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Unterwegs auf dem Emsquellen-Wanderweg

Rund um Hövelhof

Ehemaliges Jagdschloss

Das Jagdschloss wurde im Jahr 1661 vom Fürstbischof Dietrich Adolph von der Recke errichtet. Es wird durch einige Nebengebäude ergänzt, dazu gehören ein Stall, eine Küche und ein Torhaus. Heute ist das ehemalige Jagdschloss denkmalgeschützt und dient als Pfarrhaus sowie als Wahrzeichen der Gemeinde Hövelhof.

Foto: Verkehrsverein Hövelhof e.V.

Ems Infozentrum

Das Infozentrum informiert Wanderer und Radfahrer zugleich. In einer Ausstellung werden die vielfältigen Landschaften und Sehenswürdigkeiten sowie weitere touristische Angebote gezeigt.

Foto: Tourist-Information Hövelhof

Heimatzentrum Ostwestfalen Lippe

Foto: Verkehrsverein Hövelhof e.V.

Das Heimatzentrum informiert über die Geschichte und die Lebensweisen der früheren Sennenbewohner. Auf dem Gelände wird bäuerliches Brauchtum, Handwerk und Heimatpflege aktiv betrieben.

www.heimatzentrum-owl.de

Jagdschloss Holte

Foto: (c) Ludwig Teichmann

Das Schloss Holte liegt etwas abseits der eigentlichen Route in der Stadt Schloß Holte Stutenbrock. Es wurde 1616 vom Rietberger Grafen Johann III erbaut, nachdem die ursprüngliche Wasserburg abgebrannt war. Seit 1822 ist das Schloss im Besitz der Familie Tenge-Rietberg und wird privat bewohnt.

http://www.schlossholtestukenbrock.de/freizeit-tourismus/ausflugsziele/sehenswert-fuer-geschichtsfans/jagdschloss-holte-und-holter-huette/

1000-jährige Eiche

Foto: (c) Stadt SHS

Die 1000-jährige Eiche befindet sich im Holter Wald, nur wenige hundert Meter entfernt vom Holter Jagdschloss. Sie ist seit dem Jahr 1937 als Naturdenkmal ausgewiesen.

Dokumentationsstätte Stalag 326

Foto: (c) Stadt SHS

Etwas abseits der Route liegt die Gedenkstätte Stalag 326, die im zweiten Weltkrieg ein Kriegsgefangenenlager für zehntausende, meist sowjetischer Soldaten, war. Die Dokumentationsstätte zeigt eine Ausstellung über das Leben und Sterben im Stammlager 326.

http://www.schlossholtestukenbrock.de/freizeit-tourismus/ausflugsziele/sehenswert-fuer-geschichtsfans/gedenkstaette-stalag-326-vik/

Ehrenfriedhof Sowjetischer Kriegstoter

Foto: (c) Engelbert Kruse

Die Toten aus dem Stammlager 326 wurden auf dem Gelände des heutigen Friedhofs in Massengräbern verscharrt. Nach der Befreiung durch die Amerikaner wurde der Ort durch die Überlebenden zu einer Gedenkstätte für die Opfer umgestaltet.

www.schlossholtestukenbrock.de/freizeit-tourismus/ausflugsziele/sehenswert-fuer-geschichtsfans/ehrenfriedhof-sowjetischer-kriegstoter/

Naturschutzgebiet Moosheide

Foto: Frank Ahnfeldt

Die Moosheide ist das größte Naturschutzgebiet der Senne. Auf 440 ha wechseln sich Dünen und Täler sowie offene Heideflächen und Kiefernwälder ab. Dadurch wird die Moosheide zu einem abwechslungsreichen und reizvollen Ziel für Wander- und Naturliebhaber.

Heidschnuckenschäferei Senne

Foto: Markus Laabs

Die Heidschnuckenschäferei führt die lange Tradition der Schafhaltung in der Senne fort. Die rund 1000-köpfige Herde ist nahezu das gesamte Jahr über draußen untergebracht. Sie wird zur Beweidung der Heideflächen eingesetzt und hält diese dadurch frei von Bäumen und Sträuchern.

http://www.bs-paderborn-senne.de/heidschnuckenschaeferei-senne.html

Spielplatz Stukenbrock-Senne

Auf einer Wanderung mit Kindern lohnt sich ein Abstecher zum Spielplatz Stukenbrock-Senne.

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Streckeninformationen

Region: Teutoburger Wald/ Senne
Strecke: Rundweg, 17 km
Dauer: 5 Stunden
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer
Wegmarkierung: Durchgehend markiert mit den grün-blau-orangenen Täfelchen des Emsquellen-Wanderwegs.

Höhenprofil

Weitere Informationen

Wir starten am Bahnhof von Hövelhof und gehen durch die Bahnhofstraße, lassen dabei den Bahnhof (das Tor zur Senne) in unserem Rücken. Auf der Schloßstraße wandern wir anschließend rechts bis zum Kreisel, dort mit der Bielefelder Straße halbrechts weiter. Wir überqueren die Bahngleise, nach dem Bahnübergang geht es rechts in den Forst hinein. Wir folgen unserer Markierung des Emsquellen-Wanderwegs und genießen die Waldwege. Kurz bevor wir das Wäldchen verlassen, wird es fast alpin. In den Hasendorfer Dünen geht es auf schmalen Pfaden auf und ab.

Wir wandern weiter auf der alten Bielefelder Landstraße. Früher gab es auf dieser Straße Hochbetrieb mit Pferden und Karren, heutzutage fahren die Karren mit den vielen Pferdestärken auf der nahen Autobahn A33. Wir gehen rechts und überqueren die Autobahn und erreichen kurz darauf links/rechts wandernd das Tal der jungen Ems. Wir genießen bachaufwärts einen tollen Pfad, das macht sehr großen Wanderspaß. Schließlich kommen wir am Info-Zentrum der Emsquellen an und erreichen schließlich auf dem Gebiet von Schloss Holte-Stukenbrock die Emsquellen (siehe Highlights).

 

Wir wandern weiter durch die Heidelandschaft der Senne. Vor allem im Spätsommer leuchtet das Heidekraut in prächtigem Lila. Wir gehen auf teilweise schwerem Geläuf, der Weguntergrund ist sehr sandig. Das verbindet die Region der Emsquellen mit der Region der Emsmündung, also den Nordseestrand – sowohl an der Quelle als auch an der Mündung wird mit Sand nicht gegeizt. Kreuz und quer wandern wir durch die Senne, bis wir wieder die Autobahn A33 auf einer Brücke überqueren. Auf den nächsten Kilometern durch die Hövelhofer Ortstteile Hasendorf und Bentlake gehen wir an manchen asphaltierten Straßen entlang. Man hat aber die Alternative, am Wegrand auf weichem Untergrund zu wandern. Hinter Bentlake geht es auf einem schmalen Pfad am Krollbach entlang, der über Lippe und Rhein 480 Kilometer braucht, um in die Nordsee zu münden.

Hinter dem Schulzentrum durchwandern wir den Park Verrières (der Name leitet sich ab von der Städtefreundschaft von Hövelhof mit Verrières-le-Buisson) mit einem kleinen Teich und sehen dann schon bald wieder die Bahnschienen und den Bahnhof von Hövelhof. Fazit: Eine flache, aber sehr abwechslungsreiche und interessante Wanderung durch die Senne.

Highlight der Tour

Die Emsquellen. Das Quellgebiet der Ems wurde 1994 renaturiert. Das heißt, dass es nicht eine eingefasste Quelle mit Metallrohr gibt, sondern einen Feuchtbereich, in dem das Wasser aus dem Boden tritt. Das Emsquellen-Arreal ist sehr schön gestaltet, mit Holzstegen, vielen Info-Tafeln und einer überdachten Picknick-Möglichkeit. Es ist immer ein erhebender Moment an der Quelle eines längeren Flusses zu stehen: Hier ist der Ursprung!

Familien-Variante

Die Tour ist leider zu lange für die meisten Kinder und nicht abkürzbar.

Alle Kommentare

26.04.2018Stackkrack

Es wäre hilfreich zu erfahren, ob die Wanderstrecke gekennzeichnet ist oder nicht. Kann man das mit aufführen?

29.04.2018Weißer Wanderer

Die Kennzeichnung wird doch in der Wanderkarte (PDF) beschrieben: Durchgehend markiert mit den grün-blau-orangenen Täfelchen des Emsquellen-Wanderwegs.

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Letzte Kommentare

26.04.2018Stackkrack

Es wäre hilfreich zu erfahren, ob die Wanderstrecke gekennzeichnet ist oder nicht. Kann man das mit aufführen?

29.04.2018Weißer Wanderer

Die Kennzeichnung wird doch in der Wanderkarte (PDF) beschrieben: Durchgehend markiert mit den grün-blau-orangenen Täfelchen des Emsquellen-Wanderwegs.