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Recruiting im ÖPNV

Der deutsche Arbeitsmarkt hat sich in den letzten Jahren vom Anbieter- zum Bewerbermarkt entwickelt. Nicht zuletzt durch den demografischen Wandel sind Unternehmen heute nicht mehr in der komfortablen Situation, Stellenangebote zu veröffentlichen und direkt eine Vielzahl an Bewerbungen zu erhalten. Stattdessen müssen sie aktiv um die Talente am Markt kämpfen und neue Wege gehen, um sich von der Konkurrenz abzusetzen. Laut der aktuellen Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit fehlt vor allem Personal in technischen Berufsfeldern. So liegen unter anderem auch größere Engpässe bei IT- und technischen Berufen im Eisenbahnverkehr vor. Aber auch andere Bereiche des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) haben Schwierigkeiten, Fachkräfte zu rekrutieren.

Im Jahr 2013 waren nach den Ergebnissen einer VDV-Studie 40 Prozent der Beschäftigten in den deutschen Verkehrsunternehmen über 50 Jahre alt. Die sogenannte „Babyboomer-Generation“ wird in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren in den Ruhestand gehen, somit ist es an der Zeit, geeignete Nachfolger zu finden und auszubilden. Verpassen Verkehrsunternehmen diesen Schritt, laufen sie bereits in wenigen Jahren Gefahr, einem Personalengpass ausgesetzt zu sein.

Mit welchen Maßnahmen können sich die Branche und einzelne Unternehmen im „War of Talents“ behaupten, ihre Mitarbeiter langfristig binden und sich so für die Zukunft aufstellen? Dieser Frage wird in den nachfolgenden Artikeln nachgegangen.

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