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Initiativen & Technik

RRX-Interimsvergabe geht an DB Regio NRW

22.04.2014

Die Betriebsleistungen der künftigen RRX-Linien RE1, RE4, RE5, RE6, RE11 und RB 33 werden vom Fahrplanwechsel im Dezember 2016 bis zur sukzessiven Inbetriebnahme der neuen RRX-Fahrzeuge ab Dezember 2018 von der DB Regio NRW erbracht.

Diese sogenannte Interimsvergabe haben der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), der Zweckverband Nahverkehr-Rheinland (NVR), der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) sowie der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) am 11. April 2014 nach einem vorangegangenen europaweiten Wettbewerbsverfahren inklusive zehntägiger Einspruchsfrist beschlossen.

Bis zur gestaffelten Inbetriebnahme der RRX-Fahrzeuge ab Dezember 2018 ist ein mehrjähriger, vertragsloser Zeitraum zu überbrücken, weil die Verkehrsverträge der betroffenen RE-Linien bereits im Jahr 2016 auslaufen. Im Rahmen der  Interimsvergabe sichern die Aufgabenträger den Betrieb der RE-Linien ab dem Fahrplanwechsel 2016 bis zur Auslieferung der ersten Züge ab.

Jede der Linien wurde in einem Los vergeben. Vor dem Hintergrund einer gestaffelten Betriebsaufnahme des RRX-Vorlaufbetriebes ab 2018 besteht die Möglichkeit, die einzelnen Linien in einem Zeitraum von Dezember 2018 bis Dezember 2022 variabel abzubestellen. Die Linien werden dabei unterschiedlich lange Vertragslaufzeiten haben, um die zukünftige Betriebsaufnahme mit den neuen RRX-Fahrzeugen und deren Produktionszeiten zu harmonisieren.

Laut VRR sorgen betriebliche Anpassungen bereits vor Abschluss des Infrastrukturausbaus für eine deutliche Entlastung des Rhein-Ruhr-Korridors. Die Fahrgäste sollen bereits ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2016 deutliche Verbesserungen spüren. Denn der VRR will das Fahrplanangebot bereits zu diesem frühen Zeitpunkt deutlich ausweiten und verbessern. Beispielsweise wird es zwischen Dortmund und Düsseldorf drei statt nur zwei stündliche Verbindungen geben, auf der Strecke zwischen Duisburg und Essen fünf statt derzeit vier Fahrten pro Stunde und auf der Strecke zwischen Düsseldorf und Köln werden drei statt bislang zwei Züge in der Stunde verkehren. Zudem wird der Vorlaufbetrieb der sogenannten Linie RE 6a als Pendelverkehr auf dem Streckenabschnitt Düsseldorf – Köln über Dormagen schon ab Dezember 2015 den Betrieb entlasten und ab Dezember 2016 in den Regelbetrieb der Linie RE 6 integriert.

Hintergrundinformationen zum RRX in unserer Synopse

Quelle: VRR

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