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Initiativen & Technik

Infrastrukturinitiative NRW

26.06.2014

Der Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen steht vor großen Herausforderungen: Den Stadt-, Straßen- und U-Bahnen im Land fehlen in den kommenden Jahren 1,1 Milliarden Euro für dringende Sanierungsmaßnahmen. Das NRW-Verkehrsministerium, die Infrastruktur-Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ und die Nahverkehrsunternehmen setzten deshalb ein gemeinsames Zeichen.

Den Stadt-, Straßen- und U-Bahnen im Land fehlen in den kommenden Jahren 1,1 Milliarden Euro für dringende Sanierungsmaßnahmen. Viele ÖPNV-Linien in Großstädten fahren bereits an der Belastungs- und Kapazitätsgrenze. 8.000 Baumaßnahmen auf den Schienen des Landes, davon 770 Großbaustellen, werden den Fahrgästen Geduld und den Verkehrsunternehmen Höchstleistungen zur Sicherstellung der Verkehrsangebote abverlangen. 600 Millionen Euro wurden allein 2014 in die Ertüchtigung der Schienen-Infrastruktur investiert – eine dringend erforderliche Investition in die Zukunft­. Denn die Verkehrsinfrastruktur in Nordrhein-Westfalen stößt immer mehr an ihre Grenzen. Kontinuierliches Verkehrswachstum und jahrelange Unterfinanzierung machen sich nicht nur auf der Straße und den Wasserwegen, sondern auch bei der Schieneninfrastruktur bemerkbar – mit spürbaren Folgen für die Fahrgäste. Angesichts dieser Situation setzen das NRW-Verkehrsministerium, die Infrastruktur-Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ und die Nahverkehrsunternehmen ein gemeinsames Zeichen. Sie wollen die anstehenden Herausforderungen in den Fokus einer breiten Öffentlichkeitrücken. Als sichtbares Signal schickte DB Regio NRW zehn Loks auf die Schiene, die im Design der Initiative beklebt wurden. Auf Länderkonferenzen diskutieren Fachleute zukunftsnahe Lösungen zur Entlastung und Modernisierung der Infrastruktur im Land.

  • Lesen Sie auch unser Interview mit Dirk Biesenbach, Vorstandssprecher der Düsseldorfer Rheinbahn und Vorsitzender der VDV-Landesgruppe NRW, der den Sanierungsstau bei Stadt-, Straßen- und U-Bahnen in NRW erläutert. 
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