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NRW-Regionalverkehrsplan

Der Regionalverkehrs- oder Liniennetzplan gibt eine Übersicht über alle Züge des Regionalverkehrs in Nordrhein-Westfalen.

Ausschnitt NRW-Regionalverkehrsplan 2016

Fast alle Bahnhöfe der hier verzeichneten Linien können komfortabel mit den Tickets des NRW-Tarifs oder – innerhalb der Grenzen eines Verbundraums – mit den dort gültigen Tickets erreicht werden. Den genauen Gültigkeitsbereich Ihres PauschalpreisTickets (z. B. SchönerTagTicket NRW) können Sie hier überprüfen.

Aktueller Regionalverkehrsplan 2016 (gültig ab 13. Dezember 2015) zum Download.

In der digitalen Version des NRW-Regionalverkehrsplans können Fahrgäste als Zusatzfunktionen eine Echtzeit-Fahrplanauskunft nutzen, einzelne Haltestellen speichern und nach Haltepunkten suchen. Der digitale Regionalverkehrsplan ist für mobile Geräte (z. B. Smartphones, Tablets) optimiert.

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Ausgangslage

Mit der Einführung des Integralen Taktfahrplans (ITF) in Nordrhein-Westfalen im Jahr 1998 (NRW-Takt) ist das Angebot des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) in eindeutige Linienstrukturen überführt worden. Zur Kommunikation dieser Strukturen hat das Verkehrsministerium seinerzeit in Abstimmung mit den SPNV-Aufgabenträgern einen landesweiten NRW-Regionalverkehrsplan erstellen lassen, der die Linien und ihre Halte als schematische Darstellung (ähnlich den in U-Bahn-Systemen üblichen Plänen) zeigt. Eingesetzt wird dieser Plan (bis 2010 grafisch unverändert) in allen Bereichen der Kundenkommunikation, z. B. auf Klebefolien in den Einstiegsbereichen der Nahverkehrszüge, in Vitrinen neben Aushangfahrplänen in den Bahnhöfen, als Faltprospekt mit erweiterten Tarifinformationen zur Auslage in den Kundenzentren, als ergänzende Karte in Fahrplanbüchern (früher DB-Kursbücher, jetzt NRW-Fahrplanbuch). Zum Fahrplanwechsel 2011/2012 ist der NRW-Regionalverkehrsplan grafisch grundlegend überarbeitet worden. Der Plan ist nun übersichtlicher und „aufgeräumter“ gestaltet. Überregionale Verbindungen sind jetzt verschiedenfarbig, Oberzentren und wichtige Übergänge zum Fernverkehr optisch besonders hervorgehoben. Das einheitliche Erscheinungsbild und die Verwendung einheitlicher und verständlicher Symbole dienen einer schnellen Orientierung und komfortablen Lesbarkeit für den Fahrgast und bieten einen höheren Wiedererkennungswert für das Produkt „Busse & Bahnen NRW“.

Der aktuelle NRW-Regionalverkehrsplan 2016 (gültig ab 13. Dezember 2015) kann hier heruntergeladen werden.

Akteure

Die Federführung bei der Erstellung des NRW-Regionalverkehrsplans liegt beim Kompetenzcenter ITF NRW. Das Verkehrsministerium NRW, das Kompetenzcenter Marketing NRW (KCM), die drei SPNV-Aufgabenträger (VRR, NVR und NWL) und die Eisenbahnverkehrsunternehmen wirken bei der Pflege und Weiterentwicklung des NRW-Regionalverkehrsplans mit. Die grafische Umsetzung stammt von der Agentur CP/COMPARTNER, welche sich im Rahmen eines Kreativwettbewerbs mit ihrem Entwurf gegen mehrere Agenturen durchgesetzt hat.

Probleme und Aufgaben

Ziel der Neukonzeptionierung war eine verbesserte, harmonisierte Kundenansprache. Das gesamte Layout ist überarbeitet und aufgefrischt worden, der Plan wirkt aufgeräumt und übersichtlich. Erreicht wird dies durch verbindliche Standards in Symbolik, Schrifttypen, Farben und sämtlichen Grafikelementen.

Mit der Standarisierung ergeben sich neue Anwendungsmöglichkeiten für den NRW-Regionalverkehrsplan. So können neben dem landesweiten Liniennetz auch regionale Teilbereiche (beispielsweise Liniennetzpläne der Verbünde oder von Eisenbahnunternehmen) herausgelöst werden oder thematische Pläne/Karten (beispielsweise zu Barrierefreiheit oder für Radreisende) erstellt werden. Über Sonder-Liniennetzpläne können zusätzliche ÖPNV-Angebote bei Großveranstaltungen und Messen sowie durch Baustellen bedingte Streckensperrungen kommuniziert werden. Im Rahmen der SPNV-Qualitätsberichte werden die netzweiten Pünktlichkeits- und Zugausfallquoten auf dieser Kartengrundlage farblich dargestellt.

Zur Entwicklung regionaler oder besonderer thematischer Pläne kann die Kartengrundlage von allen Beteiligten der NRW-Nahverkehrslandschaft genutzt werden. Über eine Nutzungsvereinbarung mit dem KC ITF NRW wird den Lizenznehmern für die Erstellung von Plänen eine grafische Grundlage in digitaler Form bereitgestellt. Zur Gewährleistung eines einheitlichen Erscheinungsbilds sollen erstellte Pläne vor der Veröffentlichung mit dem KC ITF NRW abgestimmt werden.

Seit 2013 steht der NRW-Regionalverkehrsplan auch in digitaler Form unter Busse-und-Bahnen.nrw.de zu Verfügung. Hieraus ergeben sich neue, interaktive Anwendungsmöglichkeiten: beispielweise eine direkte Verknüpfung mit der Fahrplanauskunft (inkl. Beauskunftung in Echtzeit), eine Zoomfunktion für die Anzeige von S-Bahn-Haltepunkten oder eine NRW-weite Bahnhofssuche. Die interaktiven Anwendungen sind als webbasierter Dienst für die Desktop-Nutzung und gleichzeitig als mobile Webseite für Smartphones aufbereitet. 

Der NRW-Regionalverkehrsplan ist unverzichtbares Element der Fahrgastinformation und Kundenkommunikation im SPNV in NRW geworden. Regionale Pläne, die in den Verbünden Rhein-Ruhr und Rhein-Sieg schon früher bestanden und die Details des S-Bahn-Verkehrs mit Verknüpfungen zu den Stadtbahnen zeigen, werden hierdurch nicht abgelöst. So bietet der NRW-Regionalverkehrsplan die Chance, gemeinsame Standards für Liniennetzpläne auf verschiedenen Ebenen in NRW zu schaffen, die jeweils für spezifische Zwecke vor Ort, regional oder überregional eingesetzt werden können. Durch die einheitliche grafische Gestaltung wird den Kunden der Umgang mit den erstellten Plänen erheblich erleichtert, der Wiedererkennungswert für Busse & Bahnen NRW weiter gesteigert.

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