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Geocaching in NRW

Geocaching – die Schatzsuche mit GPS-Daten – gilt als unumstrittener Wandertrend der letzten Jahre. Jung und Alt machen sich ausgestattet mit Koordinaten auf die Suche nach den beliebten „Caches“ in NRW. Doch was macht die Faszination der Wanderart aus?

Wirft man einen Blick auf die Karte einer Geocaching-Datenbank im Internet, beispielsweise unter www.opencaching.de, wird schnell klar: Fast überall kann der moderne Schatzsucher mittlerweile auf die Suche nach Caches in NRW gehen. In Städten aber auch auf weiter Flur – in Wäldern, auf Feldern und im Umfeld von historischen Denkmälern – liegt eine Vielzahl von Geocaches versteckt, die es zu entdecken – in Geocacher-Deutsch: heben – gilt.

Der neue Freizeittrend: Geocaching in NRW

Während diese Freizeitaktivität vor 10 bis 15 Jahren noch als Geheimtipp eingestuft wurde, wächst die Community stetig. Geocaching erfreut sich heute wachsender Beliebtheit bei Jung und Alt. Neben dem Spaß an der Suche, ob im Alleingang oder in der Gruppe, locken die Verstecke nicht selten schon aufgrund ihrer landschaftlichen Reize. Der Cacher wird meist durch eine tolle Aussicht belohnt oder beim Durchstreifen des Bundeslands Zeuge einmaliger Naturerlebnisse.

Geocaching – So funktioniert’s

Das Prinzip hinter dem Geocaching ist einfach und schnell erklärt: Personen – die so genannten Owner –  verstecken irgendwo in ganz NRW Behältnisse mit einem Notizzettel, dem sogenannten Logbuch. Häufig befinden sich dabei auch kleine „Schätze“ in dem Versteck, Gegenstände ohne großen Wert wie beispielsweise Tickets, Spiele oder sogenannte Geocoins. Auf einem Geocaching-Portal veröffentlichen die Owner dann die Koordinaten des Verstecks und schicken die Community auf die Suche. Wer den Cache hebt, trägt seinen Besuch ins Logbuch ein, tauscht ein Objekt aus dem Inhalt aus und versteckt die Dose an gleicher Stelle. 

Cache ist nicht gleich Cache

Es gibt eine ganze Reihe von Cache-Arten: einfache Caches, die zu Fuß, mit dem Rad oder sogar mit dem Auto gesucht werden können, so genannte Multicaches, die den Cacher zum Teil über Kilometer auf eine regelrechte Schnitzeljagd von Versteck zu Versteck führen oder Rätselcaches, die vor Ort oder sogar schon vor Antritt der Tour einiges an Recherche und Knobelei erfordern. Wichtigster Begleiter beim Geocaching ist immer das GPS-Gerät, manchmal ist aber auch weiteres Equipment erforderlich. Von der Taschenlampe bis hin zur Bergsteigerausrüstung – vereinzelt verlangen Caches NRW dem Suchenden einiges ab. 

Was es beim Geocaching in NRW zu beachten gilt

Beim Geocaching ist Folgendes zu beachten: Die Behältnisse der Caches sollten wasserfest sein und dürfen nicht auf Privatgrundstücken, auf sensiblem Gelände oder gar an gefährlichen Orten versteckt werden. Außerdem gilt der Grundsatz des Gebens und Nehmens – wer einen Gegenstand aus dem Cache entnimmt, muss einen neuen hineinlegen. Einzelne „Schätze“ wandern auf diese Weise von Versteck zu Versteck und durchlaufen zahlreiche Hände. Werden diese einfachen Regeln beherzigt, macht Geocaching vor allem eines: Spaß! Spaß am Unterwegssein, am Durchstreifen von Stadt und Natur. Spaß an der Suche und der Knobelei. Spaß an der Herausforderung. Und nicht zuletzt: Spaß am Austausch mit anderen Geocachern.

Auch am Wegesrand der „Wunderbar wanderbar“-Touren verstecken sich kleine Schätze. Die genauen Koordinaten finden Sie in unserem Tourenfinder – dort sind diverse Caches in NRW hinterlegt.

Kleines Geocaching-Lexikon:

Cache

Ins Deutsche übersetzt bedeutet das Wort Cache soviel wie geheimes Lager oder Versteck. In der Praxis wird so aber auch der versteckte Behälter selbst bezeichnet.

Cacher

Als Cacher wird die Person bezeichnet, die sich anhand der angegebenen Koordinaten auf die Schatzsuche begibt.

Owner

Der Owner ist gewissermaßen der Urheber eines Caches, also derjenige, der die Dose versteckt und die GPS-Daten an die Community weitergegeben hat.

Hints

Hierbei handelt es sich um Hinweise und Tipps, die beim Auffinden eines Caches oder Lösen eines Rätsels helfen. Diese sind häufig in Form von verschlüsselten Texten oder aber Bildern auf den Portalen hinterlegt.  

Logbuch

Jeder versteckte Behälter sollte ein Logbuch enthalten, ob nun in gebundener Form oder als schlichter Notizzettel. Hier tragen sich diejenigen Cacher ein, die den Schatz gehoben haben.

Loggen

Als Loggen bezeichnet man den Eintrag in das Logbuch vor Ort. Gerade online wird das Loggen immer beliebter. Die Cacher hinterlassen auch auf Internetportalen eine Notiz und zeigen so, dass sie den Cache erfolgreich gehoben haben.

Geocoin

Bei einem Geocoin handelt es sich um eine Art Münze, die durch das Heben und erneute Verstecken an einem Ort von Cache zu Cache wandert. Der Weg des Coins kann auf einer Website nachvollzogen werden.

Muggle

Im Kontext des Geocachings bezeichnet der Begriff Menschen, die unwissend in Bezug auf diese moderne Art der Schatzsuche sind. Ziel ist es sich beim Heben des Caches nicht von einem Muggle erwischen zu lassen.

Rudelcachen

Statt im Alleingang, kann man sich auch gemeinsam auf die Suche machen. Große Gruppen bezeichnet man als Rudel. Diese bilden sich entweder spontan oder nach Verabredung.

Lost Places

Als solche werden Orte und Bauwerke bezeichnet, die ihre einstige Funktion heute nicht mehr erfüllen und in Vergessenheit geraten sind. Sie sind ein beliebtes Versteck für Geocaches.

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