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ExtraFahrt! Eine Kulturnacht mit Bussen und Bahnen

Foto von der ExtraFahrt.

Opernarien in der Straßenbahn, literarische Lesungen am Bahnhof und singende Schuhputzer in der U-Bahn-Station? Die ExtraFahrt zur ExtraSchicht 2013 sorgte wieder für viele Überraschungen! Poetry Slamer in Straßenbahnen sprangen aus ihren Sitzen und gaben Lyrik zum Besten, Opernsänger schmetterten Arien, Bands und Solisten spielten zum Tanz auf, singende Schuhputzer entführten in die wilden 1920er-Jahre oder mittelalterliche Gaukler gaben ein buntes Spektaktel zum Besten. Straßen- und U-Bahnen wurden zu rollenden Spielorten, Bahnhöfe und Stationen zu kulturellen Begegnungsstätten. Über 100 Künstler eroberten den Nahverkehr und verzauberten die Nachtschwärmer mit außergewöhnlichen Performances. Mit dabei waren beispielsweise das Schauspielerpaar Martin Brambach und Christine Sommer, die deutsch-serbische Crossover-Formation Uwaga , die Mittelalter-Darsteller von NotaBene oder auch viele junge Künstler aus der Studentenszene.

Lückenlose Erlebniskette

Zum dritten Mal band sich „Busse & Bahnen NRW“ mit der ExtraFahrt aktiv in die ExtraSchicht ein – in diesem Jahr mit einem neuen Veranstaltungskonzept. Dabei bildeten drei zentrale Straßen- und U-Bahnlinien das Kulturnetz des Nahverkehrs. Wortakrobaten, junge Autoren, Bühnenpoeten und Kabarettisten sorgten im PoetryExpress auf der Kulturlinie 107 von Essen nach Gelsenkirchen für ein kurzweiliges Literaturvergnügen. Liebhaber klassischer Musik wurden im KlassikExpress auf der Straßenbahnlinie 302 zwischen Bochum und Gelsenkirchen mit Celloklängen und Opernarien verwöhnt. Pop, Poesie und Performances der besonderen Art boten schließlich studentische Gruppen im CampusExpress auf der Linie U35 zwischen Bochum und Herne. Darüber hinaus machte die ExtraFahrt an den Hauptbahnhöfen Bochum, Essen und Gelsenkirchen sowie an den Haltestellen Archäologiemuseum Herne, Jahrhunderthalle Bochum und Deutsches Bergbaumuseum Bochum Station. Den 200.000 Besuchern der ExtraSchicht 2013 bot sich eine nahezu lückenlose Erlebniskette. Bereits die Fahrt zwischen den 50 verschiedenen Veranstaltungszentren war vielfach ein Kulturgenuss.

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