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Schwerbehinderte

Schwerbehinderte werden im NRW-Nahverkehr bei Vorlage eines Berechtigungsausweises mit Beiblatt und gültiger Wertmarke unentgeltlich befördert. Die Ausgabe von Berechtigungsausweisen und hierzu erforderlichen Wertmarken erfolgt durch die örtlichen Versorgungsämter.

Weitere Regelungen und Hinweise:

  • Dem Berechtigungsausweis muss ein Beiblatt mit gültiger Wertmarke des Versorgungsamts beiliegen, sonst gilt der Berechtigungsausweis nicht als Fahrtberechtigung.
  • Schwerbehinderte mit Berechtigungsausweisen ohne gültige Wertmarke müssen ein Ticket kaufen. Eine im Berechtigungsausweis eingetragene Begleitperson (Kennzeichen „B”) reist dann aber trotzdem unentgeltlich in der Wagenklasse, für die der Schwerbehinderte das Ticket gekauft hat.
  • Schwerbehinderte ohne die Eintragung „1. Kl.” in ihrem Berechtigungsausweis können grundsätzlich nicht in die 1. Klasse übergehen. Dies ist auch nicht mit einem Übergangsticket möglich. In diesem Fall ist der Kauf eines 1.-Klasse-Tickets zum regulären Fahrpreis erforderlich.
  • Schwerbehinderte, deren Ausweis das Merkzeichen „1. Kl.” enthält bzw. Begleitpersonen von Schwerbehinderten, deren Ausweis das Merkzeichen „1. Kl. und B” enthält, können ohne ein Übergangsticket die 1. Klasse in Nahverkehrszügen nutzen.
  • Die unentgeltliche Beförderung im Bereich des NRW-Tarifs bezieht sich auf die Verbundverkehrsmittel der neun Verkehrsverbünde/Verkehrsgemeinschaften in NRW. Eine unentgeltliche Beförderung auf den in Anhang 1b oder 1c zu den Tarifbestimmungen für den NRW-Tarif genannten Schienenstrecken erfolgt nicht – es sei denn, die jeweilige Strecke ist in einen Verbund- oder Gemeinschaftstarif einbezogen oder andere Regelungen lt. Sozialgesetzbuch (z. B. Streckenverzeichnis, S-Bahnen, NE-Bahnen) finden auf der jeweiligen Strecke Anwendung.

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