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Flexibel unterwegs im Mobilitätsverbund

Ob Carsharing oder Bürgerbusse: Zwischen öffentlichen Verkehrsmitteln und privatem Auto gibt es inzwischen viele flexible und individuelle Möglichkeiten, mobil zu sein.

Auf dem Bild ist eine Hand zu sehen, die Geld in einen Ticketautometen einwirft.
Foto: Rheinbahn

Moderne Mobilität ist multimodal. Immer mehr Menschen – nicht nur in Nordrhein-Westfalen – steigen vom privaten Pkw auf die öffentlichen Verkehrsmittel um. Die grundsätzliche Entscheidung zwischen Auto oder Bus gibt es jedenfalls längst nicht mehr. Vielmehr hängt die Verkehrsmittelwahl vom Fahrtzweck und vom Ziel ab. Die Verkehrsunternehmen und Verkehrsverbünde reagieren auf diese Entwicklung und erweitern ihr Angebot um individuelle Mobilitätsleistungen. Car- oder auch Bikesharing machen Nahverkehrskunden in vielen Großstädten NRWs bereits flexibel mobil. Abseits der großen Ballungszentren sind Stadtbus, Anruf-Sammeltaxi oder Bürgerbus zukunftsorientierte Ansätze, die den ÖPNV dort auch wirtschaftlich und attraktiv machen. Durch die Vernetzung mit individuellen Verkehrsmitteln und Mobilitätsdienstleistungen entwickelt sich der öffentliche Nahverkehr zu einem umfassenden Mobilitätsverbund, der die unterschiedlichen Wünsche und Bedarfe seiner Kunden erfüllt.

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Vom Verkehrsverbund zum Mobilitätsverbund

Der Mobilitätsmarkt in den größeren Städten hat sich verändert. Neben dem öffentlichen Personennahver- kehr (ÖPNV) – also Bus, Stadt-/Straßenbahn und Nahverkehrszügen – haben sich weitere Mischformen des kollektiven Verkehrs wie Carsharing oder Leihfahrräder etabliert, bei denen der Nutzer das Verkehrs- mittel nicht besitzt, sondern es leiht bzw. mit anderen Personen teilt.

Multimodalverkehr

Busse und Bahnen müssen immer höheren Mobilitätsansprüchen gerecht werden, um eine attraktive Alternative zum Auto zu bieten. Deshalb versuchen Verkehrsplaner, die Angebotsformen des öffentlichen Verkehrs weiterzuentwickeln, indem sie Merkmale des konventionellen ÖPNV (z. B. Linienbus) mit Merkmalen des klassischen Individualverkehrs (z. B. privater Pkw) neu verknüpfen.

Mobilität 2030

Die öffentlichen Verkehrssysteme müssen sich dem demografischen Wandel und seinen Folgen stellen. Sinkende Einwohnerzahlen, umfangreiche Wanderungsbewegungen und eine älter werdende Gesellschaft erfordern neue Mobilitätskonzepte, die Multimodalität in allen Lebenslagen ermöglichen.

Trend Carsharing in NRW

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Aboticket +: Multimodale Mobilität in der Stadt

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Bike & Ride

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Bürgerbus & Co: Mobilität auf dem Land

Sinkende Schülerzahlen und die zunehmende Alterung der Gesellschaft werfen die Frage auf, wie sich in dünn besiedelten Regionen ein wirtschaftliches Nahverkehrsangebot aufrechterhalten lässt. Alternative Bedienformen gewinnen an Bedeutung. In Nordrhein-Westfalen hat sich insbesondere der Bürgerbus zu einem Erfolgsmodell entwickelt. In Klein- und Mittelstädten sind Stadtbusse oder Multibusse Alternativen zum Auto.

Pendlerportal

Ein weiterer Schritt zur multimodalen Mobilität in NRW: Die Arbeitsgemeinschaft Fahrgemeinschaften NRW, ein Bündnis von 30 Landkreisen und Kommunen, hat sich dem Pendlerportal angeschlossen. Dort finden sich künftig auch Informationen zu ÖPNV-Verbindungen.

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