu.

Insgesamt stehen 910 KVB-Räder zur Verfügung. Diese können ganzjährig im "flexiblen System" am Straßenrand ausgeliehen werden. An zentralen Plätzen und Knotenpunkten befinden sich bis zu zehn Leihräder. Mit diesem Angebot können die Nutzer Lücken in ihrer Mobilitätskette schließen. Nicht immer bieten die Fahrpläne der Busse und Bahnen optimale Anschlüsse von Haus zu Haus. Vor allem auch in den Abend- und Nachtstunden ist das Vorankommen mit den KVB-Rädern schneller.

‎Stammkunden der KVB und der weiteren Verkehrsunternehmen im Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) können die KVB-Räder weitgehend kostenfrei nutzen. Mit ihrem MonatsTicket, JobTicket, Aktiv60Ticket o. ä., die auf der Chipkarte gespeichert sind, fallen bei jeder Fahrt bis zu 30 Minuten keine Kosten an. Das Tarifsystem führt bei den Stammkunden erst ab der zweiten halben Stunde zu Kosten von einem Euro je 30 Minuten. Der Höchstpreis liegt bei neun Euro je Tag.

Nach sechs Monaten wird ein Nutzeranteil von 65 Prozent verzeichnet, die ein JobTicket besitzen oder einen Abo-Vertrag mit einem der Verkehrsunternehmen im VRS geschlossen haben. 24 Prozent besitzen das SemesterTicket, elf Prozent haben sich direkt beim Betreiber nextbike registriert.

Mit den ersten Erfahrungen wurden die Ausleihe- und Rückgabeprozesse vereinfacht. In die Weiterentwicklung der Software, die im Hintergrund wirkt, flossen auch die Rückmeldungen der Kunden ein. KVB-Projektleiter Frank Gassen-Wendler hat hierzu intensiven Kontakt mit vielen Nutzern gehalten.

Weitere Informationen: www.kvb-koeln.de/kvb-rad

Quelle: KVB

 

 

 

 

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