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Auf dem Rothaarsteig zum Kahlen Asten

Von Silbach nach Winterberg

Kahler Asten Berghotel & Restaurants

Foto: Kahler Asten Berghotel & Restaurant

Direkt auf dem Kahlen Asten gelegenes Hotel mit angeschlossenem Restaurant, ideal zur Stärkung vor dem Abstieg nach Winterberg.

http://www.kahler-asten.eu

Kahler Asten/ Astenturm

Foto: Ferienwelt Winterberg

Das Highlight dieser Tour, der Kahle Asten mit seinem Astenturm, dem höchsten Aussichtspunkt Nordrhein-Westfalens. Von hier aus kann man bei klarem Wetter den Ausblick genießen.

Sommerrodelbahn

Wenn es nicht genug Schnee zum Schlittenfahren gibt, bietet sich hier die Möglichkeit das Rodelgefühl dennoch zu erleben. Da die Rodelbahn in Winterberg liegt, kann man hier auch nach einer Wanderung noch vorbeischauen.

https://www.erlebnisbergkappe.de/preise-oeffnungszeiten/

St. Georg Sprungschanze

Foto: Ferienwelt Winterberg

Die 1959 erbaute und 2000 zur Mattenschanze umgebaute St. Georg Sprungschanze fanden bereits Meisterschaften statt. Abgesehen vom sportlichen Aspekt bietet sie aber auch Imbissbuden und eine gute Aussicht.

https://www.winterberg.de/poi/st-georg-sprungschanze/

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Streckeninformationen

Region: Sauerland
Strecke: Streckenwanderung, 15 km
Dauer: 4,5 Stunden
Schwierigkeitsgrad: Mittelschwere bis schwere Wandertour.
Wegmarkierung: Markiert mit der orangenen Markierung des Rothaarsteig-Zuwegs und der roten Markierung des Rothaarsteigs.

Höhenprofil

Weitere Informationen

Wir starten am Haltepunkt Silbach, 590 Meter über dem Meeresspiegel. Vom Ausgang des Bahnhofs gehen wir links hinunter in die Wiesenstraße. Dieser Straße folgen wir bis zur Einmündung in die Burgstraße, gehen links bergan und folgen der gelben Markierung des Rothaarsteig-Zuwegs. Wir lassen Silbach hinter uns und folgen diesem Weg für die nächsten Kilometer. Wir gewinnen langsam an Höhe und wandern durch ausgedehnte Wälder. An einem Aussichtspunkt mit Bank wird an einen Flugzeugabsturz von 1975 gedacht, der aber wohl glimpflich ausgegangen ist. Wir folgen weiter der gelben Markierung und erreichen nach einer Weile eine Wegespinne mit dem Namen „Marktplätze“, 670 Meter über Normalnull.

Von dort gehen wir wieder abwärts und sehen rechter Hand einen gemütlich mäandernden Bach, die Renau. Wir wandern an den Wegweisern rechts hinauf Richtung Kahler Asten, müssen aber achtgeben, denn überraschend geht es oberhalb der Renauwiese links noch einmal steil hinunter. Am Bach wandern wir rechts hinauf, wir laufen jetzt wieder parallel zur Renau. Unser Weg führt uns über einen traumhaften Waldlehrpfad, wir gehen über Holzstege und wurzelige Pfade und können in Ruhe die Natur um den noch jungen Bach Renau betrachten. Immer höher steigen wir, bis wir oberhalb der Renauquelle den Rothaarsteig und den Parkplatz Nordhang am Kahlen Asten erreichen.

Wir überqueren die Hochsauerland Höhenstraße und folgen nun der roten Markierung des Rothaarsteigs. Zunächst gehen wir noch durch dichte Bäume, aber schon bald öffnet sich die Landschaft und wir wandern durch eine herrliche Heide. Wir gehen noch einmal scharf rechts und können schon bald den Astenturm sehen (siehe Highlight).

Nachdem wir das „Dach des Sauerlands“ besucht haben, gehen wir in umgekehrter Richtung wieder den Rothaarsteig Richtung Parkplatz Nordhang und Winterberg. Wir folgen unserer roten Markierung und gehen an einigen Skihängen und den Masten von Skiliften vorbei. Hinter dem Biathlon-Stadion wandern wir noch eine Weile auf Forstwegen, dann laufen wir hinunter ins Tal des Bachs „Büre“. Auf wurzeligen Pfaden geht es weiter, bis wir eine weitere Skipiste erreicht haben. Ein kurzes Stück müssen wir linker Hand zur St.-Georg- Schanze bergan wandern, von dort ist es nicht mehr weit bis Winterberg.

Über eine Fußgängerbrücke überqueren wir die Bundesstraße und gehen dann durch ein Wohnviertel von Winterberg bis in die City des Wintersporttorts. Auf Höhe des Kurparks verlassen wir den Rothaarsteig und gehen einen kurzen Zuweg an der Straße entlang bis zum Bahnhof Winterberg, dem Ziel unserer Wandertour. Alternativ können wir am Kurpark noch der roten Markierung des Rothaarsteigs hinunter ins wilde Helletal wandern und am Ende des Talsdann links zum Winterberger Bahnhof gehen.

Highlight der Tour

Der Kahle Asten. Im Sommer kann man – auch wenn es mühsam ist – Blaubeeren auf dem Gipfel-Plateau pflücken. Hier findet sich auch eine Messstation des deutschen Wetterdienstes. Neben Hotel und Restaurant gibt es eine sehenswerte Ausstellung im Umwelt-Infozentrum. Und bei perfekten Sichtverhältnissen kann man vom Astenturm bis zum Brocken im Harz blicken.

Einkehrmöglichkeit

Das Café-Restaurant auf dem Kahlen Asten ist sieben Tage in der Woche durchgehend geöffnet. Die Selbstbedienungs-Gaststätte hat ein freundliches Ambiente mit einer kleinen, aber feinen Speisenauswahl. Dazu ein bekanntes sauerländisches Bier in den Sorten Pils, Weizen und Kellerbier. Entweder die Qual der Wahl oder alle drei trinken!

Familien-Variante

Man kann die Tour unterhalb des Kahlen Astens abkürzen und mit dem Schnellbus 40 vom Parkplatz Nordhang zum Bahnhof Winterberg fahren. Man sollte aber auch mit Kindern den Abstecher zum Kahlen Asten machen, der auch im Winter reizvoll ist.

Alle Kommentare

10.09.2018Dorothee Schulte-Schönfelder

Ich habe die Tour gestern gemeinsam mit meinem Mann gemacht.Wir waren von der Streckenführung sehr begeistert, haben auf dem Kahlen Asten allerdings noch den kleine Schlenker zur Lennequelle hinzugefügt.

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10.09.2018Dorothee Schulte-Schönfelder

Ich habe die Tour gestern gemeinsam mit meinem Mann gemacht.Wir waren von der Streckenführung sehr begeistert, haben auf dem Kahlen Asten allerdings noch den kleine Schlenker zur Lennequelle hinzugefügt.