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ExtraFahrt! zu Mord am Hellweg 2014

Foto von der ExtraFahrt.

Auch in diesem Jahr verwandelte sich die Hellweg-Region in einen literarischen Tatort: Europas größtes internatio- nales Krimifestival „Mord am Hellweg“ macht im Herbst NRW mit über 150 Veranstaltungen unsicher – da durfte ein Crime Express nicht fehlen! Am 26. Oktober 2015 hieß es Bahn frei für mörderisch spannende Lesungen im ÖPNV.

Das war ein Mordsspaß! Zum Familientag des internationalen Krimifestivals „Mord am Hellweg“ rollte der Crime Express durch die Region und stimmte zahlreiche Krimifans auf „Tatorte“ in Dortmund, Hamm, Holzwickede, Soest und Unna ein.

An Bord brachten Autoren wie Ralf Kramp, Niklaus Schmid und Tatjana Kruse mit ihren Kurzgeschichten die grauen Zellen kleiner und großer Hobby-Detektive in Schwung, Poetry Slammer unterhielten mit verboten guter Wortakrobatik. Comedy-Kontrolleure bereiteten den Fahrgästen unterhaltsame Schikanen – schließlich war die ExtraFahrt im KombiTicket zum Familientag mit inbegriffen! Die vielen ExtraFahrer spielten aber richtig gut mit. So kamen die Krimibegeisterten schon bei der Anreise auf ihre Kosten!

Walkacts überraschten die ExtraFahrt-Teilnehmer auf ihren Weg zu den Mord am Hellweg-Tatorten. Spaßige Kontrollen sorgten für Kurzweil in den Sonderzügen.In Soest begrüßte das Autoren-Duo Jürgen Reitemeier und Wolfgang Tewes die Krimifans.Der aktuelle Roman von Reitemeier und Tewes heißt "Totensonntag".Ihr Westfalen-Krimi fand in der Buchhandlung am Regionalbahnhof Soest großen Anklang.Star-Autor Roberto Costantini (Mitte) stellte seinen Krimi "Die Saat des Bösen" vor.Der Italiener brachte mit Oliver Mommsen (rechts) eine prominente Lesestimme mit. Moderatorin Margarete von Schwarzkopf führte charmant durch das Programm. "Wiederholungstäterin" und damit "Crime-Comedy-Queen" der ExtraFahrt zum Mord am Hellweg: Tatjana Kruse.Tatjana Kruse las ihre eigens für die ExtraFahrt geschriebene Kurzgeschichte "Sexy Hölle Hellwegbahn"."Tatort" Unna: Die Lesungen fanden im Ring-Hotel nahe des Bahnhofes statt.Autor W. Oelsner liest im Zug aus seinem Buch "Max und die wilde 7".Die "Tatorte", wie hier am Thrillerbahnhof Bahnhof Unna, wurden stilvoll in Szene gesetzt.Das Landespolizeiorchester NRW sorgte für musikalische Unterhaltung in Unna.Jede Menge Lesefutter für Krimifans: Anregung für spannende Stunden gab es bei der ExtraFahrt zur Genüge. Bestens vorbereitet: Beim Workshop mit Alexander Schrumpf von der Detektei Adler wurden Nachwuchsspürnasen zu waschechten Detektiven ausgebildet.Autor Steffen Mohr begeisterte am Detektivbahnhof Holzwickede.Der Schriftsteller, Liedermacher und Kabarettist Steffen Mohr ist für seine Rätselkrimis bekannt. Knallharte Kontrollen und musikalische Polizisten überraschten die Fahrgäste am Dortmunder Hbf.

An den Stationen ging das Vergnügen mit Lesungen und Aktionen in die nächste sträfliche Runde.  Cholerische Privatermittler, windige Mafiosi und andere dubiose Gestalten buhlten – im Beisein ihrer geistigen Mütter und Väter – um die Gunst der Krimi-Fans. Regionale wie internationale Autoren präsentierten ihre aktuellen Fälle. Vor allem in Unna, "Hauptstadt" des Krimifestivals "Mord am Hellweg", und am Detektivbahnhof Holzwickede herrschte reger Andrang. Man sah viele Besucher, die ihren Krimifahrplan minutiös geplant und immer griffbereit hatten.

Vom Provinzskandal bis hin zur Weltverschwörung – das ist reichlich viel kriminelle Energie für einen Tag. Da war es beruhigend zu wissen, dass das Gute nicht schläft. Junge Spürnasen ab sechs Jahren lösten kniffelige Rätsel und holten sich wertvolle Tipps von echten Detektiven. Für den Kriminachwuchs ist also auch gesorgt. 

So sah man am Ende eines tollen Tages viele zufriedene Gesichter in die Züge einsteigen. Wer noch nicht genug hat: Das Krimifestival "Mord am Hellweg" läuft noch bis in den Dezember hinein. Termine und Infos unter www.mordamhellweg.de.

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