Das Mobilitaetsportal NRW
 
schliessen

3 Fragen an

Multimodalität setzt das Zusammenspiel verschiedenster Akteure aus dem Verkehrssektor voraus. Welche Schritte notwendig sind, um die vielfältige Angebotspalette in ein einheitliches System zu integrieren, welche Hürden auf diesem Weg es noch zu überwinden gilt und wie die Zukunft der Mobilität aussehen könnte, erklären ausgewählte Fachleute im Kurzinterview.

Willi Loose, Geschäftsführer bcs Bundesverband CarSharing

In 490 deutschen Städten und Gemeinden gibt es bereits CarSharing-Angebote. Dennoch: "Multimodalität steht und fällt mit dem Loslassen des eigenen Autobesitzes", ist der Geschäftsführer des Bundesverbandes CarSharing, Willi Loose, überzeugt.

Dr. Till Ackermann, Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV)

Der VDV hat eine genaue Vorstellung davon, welche Voraussetzungen auf dem Weg zum Mobilitätsverbund erfüllt sein müssen. "Nur dort, wo der ÖPNV gut ausgebaut ist, kann der Umstieg vom eigenen Auto auf kollektiv genutzte Verkehrsmittel gelingen", erklärt Dr. Till Ackermann.

Prof. Dr. Andreas Knie, InnoZ GmbH, Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel

"In der mobilen Welt von morgen checkt der Mensch vormittags in die „Verkehrswelt“ ein", zeichnet Prof. Dr. Andreas Knie die multimodale Zukunft. Die InnoZ GmbH unterstützt Kommunen und Verkehrsbünde bei der Umsetzung.  

Theo Jansen, Leiter Koordinierungsstelle Mobilitätsmanagement (VRS) & „Zukunftsnetz Mobilität NRW“

Wesentlich beim Aufbau eines angebotsübergreifenden Mobilitätsverbundes ist die Überwindung des sektoralen Denkens und Handelns. „Dies trifft sowohl für die verschiedenen Verkehrsträger als auch für die Planungsprozesse der Kommunen zu“, so Theo Jansen.

Drucken