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What's in my rucksack?

Oder: Was wir beim Wandern immer dabei haben

Was man beim Wandern im Rucksack mitnimmt, ist wohl so individuell wie jeder Wanderer selbst. Oder wie jede Strecke. Oder wie jeder Wandertag. Was wir bei unseren Tagestouren immer dabei haben, wollen wir Ihnen hier zeigen:

Wir, das sind Tom und Alex von „Ein Blog namens Wander“. Zusammen mit unserem kleinen Wanderhund Pepe sind wir hauptsächlich auf Tagewanderungen zwischen 10 und 25 Kilometern unterwegs. Viel in Mittelgebirgen, aber auch im Flachland im deutsch-niederländischen Grenzgebiet und im Urlaub im alpinen Bereich.

Oft begegnen uns Wanderer, die nichts außer einer kleinen Flasche Wasser dabei haben. Wir wundern uns dann meist, schließlich wandern wir doch immer mit Rucksack. Mindestens mit einem Rucksack. Auf längeren Touren haben wir beide einen dabei, damit sich das Gewicht gleichmäßig auf beide Schultern verteilt.

Was wir brauchen, brauchen andere vielleicht auch. Manches unbedingt und auf jeder Wanderung, manches auch nur für Notfälle und hoffentlich niemals.

Was das ist, haben wir für uns im Laufe der Zeit herausgefunden und in einer Packliste aufgeschrieben. Sie hilft uns vor jeder Wanderung, an die Dinge zu denken, die wir dabei haben wollen.

Kleidung (natürlich abhängig von der vorausgesagten Witterung):

Sonnenschutz (Hut, Buff oder Käppi) und Sonnenbrille

zusätzliche Wärmeschicht für das Zwiebelprinzip – Windbreaker oder Regenjacke, Langarmshirt oder Softshelljacke, irgendetwas in der Art

Ausrüstung

GPS-Gerät mit der aufgespielten Karte und dem Track sowie Ersatzbatterien – für Geocacher natürlich unverzichtbar. Wir haben ein Garmin Oregon 400t und sind sehr zufrieden. Wir empfehlen die Karten von OpenStreetMap.

alternativ: Wanderkarte aus Papier

Routeninformationen – gibt es zu allen Premiumwanderwegen. Drucken wir entweder aus oder speichern sie (Wichtig, wenn man keinen Empfang hat!) auf dem Smartphone.

Wanderstöcke – wir haben ganz einfache Modelle, die bei steilen Passagen bergauf und bergab schon oft gute Dienste erwiesen haben. Dazu: Gummimöppel für die Stöcke – falls man sie doch mal auf Asphalt verwenden möchte.

Taschenmesser – wir haben eine Luxusausgabe (Victorinox Rescue Tool) mit der man auch einen Baum fällen könnte ;). Ein einfaches Taschenmesser für Notwendigkeiten aller Art tut es aber sicherlich auch.

Taschenlampe oder Stirnlampe – wenn die Tour so knapp geplant ist, dass eine Rückkehr im Dunkeln theoretisch möglich wäre.

Fotoapparat bzw. Spiegelreflexkamera mit passender Tasche/ Hülle – logisch, oder?

Verpflegung

belegte Brote – nahrhaft und anhaltend sättigend sollten sie sein.

Obst und Gemüse – geben Kraft und schnelle Energie.

etwas Leckeres: Süßes, Mini-Salami, Müsliriegel – die Stimmung soll ja gut bleiben ;)

Getränke, meist 1,5 bis 3 Liter – Wir finden 0,5 Liter-Flaschen am praktischsten: Das Gewicht lässt sich verteilen, sie passen gut in die Seitentaschen und sind kostengünstig. Wasser ist dabei unsere erste Wahl und kann auch mal mit dem Hund geteilt werden.

Hygieneartikel

Taschentücher – braucht man immer mal.

Desinfektionsgel – wo kann man schon im Wald die Hände waschen?

Sonnencreme – ein Muss ab dem Frühling.

Mückenschutzmittel – hilfreich bei Wanderungen im Sommer entlang kleiner Bäche oder Moore.

Hygieneartikel für wandernde Damen ;)

klitzekleines Handtuch

Für Notfälle

kleines Erste-Hilfe-Set – Verbandsmaterial, Pflaster, Blasenpflaster, Desinfektionsspray, Kopfschmerztabletten und Rettungsdecke

Fruchtriegel als „Notsnack“– wenn man die Verpflegung bereits aufgegessen hat und es durch eine ausgefallene Einkehrmöglichkeit, schnell umgeschlagene Witterung etc. dann doch mal länger dauert.

Magnesiumtabletten – falls die Wade zwickt und sich Krämpfe ankündigen… dann kommt man nämlich tatsächlich nicht weiter… hatten wir leider schon einmal.

Was man sowieso immer dabei hat:

Handy/Smartphone – ist bei Notfällen unerlässlich. Außerdem lässt sich überprüfen, ob die nächste Einkehrmöglichkeit wirklich geöffnet hat ;) .

Geldbeutel mit allem Wichtigem

Für den Hund

Leine – logisch!

Leckerchen – auch der Hund soll bei Laune bleiben. ;)

Kotbeutel – braucht man immer.

Europäischen Heimtierausweis – unbedingt notwendig, wenn es mal über die Grenze geht.

Faltnapf – wenn es keine geeigneten Bäche zum Trinken gibt, trinkt der Hund von unserem Wasser mit.

Alle diese Dinge haben übrigens feste Plätze in unserem Wanderrucksack. Das erspart lästiges Suchen.

Damit wir nichts vergessen und der Wandertag schon entspannt startet, haben sich folgende Tipps bewährt:

Drei Tipps zum Packen, damit man nichts vergisst:

  • Man sollte einen festen Wanderrucksack haben. Die wichtigsten Dinge bleiben auch zwischen zwei Wanderungen darin – spart ungemein Zeit und man vergisst nicht so viel.
  • Den Rucksack am besten schon am Abend vor der Wanderung packen. Das spart morgens Zeit und Nerven, wenn man nichts mehr zusammensuchen muss.
  • Unser wichtigster Tipp: Eine eigene Packliste erstellen und beim Rucksack packen checken: So vermeidet man sich lästiges Grübeln. Was war das denn nochmal, was man bei der letzten Wanderung vergessen hat und bei der nächsten Tour mitnehmen unbedingt wollte. Ein Blick auf die individuelle Liste genügt.

Wer sich beim Packen gerne an unserer Liste orientieren will, kann diese unter auf unserem Blog unter diesem Link als Excel-Datei downloaden und für sich anpassen.

In diesem Sinne: Viel Spaß auf der nächsten gut ausgerüsteten Wanderung,

Tom und Alex mit Wanderhund Pepe

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