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Quer durch die Hohe Mark

Von Lembeck nach Sythen

Feuerwachturm Galgenberg

Foto: Barbara Kraß/ Naturpark Hohe Mark - Westmünsterland

Der Feuerwachturm ist bis zu einer Höhe von 36 Meter begehbar und bietet eine schöne Aussicht über die Baumwipfel. Er ist Teil eines Systems aus mehreren Türmen zur schnellen Warnung bei Waldbränden.

Stadtmühle

Von Discofox bis Schlager bietet dieser Club in Haltern ein abwechslungsreiches Programm.

Heimathaus (Spieker)

Foto: Stadt Haltern am See/ L. Buscher-Ciupke

Das zentral in der Innenstadt von Haltern gelegene Heimathaus ist seit 1988/1989 eine Begegnungsstätte für Einwohner der Stadt und Gäste.

Siebenteufelsturm

Foto: Stadt Haltern am See/ L. Buscher-Ciupke

Der 1502 gebaute Siebenteufelsturm ist der einzige noch vorhandene Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung des damaligen Halteren. Im Winter wird er eindrucksvoll illuminiert.

Lippekran

Foto: Stadt Haltern am See/ L. Buscher-Ciupke

Der Lippekran erinnert an die große Bedeutung des Verkehrs auf der Lippe für die umliegenden Städte.

Schloss Sythen

Foto: L. Buscher-Ciupke

Das Wasserschloss im Stadtteil Sythen wurde bereits im Jahr 758 erstmals erwähnt, und war im Laufe der Geschichte im Besitz vieler verschiedener Adliger. Heute ist es Teil des öffentlichen Lebens der Stadt. Die Anlage verfügt über eine ursprünglich erhaltene Kapelle und auch das Torhaus ist noch originalbelassen.

http://www.schloss-sythen.de

Zur Kajüte

Eine Gaststätte mit direktem Blick aufs Wasser. Eine gute Möglichkeit um einen Zwischenstopp auf der Wanderung einzulegen.

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Streckeninformationen

Region: Westmünsterland
Strecke: Streckenwanderung, 19 km
Dauer: 6,5 Stunden
Schwierigkeitsgrad: Schwere Wandertour, wegen der Länge und einiger querliegender Bäume
Wegmarkierung: Durchgehend markiert mit einem weißen X (2), ab dem Halterner See mit X (17).

Höhenprofil

Weitere Informationen

Am Bahnhof können wir uns zunächst auf einer Infotafel über den Ort und das Wasserschloss von Lembeck informieren. Wir überqueren erst die Bahngleise, dann die Straße und gehen mit dem „X“ auf einem Grasweg parallel zur Bahnstrecke. Über ein Feld wandern wir zu den Bauernhöfen am Midlicher Bach. Dort queren wir noch einmal die Landstraße und gehen rechts-links versetzt auf den asphaltierten Forstweg. Nach einer Weile können wir im Wald am linken Wegrand eine sehr schöne Parade aller Bäume des Jahres seit 1989 bestaunen. Übrigens: Zum Baum des Jahres 2018 wurde die Esskastanie ausgerufen. Sanft geht es bergan, immerhin müssen wir ja auch hinauf auf die Hohe Mark. Wir erreichen den Feuerwachturm Galgenberg, die Plattform ist 36 Meter hoch. Nun ja, wer keine Höhenangst hat, kann dort hochsteigen, aber wer nicht Feuerwehrmann ist, muss auch nicht.

Wir wandern weiter geradeaus, auch am Wegkreuz, an dem wir unsere Seele retten sollen. Weiter geht es durch herrliche Wälder, bis wir eine Straße überqueren und rechts-links versetzt in den Wald hinein gehen. Wir folgen dem X und erreichen nach 7,5 Kilometern die Hexenbuchen (siehe Highlight). Aber auch die „normalen“ Buchen am Wegrand sind sehr spektakulär: hoch gewachsen, ausgewaschene Wurzeln, teilweise mit zwei, drei Stämmen.

Noch höher als die Buchen ist allerdings der Fernsehturm, den wir kurz darauf sehen. Wir befinden uns jetzt quasi im Mittelpunkt des Naturparks Hohe Mark Westmünsterland. Nach einer Schutzhütte erleben wir den abenteuerlichsten Teil der Tour mit schmalen, geheimnisvollen Pfaden, Hohlwegen und einigen Schluchten. Nun folgt ein Wegabschnitt, auf dem wegen der Winterstürme Friederike und Co. noch einige Bäume quer auf dem Weg liegen können, die man aber relativ problemlos umgehen kann.

Hinter Lünzum gehen wir zunächst auf einem asphaltierten Feldweg, später durch den Wald. Unser Weg mündet auf einer wenig befahrenen Landstraße, die wir eine Weile (durch das Dorf Hennewig) entlang gehen müssen. Wir überqueren die A 43 und biegen am Ende der Brücke scharf links auf einen Grasweg ab. Wir gehen 150 Meter entlang der Autobahn und müssen dann höllisch aufpassen, denn rechts biegt ein schmaler Pfad ab. Dort ist zwar an drei Bäumen X2 markiert, aber man übersieht es sehr leicht. Wir wandern an der etwas gruseligen Ruine der Gaststätte Helenenhöhe vorbei, biegen rechts an einer Mauer ab und erreichen bald einen weiteren Wegabschnitt, auf dem noch Bäume wegen des Sturms quer liegen könnten. Wir überqueren die Landstraße und gehen an der Kolpinghütte vorbei. Der folgende Streckenabschnitt ist nicht sehr schön, aber nach einer Allee haben wir schon fast den Halterner See erreicht. Noch einmal links auf einen Fußweg, rechts und unter der Bahn hindurch und schon sehen wir den See, ohne den Haltern gar nicht mehr denkbar wäre.

Wir wandern an der „Stadtmühle“ vorbei und gehen bald auf einem Fußweg parallel zum See. Immer wieder ergeben sich Ausblicke auf den See. An den Wegrändern haben in den letzten Jahren Ehepaare ihre Lebensbäume gepflanzt. Schon bald nach der Baumreihe verlassen wir den X2 und folgen links der Markierung X17. Auf schönen Waldwegen wandern wir durch einen Forst. Kurz vor den ersten Häusern von Sythen laufen wir links, am Bomber-Propeller scharf rechts und an der Straße links. Wir gehen an der Hauptstraße entlang, können noch einen Blick auf Schloss Sythen erhaschen, überqueren den Mühlenbach und haben dann unser Ziel, den Haltepunkt Sythen, erreicht.

Highlight der Tour

Die Halterner Hexenbuchen. Ein mystischer Ort mitten im Wald, ein Kraftort, um es etwas esoterisch zu formulieren. Hier standen die krumm verwachsenen Hexenbuchen, die ihren verkrüppelten Wuchs einem genetischen Defekt zu verdanken haben. Leider sind vor einigen Jahren viele Äste durch Schneelasten abgeknickt, weshalb die skurrile Baumgruppe etwas von ihrer ehemaligen Pracht verloren hat. Das Gebiet ist nun eingezäunt, damit die Buchen sich wieder erholen können.

Einkehrmöglichkeit

Wenn wir den Halterner See erreichen, lockt am Wegrand die Stadtmühle – das ist aber ein Tanzlokal, dort kann man einen Wanderwalzer aufs Parkett legen... Besser, man kehrt – ebenfalls am See – in der Gaststätte Zur Kajüte ein. Stilecht maritim mit Außenterrasse und Seeblick.

Familien-Variante

Die Tour ist wegen ihrer Länge nicht geeignet für Familien und leider auch nicht abkürzbar.

Alle Kommentare

21.04.2018Christian Rychter

Wir sind heute von Sythen nach Lembeck gelaufen. Sprich: entgegen der eigentlichen empfohlenen Laufrichtung. Was aber der Strecke im wesentlichen keinen Abbruch tat. Denn die Strecke könnte auch so gut gewandert werden und man hätte sehr schöne Aussichten.Einziges Manko: wenn man die Strecke so läuft, dann muss man acht geben, wann man am Bahnhof Lembeck ankommt. Denn die Züge kommen nur alle 2 Stunden. Aber der Ort Lembeck liegt knapp 2.5 km entfernt und so kann man seine Wasserreserven wieder auffüllen.

23.04.2018Christian Gruber

Die Tour kann sehr wohl abgekürzt werden. Denn in Haltern selbst gibt es auch einen Bahnhof. Die Altstadt hat Charme und sehr beiebte Eiscafés.

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21.04.2018Christian Rychter

Wir sind heute von Sythen nach Lembeck gelaufen. Sprich: entgegen der eigentlichen empfohlenen Laufrichtung. Was aber der Strecke im wesentlichen keinen Abbruch tat. Denn die Strecke könnte auch so gut gewandert werden und man hätte sehr schöne Aussichten.Einziges Manko: wenn man die Strecke so läuft, dann muss man acht geben, wann man am Bahnhof Lembeck ankommt. Denn die Züge kommen nur alle 2 Stunden. Aber der Ort Lembeck liegt knapp 2.5 km entfernt und so kann man seine Wasserreserven wieder auffüllen.

23.04.2018Christian Gruber

Die Tour kann sehr wohl abgekürzt werden. Denn in Haltern selbst gibt es auch einen Bahnhof. Die Altstadt hat Charme und sehr beiebte Eiscafés.