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Mobilitätsmanagement

Mobilitätsmanagement soll die Fortbewegung der Bevölkerung effizienter sowie umwelt- und sozialverträglicher gestalten und ihr Mobilitätsverhalten nachhaltig in diese Richtung beeinflussen.

Die damit verbundenen Strategien und Maßnahmen sind nachfrageorientiert, d.h. sie versuchen das menschliche Verhalten zu beeinflussen. Sie verfolgen das Ziel,

  • die Nutzungshäufigkeit der Verkehrsmittel des Umweltverbundes (Fuß, Rad, ÖPNV) zu erhöhen,
  • den Zugang zu den Verkehrsmitteln des Umweltverbundes allen Personen und Gruppen zu ermöglichen,
  • die Effizienz des gesamten Verkehrssystems und der Flächennutzung zu verbessern,
  • das Verkehrsaufkommen zu reduzieren (durch eine Verringerung der Anzahl Fahrten, der Wegedistanzen und der Notwendigkeit von Fahrten mit Verkehrsmitteln des motorisierten Individualverkehrs).

Um diese Ziele zu erreichen, werden  Kooperationen zwischen unterschiedlichen Akteuren wie Politik, Einrichtungen, Anbietern von Verkehrsdienstleistungen sowie letztlich den Verkehrsteilnehmern initiiert und Synergien gefördert. Zusätzlich ist ein hohes Maß an Information, Kommunikation, Organisation und Koordination zwischen den beteiligten Akteuren erforderlich. Notwendig ist weiterhin umfassendes Marketing.

Hierfür werden auf politischer Ebene die Voraussetzungen geschaffen und Ziele formuliert. Die Managementebene dient der Umsetzung in konkrete Strategien und Maßnahmen sowie deren Realisierung.

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Instrumente im Mobilitätsmanagement

Die Instrumente des Mobilitätsmanagements setzen auf städtischer/regionaler Ebene (Kreis, Kommune, Stadtteil) flächenhaft und auf standortbezogener Ebene (gewerblicher Betrieb, Verwaltung, Flughafen, Schule, Seniorenheim, etc.) punktuell an:

  • Der Mobilitätsmanager ist maßgeblich an der Einführung und Weiterentwicklung des Mobilitätsmanagements in einer Stadt/Region beteiligt. Er koordiniert zwischen den unterschiedlichen Akteuren des Mobilitätsmanagements, dient als Bindeglied zwischen der Politik- und der Managementebene, unterhält enge Verbindungen zu den öffentlichen Stellen und ist für die Außendarstellung der entwickelten Maßnahmen zuständig.
  • Die Mobilitätszentrale dient als persönliche oder telefonische Beratungsstelle für  Jedermann, und zwar in allen Fragen rund um das Thema Mobilität. Mobilitätszentralen können zentral oder dezentral eingerichtet werden und sollen vor Ort Informationsdefizite abbauen sowie ggf. vorhandene Zugangshemmnisse  zu Verkehrsmitteln des Umweltverbundes verringern. Zunehmende Aufgabe von Mobilitätszentralen ist die Vermarktung/Vermittlung von Verknüpfungen verschiedener Verkehrsmittel. Auf diese Weise wird der Einzugsbereich der Anfangs- und Endhaltestelle im ÖPNV beispielsweise durch Park&Ride, den Einsatz von E-Bikes oder Car-Sharing-Angebote vergrößert. Gleichzeitig wird der öffentliche Nahverkehr als zentraler Bestandteil einer neuen, ökologischen und gleichsam ökonomischen Mobilitätsstrategie platziert.
  • Der Mobilitätsberater versteht sich als  „Außendienstmitarbeiter“ einer Mobilitätszentrale. Mobilitätsberater bieten ihre Dienste vor Ort an und beraten bzw. informieren Firmen, Institutionen, Freizeiteinrichtungen, Schulen und Altenheime oder private Haushalte.
  • Das Mobilitätsbüro wird in Unternehmen oder Betrieben eingerichtet und erteilt dort standortbezogene Auskünfte bzw. bietet  standortbezogene Dienstleistungen in allen Mobilitätsfragen an. Adressaten sind z. B. Mitarbeiter, Besucher und Zulieferer.
  • Der Mobilitätskoordinator betreut und koordiniert die standortbezogenen  Maßnahmen des Mobilitätsmanagements und fördert die Kommunikation mit den beteiligten Akteuren.
  • Der Mobilitätsplan beinhaltet die Maßnahmen und Verantwortlichkeiten sowie den zeitlichen Ablauf des standortbezogenen Mobilitätsmanagements.

Im Interesse eines größtmöglichen Erfolgs sollten nach Ablauf eines vorab festgelegten Zeitraums die Wirkungen der im Einzelfall durchgeführten Mobilitätsmanagement-Maßnahmen überprüft und bewertet werden. Bei Bedarf müssen sie neu justiert werden.

Ausgangslage

Anfang der 1990er-Jahre trat der Begriff Mobilitätsmanagement in Europa das erste Mal in den Vordergrund. Verschiedene Forschungsprojekte sowie Fördermaßnahmen auf europäischer und einzelstaatlicher Ebene (s.u.) etablierten den strategischen Planungsansatz, das Mobilitätsverhalten der Bevölkerung durch verkehrsmittelübergreifende Maßnahmen und Handlungsstrategien nachhaltig zu beeinflussen.

In Deutschland formulierte erstmals 1995 die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) im FGSV-Arbeitspapier 38 den Begriff Mobilitätsmanagement, jedoch mit hauptsächlicher Ausrichtung auf den Öffentlichen Nahverkehr.

Erste Impulse einer Mobilitätsberatung für jedermann gab es ab 1993, in Anlehnung an das gerade veröffentlichte Konzept der „Differenzierten Verkehrserschließung“ für den ÖPNV im ländlichen Raum. Die neu gestalteten ÖPNV-Angebote sollten durch entsprechendes Marketing und Informationsverbreitung durch persönliche Beratung vermittelt werden. Ausschließlich auf den ÖPNV ausgerichtete Mobilitätszentralen wurden (u.a. in Wuppertal, Münster, Hamm) entweder von den Verkehrsunternehmen oder von Städten und Kreisen eingerichtet und teilweise aus dem Landesprogramm Sicherheit und Service im ÖPNV gefördert.

In größeren Städten liegen Mobilitätszentralen in zentraler, fußläufig erreichbarer Lage, meist an zentralen Haltestellen oder in stark frequentierten Fußgängerzonen. Wurden anfangs nur Dienstleistungen rund um den ÖPNV angeboten, schließt das Service- und Beratungsangebot inzwischen vermehrt weitere Verkehrsmittel ein. Darüber hinaus gewinnt die Verknüpfung von Mobilität und Tourismus- bzw. Freizeitangeboten mehr an Stellenwert.

Um auch den Kreisen ein flächendeckendes Beratungs- und Serviceangebot bieten zu können, insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und  des Bevölkerungsrückgangs im ländlichen Raum werden verstärkt dezentrale Beratungsstrukturen eingerichtet. Das Beratungsangebot rund um Verkehr und Mobilität wird häufig an bereits vorhandenen und häufiger frequentierten Versorgungseinrichtungen (z. B. Tourismusbüros, Bürgerbüros der Städte und Gemeinden, Postfiliale, Papier & Schreibwarengeschäfte etc.) angegliedert. In weiteren Ansätzen erfolgt die Beratung der Bevölkerung durch ehrenamtlich tätige Mitbürger oder durch mobile Beratungsstellen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist das betriebliche Mobilitätsmanagement. Es bietet Lösungen für Probleme, die aus den Quell- und Zielverkehren eines Standortes entstehen. Erhöhtes Unfallrisiko auf dem Arbeitsweg, zunehmende Stellplatzknappheit am Arbeitsort, Aspekte des Umweltschutzes (Schadstoffe, Lärm etc.) und letztlich mögliche Kostensenkungen veranlassen immer mehr Betriebe und Verwaltungen zur Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements. Die in diesem Rahmen aufzustellenden betrieblichen Mobilitätspläne formulieren Maßnahmen und Strategien zur Reduzierung des durch die Beschäftigten verursachten Pkw-Verkehrs, etwa durch

  • Kooperation und Koordination mit dem Öffentlichen Nahverkehr (u.a. durch Jobticketangebote, Anpassung von Schichtdienstzeiten und Fahrplanzeiten),
  • Förderung von Fahrgemeinschaften und Fahrradnutzung (u.a. durch Anreiz- bzw. Bonussysteme wie ein erhöhtes Kilometergeld bei nachhaltig veränderter Verkehrsmittelwahl der Beschäftigen),
  • Einsatz von Firmenbussen,
  • Reglementierung der Nutzung des vorhandenen Stellplatzangebotes (oder auch Reduzierung),
  • Betriebsinternes Car-Sharing bzw. Fuhrparkmanagement (auf dem Betriebsgelände und bei Dienstfahrten).

Eine effektive Umsetzung dieser Maßnahmen setzt meist hundert oder mehr Beschäftigte am Standort voraus.

Weiterhin gewinnt die Beratung spezieller Zielgruppen und Standorte (Schule, Kindertagesstätte, Krankenhaus, Seniorenheim, Touristen- und Freizeiteinrichtungen / Großveranstaltungen) immer mehr an Bedeutung.

An Kindergärten und Schulen soll eine Mobilitäts- und Verkehrserziehung von Kinder UND Eltern dazu beitragen, den motorisierten Bring-Service und das damit verbundene Unfallrisiko für Kinder im Straßenraum des Einrichtungsumfelds zu minimieren. Gleichzeitig soll sie das Mobilitätsverhalten der Kinder und Jugendlichen frühestmöglich und nachhaltig prägen. Dem zunehmenden Bewegungsmangel im Kindesalter soll durch Förderung des Umweltverbundes (u.a. durch ein optimiertes Fuß- und Radwegenetz zur Schule, Busschule etc.) entgegengewirkt werden.

Beispielhaft hat die Koordinierungsstelle Mobilitätsmanagement des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) ein breites Angebot an Verkehrssicherheits- und Mobilitätsbildungsmaßnahmen entwickelt. Unter anderem wurde in Kooperation mit dem Land im Jahr 2013 ein 120 Seiten starker Leitfaden zur Verkehrserziehung an Grundschulen im Rahmen des Unterrichtskonzeptes „Verkehrszähmer“ herausgegeben. Die gemeinsam mit dem Verkehrsclub Deutschland (VCD) veröffentlichte und im Jahr 2015 neu aufgelegte Mobilitätsfibel bietet die wichtigsten Informationen für Eltern von Schulkindern zur kindgerechten Mobilität rund um den Schulweg.

Hohes Verkehrsaufkommen bei Großveranstaltungen sowie im Umfeld größerer Freizeiteinrichtungen kann durch intermodale Mobilitätskonzepte zumindest teilweise aufgefangen, entzerrt und kontrolliert gesteuert werden. Maßnahmen wie Sonderfahrten zusätzlich zum ÖPNV-Linienangebot, Shuttle-Service zu umliegenden P&R Anlagen oder Kombiticketangebote (Eintritt und ÖPNV-Ticket) können das Verkehrsaufkommen im Nahbereich auf den ÖPNV konzentrieren. Diese Maßnahmen werden teilweise aus dem Landesprogramm Sicherheit und Service im ÖPNV gefördert.

Ein weiterer neuer und bisher kaum angewandter Ansatz ist die konsequente Integration von Verkehrs- und Mobilitätsmanagement in den städtischen Planungsprozess und das Planungsrecht. Dadurch soll eine stadtverträgliche Verkehrsentwicklung unterstützt werden. Intermodale Mobilitätskonzepte sollen die Bevölkerung für ein umweltverträglicheres Mobilitätsverhalten sensibilisieren, gleichzeitig können Siedlungsflächen ressourcensparender entwickelt werden. Vergleichbar mit dem betrieblichen Mobilitätsmanagement am Arbeitsplatz kann eine intermodale Ausrichtung des Verkehrsaufkommens auch am Wohnort erfolgen und bereits bei Planungsvorhaben berücksichtigt werden. Wegen fehlender rechtlicher Rahmenbedingungen ist in der Stadtplanung bisher nur ein informeller Austausch zwischen den Akteuren im Planungsprozess möglich.

Die europäische Kommission spricht sich für die Einführung von Plänen für nachhaltige urbane Mobilität (Sustainable Urban Mobility Plan – SUMP) aus. Ein SUMP soll die Möglichkeiten einer strategischen, auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Mobilitätsplanung in den Kommunen verbessern. Im Mittelpunkt der SUMP-Methodik liegt der Fokus auf Erhaltung bzw. Steigerung der Lebensqualität und einer hohen Qualität des öffentlichen Raumes. Wichtige Merkmale dabei sind

  • die Beteiligung von lokalen Akteuren und Bürgern,
  • die Berücksichtigung und Integration anderer kommunaler Planungs- und Politikbereiche
  • die nachhaltige Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung, der sozialen Gerechtigkeit und der ökologischen Qualität,
  • eine Kostenersparnis sowie
  • die Evaluierung der Planungsprozesse und umgesetzten Maßnahmen.

Die Website www.eltis.org wurde durch die Europäische Kommission initiiert und enthält Informationen zu SUMPs für lokale und regionale Behörden und Richtlinien für die Entwicklung und Umsetzung von nachhaltigen urbanen Mobilitätsplänen. Das Projekt ENDURANCE arbeitet am Aufbau von nationalen Netzwerken zur Förderung von SUMPs und einer Europäischen Plattform.

Akteure

Auf europäischer Ebene stellt die Europäische Plattform für Mobilitätsmanagement EPOMM (European Platform on Mobility Management) ein Netzwerk europäischer Staaten dar, das sich intensiv mit der Thematik Mobilitätsmanagement beschäftigt. Die Plattform bündelt alle Aktivitäten, Institutionen und Akteure und fördert den Austausch neuer Erkenntnisse. Zudem findet jährlich die ECOMM (European Conference on Mobility Management / Europäische Konferenz für Mobilitätsmanagement) statt.

Das im Jahr 2008 vom deutschen Bundesumweltministerium und der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) gestartete und für zwei Jahre begrenzte Aktionsprogramm "effizient mobil" vernetzte bundesweit Akteure rund um das Thema Mobilitätsmanagement und förderte den Wissenstransfer in alle Regionen. Im Jahr 2011 fand zum ersten Mal eine deutsche Konferenz zum  Mobilitätsmanagement (DECOMM) statt. Folgeveranstaltungen fanden 2012 und 2014 statt und sollen fortan jährlich fortgeführt werden. Im Jahr 2012 wurde die Zusammenarbeit des Aktionsprogramms „effizient mobil“ in Form der neu gegründeten deutschen Plattform für das Mobilitätsmanagement (DEPOMM) weitergeführt.

Beispiele für Akteure, Aktivitäten und Schwerpunkte sind Tabelle 1 (EU) und Tabelle 2 (Deutschland) zu entnehmen.

Jahr Projekt Schwerpunkt
1991-2000 SAVE I & II
EU-Programm zur Verbesserung der Energieeffizienz und zur Reduzierung des Energieverbrauchs
Bereitstellung einer mehrsprachigen Werkzeugkiste: Maßnahmenkatalog für standortbezogenes Mobilitätsmanagement in Firmen und Verwaltungen, inkl. zahlreicher Praxisbeispiele
1996-1998 MOSAIC
EU-Forschungsprojekt für Mobilitätsmanagement im Personen- und Güterverkehr
Entwicklung eines integrierten Managementkonzeptes, Anwendung in Pilotprojekten, Erarbeitung von Akzeptanz- und Wirkungsanalysen von Maßnahmen im Mobilitätsmanagement
2002-2016 CIVITAS
Initiative zur Umsetzung integrierter Verkehrspolitik in Städten
Unterstützung von Städten bei der Umsetzung von energieeffizienten Verkehrssystemen durch geeignete Marketing- und Aufklärungsmaßnahmen, intermodale Mobilitätsberatung, Ziel von CIVITAS ist eine signifikante Verschiebung des Modal Split zu einer nachhaltigen Mobilität
2006-2009 MAX
EU-Forschungsprojekt zur Standarisierung und Optimierung des Mobilitätsmanagements
Erarbeitung von EU-weit standardisierten Planungsinstrumenten sowie eines Qualitätsmanagementsystems, Vorschläge zur Implementierung effizienter Kampagnen
2006-2009 ADD HOME
EU-Studie zu wohnortbezogener, energieeffizienter Verkehrsmittelwahl
Kooperation zwischen Wohnungsunternehmen und Mobilitätsdienstleistern, Bereitstellung vergünstigter, energieeffizienter Mobilitätsangebote (Car-Sharing, Mieterticket…)
2007-2010 LINK
EU-Projekt zur Optimierung des intermodalen Personenfernverkehrs
Erarbeitung grenzüberschreitender intermodaler Strategien, Förderung der grenzüberschreitenden Kommunikation und Kooperation zwischen Verkehrsunternehmen
2008-2011 MOMO
Europäisches Mobilitätsprojekt: Nachhaltige Mobilität durch verstärkte Integration von Car-Sharing Angeboten
Reduktion der Fahrten mit dem privaten Pkw durch intermodale Integration (Kooperation mit Verkehrsunternehmen)
2009-2012 EPOMM Plus
Partners learning urban sustainability
EPOMM PLUS strebt danach, die EPOMM als Kompetenzzentrum und als Netzwerk-Instrument für die Förderung von Mobilitätsmanagement in der EU zu etablieren
2009-2013 STADIUM
Smart Transport Applications Designed for large events with Impacts on Urban Mobility
Im EU-Projekt STADIUM ist ein Handbuch entwickelt worden mit Planungswerkzeugen zur Verbesserung der Erreichbarkeit von Großveranstaltungen
2011-2013 TRANSPORT LEARNING
Smart Transport Applications Designed for large events with Impacts on Urban Mobility
Das EU-Projekt unterstützt Stadtverwaltungen und Kommunen bei der Erarbeitung besserer Lösungen für städtische Verkehrssysteme (Trainingsmaterialien)
2011-2014 MOBILE2020
More biking in small and medium sized towns of Central and Eastern Europe by 2020
Ziel von MOBILE2020 ist es, kleine und mittlere Kommunen bei der Steigerung des Radverkehrsanteils zu unterstützen.
2011-2014 ADVANCE
Werkzeuge und Ausbildung zum Thema Sustainable Urban Mobility Plans (SUMP)
Das "ADVANCE Audit" ist ein praktisches Werkzeug für die Verbesserung der Sustainable Urban Mobility Plans in Städten und Gemeinden. Das Tool bietet eine systematische Bewertungsmethode und Leitlinien, zeigt die Möglichkeiten für (noch) erfolgreichere SUMP und bietet dadurch zusätzlichen Nutzen für Städte.
2011-2014 QUEST
Quality management tool for Urban Energy efficient Sustainable Transport
Das QUEST-Tool wurde entwickelt, um kleinen und mittelgroßen Städten zu helfen, mit Unterstützung von externen Experten (Quest Audit) nachhaltige Mobilitätspolitik und Aktivitäten einzurichten und weiterzuentwickeln.
2012-2014 INVOLVE
Involving the private sector in Mobility Management
Durch eine verstärkte Kooperation zwischen öffentlichem Sektor und Privatwirtschaft möchte INVOLVE das betriebliche Mobilitätsmanagement populärer machen.
2013-2015 NISTO
Neue integrierte Smart- Transport Optionen
Kooperationsprojekt zwischen fünf europäischen Ländern (Belgien, Frankreich, Deutschland, Niederlande, Groß Britannien) zur Entwicklung eines benutzerfreundlichen Online-Baukastens (Toolkit) zur Verbesserung der Evaluierung nachhaltiger Mobilitätsprojekte von Planern und Behörden.
2013-2016 BUMP
Boosting urban Mobility Plans
Das Projekt BUMP unterstützt Kommunen mit 40.000 bis 350.000 Einwohnern bei der Entwicklung von SUMPs.
2013-2016 CH4LLENGE
Addressing the four Key Challenges of Sustainable Urban Mobility Planning
Kooperationsprojekt in 9 europäischen Städten (u.a. Dresden), das sich den dringendsten Herausforderungen in der Planung nachhaltiger urbaner Mobilität widmet.
Jahr Projektpartner Schwerpunkt
2009-2010 Institut für Stadtbauwesen und Stadtverkehr RWTH Aachen University (ISB), Dr.-Ing. Iris Mühlenbruch – Büro für Evaluation, Forschung und Planung Aktionsprogramm Mobilitätsmanagement "effizient mobil"– Entwicklung von Evaluationstools und Durchführung einer Programmevaluation
2000 Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung NRW (ILS), Institut für Stadtbauwesen RWTH Aachen (ISB) Einführung in Ziele, Instrumente und Umsetzung von Mobilitätsmanagement.
Publikation: Mobilitätsmanagement Handbuch als Produkt der beiden EU-Projekte MOMENTUM und MOSAIC
2001 (1995)
Forschungsgesellschaft für Straßen und Verkehrswesen (FGSV)
Publikation: Mobilitätsmanagement - Checklisten-Sammlung
2001 Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) Leitfaden: Die Mobilitätsberatung im ÖPNV - ein integraler Bestandteil des Mobilitätsmanagements Strategien/Schwerpunkte des Marketings
2002-2003 Bundesverkehrsministerium, Institut für Stadtbauwesen RWTH Aachen (ISB), Ingenieurgruppe für Verkehrswesen und Verfahrensentwicklung (IVV) Forschungsprojekt: "Stand und Perspektiven des Mobilitätsmanagements in Deutschland und im Ausland"

Abschlussbericht: Mobilitätsmanagements-Handbuch - Ziele, Konzepte und Umsetzungsstrategien
Seit 2004 Transferstelle Mobilitätsmanagement des Instituts für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS) Darstellung und Bündelung von Konzepten für das Mobilitätsmanagement

Publikation: Rahmenbedingungen für das betriebliche Mobilitätsmanagement
2004-2006 Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung NRW (ILS), PGN Planungsgruppe Nord, Universität Dortmund, Fachgebiet Verkehrswesen und Verkehrsplanung FOPS-Forschungsprojekt "Mobilitätsmanagement für Betriebe"

Abschlussbericht: Weiterentwicklung von Produkten, Prozessen und Rahmenbedingungen des betrieblichen Mobilitätsmanagements"
2006 Forschungsgesellschaft für Straßen und Verkehrswesen (FGSV) Mobilitätsmarketing: Ansätze und Methoden zur Verbreitung von kundenorientierten Mobilitätsangeboten

Publikation: Arbeitspapier Nr. 66: Mobilitätsmarketing
2006-2008 Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung NRW (ILS), Institut für Stadtbauwesen RWTH Aachen (ISB), Integriertes Verkehrsmanagement Raum Frankfurt RheinMain (IVM) FOPS-Forschungsprojekt zur planungsrechtlich verbindlichen Einbindung von Mobilitätsmanagement in Planungsprozesse der Stadtplanung

Abschlussbericht: Mobilitätsmanagement in der Stadtplanung
2006-2008 Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung NRW (ILS) Gebietsbezogene Mobilitätskonzepte für Standorte mit hoher Arbeitsplatzdichte; das Projekt baut auf dem FOPS-Forschungsprojekt „Mobilitätsmanagement für Betriebe“ auf (Kurzfassung)

Tabelle 3 zeigt für die verschiedenen Aufgabenfelder des Mobilitätsmanagements aktuelle Praxisbeispiele in Nordrhein-Westfalen und deutschlandweit. Drei internationale Beispiele in Tabelle 4 zeigen vergleichbare Maßnahmen im Rahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements.

Tabelle 3

Beispiele für Wohnstandortbezogene Mobilitätsdienstleistungen

Standort

Akteure

Maßnahmen

Bochum

VBW Bauen und Wohnen GmbH

Vergünstigtes BOGESTRA-Jahresabo für Mieter

Münster

Wohnungsgesellschaft Münsterland mbH

Im Mietvertrag verankerter Nutzungsvertrag mit Car-Sharing-Anbieter

Bielefeld

Freie Scholle eG und BGW

Vergünstigtes moBiel-Jahresabo für Mieter

Köln

Autofreie Siedlung Stellwerk 60

Im Mietvertrag verankerter Nutzungsvertrag mit Car-Sharing-Anbieter

Gießen

Gesellschaft für soziales Wohnen mbH

Fahrradabstellanlagen innerhalb der Wohngebäude und Fahrradwerkstatt

München

Gemeinnützige Wohnungsfürsorge AG München

Im Mietvertrag verankerter Nutzungsvertrag mit Car-Sharing-Anbieter

Chemnitz

Chemnitzer allgemeine Wohnungsbaugenossenschaft

ÖPNV-Information in jedem Hauseingang

Berlin

Gemeinnützige Siedlungs- und Wohnungsbaugesellschaft mbH Berlin

Im Mietvertrag verankerter Nutzungsvertrag mit Car-Sharing-Anbieter

Frankfurt

ABG FRANKFURT HOLDING GmbH

Offenes Car-Sharing zu Sonderkonditionen

Beipiele für Betriebliche Mobilitätsdienstleistungen

Standort

Akteure

Maßnahmen

Bielefeld

von Bodelschwinghsche Anstalten Bethel

Intermodales Gesamtkonzept inkl. Parkraumbewirtschaftung

Bochum

Ruhr-Universität Bochum

MOVE 2013, Mobilitäts- und Verkehrsstrategie zur effizienten Organisation der Dienst- und Studierendenverkehre

Bonn

Zentrale Deutsche Post AG

Intermodales Gesamtkonzept

Münster

Stadtverwaltung

Car-Sharing für Dienstreisen, eigener Fahrzeugpool, Parkraumbewirtschaftung

Hamburg

Lufthansa Technik

Mitfahrzentrale (inkl. Anreizsystem), Firmenbusnetz, betrieblicher Fahrradpool, Jobticket

Freiburg

Universitätsklinikum

Intermodales Gesamtkonzept inkl. Bonussystem, Parkraumbewirtschaftung

Dresden

Infineon Technologies

Intermodales Gesamtkonzept

Ludwigshafen

BASF

Mitfahrzentrale, Firmenbusnetz, betrieblicher Fahrradpool

Beispiele für Mobilitätsmanager

Standort

Akteure

Maßnahmen

Unna

Stadt Unna

Förderung von Mobilitätserziehung bei Kindern und Jugendlichen

Brühl

Stadt Brühl

Umfangreicher intermodaler Maßnahmenkatalog

München

Stadt München

Umfangreiches, vernetztes Mobilitätsmanagement-Angebot

Tübingen

Stadt Tübingen

Verwaltungsinterne Koordination von Mobilitätsthemen

Quedlinburg

Kreis Quedlinburg

Verwaltungsinterne Koordination von Mobilitätsthemen

Beispiele für Mobilitätszentralen

Standort

Akteure

Maßnahmen

Münster

mobilé Münster

Intermodale Beratung, Ticketverkauf, Touristeninformation

Hamm

Insel Hamm

ÖPNV-Beratung, Ticketverkauf, Touristeninformation

Wuppertal

MobiCenter Wuppertal

Intermodale Beratung, Mobilitätsberater im Außendienst (Institutionen, Vereine), Ticketverkauf, Touristeninformation

Frankfurt

Verkehrsinsel Frankfurt

Intermodale Beratung (inkl. Rhein-Main-Airport), Verkehrslage-Auskunft, Ticketverkauf, Touristeninformation

Freiburg

mobilé Freiburg

Intermodale Beratung, Ticketverkauf, Touristeninformation, Radstation und Werkstatt

Beispiele für Mobilitätsmanagement in der Stadtplanung

Standort

Akteure

Maßnahmen

Aachen

Stadtverwaltung  Aachen, Bauservice Stadt Aachen

Verwaltungsinterne Steuerung von Mobilitätsthemen  (hier Luftreinhalteplan)

Darmstadt

Stadt Darmstadt, Bauverein AG, Bevölkerung Postsiedlung

Koordinierung der Akteure im Planungsprozess zur Wohnstandortentwicklung  Postsiedlung

Dortmund

Stadtverwaltung Dortmund, LEG NRW, Planungsbüro Phoenix, Investoren

Koordinierung der Akteure im Planungsprozess zur Flächensanierung und Gewerbestandortentwicklung Phoenix-West

Tabelle 4

Standort Akteur Maßnahmen
Arnheim (Niederlande) Rijnstate Krankenhaus Kooperationsvertrag mit ÖPNV, Anreizsysteme, Fahrgemeinschaften, Parkraumbewirtschaftung und -Reduzierung
Genk (Belgien) Ford Werke AGEnergieeffizienz und zur Reduzierung des Energieverbrauchs. Firmenbusnetz, Mitfahrzentrale
Gent (Belgien) Stadtverwaltung Gent Mobilitäts- und Radverkehrspläne in der Stadtplanung, Anreizsystem für Angestellte der Verwaltung

Der Verkehrsverbund  Rhein-Sieg (VRS) hat eine Koordinierungsstelle Mobilitätsmanagement eingerichtet. Aufgabe ist die Förderung eines kommunalen Mobilitätsmanagements im Verbundraum. Sie bietet einen umfassenden Service für Kommunen. Dieser beinhaltet u.a.

  • Unterstützung der Kommunen bei der Umsetzung eines kommunalen Mobilitätsmanagements (Workshops, Qualifikation der kommunalen Angestellten)
  • Optimierung des Informationsaustausches zwischen Kommunen, Verkehrsunternehmen sowie anderen Mobilitätsdienstleistern,
  • Bereitstellung von verkehrsmittelübergreifenden Fachinformationen und Wissenstransfer zu den einzelnen Handlungsfeldern des Mobilitätsmanagements (Infrastruktur, Raumplanung, Kommunikation und Service)
  • Akquise von Förderprojekten
  • Entwicklung von individuellen Strategien und Maßnahmen in den Bereichen Schulberatung, Mobilitätssicherung für Senioren und Verkehrssicherheit für die Kommunen und Verkehrsunternehmen

Darüber hinaus unterstützt die Koordinierungsstelle Mobilitätsmanagement auch alle Unternehmen im VRS bei der Optimierung ihrer betrieblichen Mobilität z.B. durch Erstberatung vor Ort, die Organisation eines Informations- und Erfahrungsaustauschs mit anderen Betrieben der Region oder die Vermittlung von professionellen Beraterinnen und Beratern.

Probleme und Aufgaben

Das Thema „Mobilitätsmanagement“ gewinnt weiterhin an Bedeutung, jedoch fehlen sowohl auf nationaler als auch auf EU- Ebene immer noch rechtliche Rahmenbedingungen zur verbindlichen Einbindung und Förderung von Mobilitätsmanagement in die Stadt- und Verkehrsplanung. Die derzeit vorhandenen planungs- und baurechtlichen Instrumente bieten nur ansatzweise Möglichkeiten, Mobilitätsmanagement innerhalb förmlicher Planungsverfahren einzubringen. Weiche Faktoren, also Anreizsysteme, die das „Mitmachen“ fördern und nachhaltig das Mobilitätsverhalten verändern sollen, sind bisher gesetzlich nicht verankert.

Mobilitätsmanagement sollte die verschiedenen Entwicklungsschwerpunkte, sei es im Bereich des Berufsverkehrs (z. B. Fahrgemeinschaftsförderung), im ÖPNV (z. B. Mobilitätszentralen) oder im stadtplanerisch-raumordnerischen Umfeld (z. B. kommunaler Mobilitätsmanager) zu einem komplexen räumlichen Gesamtsystem verschmelzen. Dieser Verschmelzungsprozess hat in der Praxis vor Ort aber nur selten stattgefunden. Zu unkoordiniert und stets lokal beschränkt sind die einzelnen Maßnahmen. Dies erschwert die Wahrnehmung von Mobilitätsmanagement als homogenen Ansatz.

Hinzu kommt eine erhebliche Aufweitung des Begriffs „Mobilitätsmanagement“ durch die Einbeziehung neuer Handlungsfelder. So gewinnt immer häufiger die Mobilitätserziehung bzw. schulisches Mobilitätsmanagement oder autoarmer Wohnungsbau an Bedeutung. Eine Abgrenzung und Neudefinition des Begriffs könnte helfen, die Handhabung und Umsetzung in der Praxis zu gewährleisten.

Maßnahmen des Mobilitätsmanagements beziehen sich häufig auf einen Gesamtraum, d.h. eine ganze Stadt oder einen gesamten Kreis. In diesem Rahmen ist ein überzeugender Wirkungsnachweis nur schwer bis gar nicht möglich, so dass Mobilitätsmanagement stets mit dem Manko eines schwer bis gar nicht nachweisbaren Erfolgs lebt. Auch wenn es der Verkehrsforschung bisher noch nicht gelungen ist, den globalen Nutzen von Mobilitätsmanagement genauer zu ermitteln, so ist doch der Nutzen für den Einzelnen (z. B. eines Verkehrsteilnehmers, der feststellt, dass die tägliche Fahrt zur Arbeit mit dem Fahrrad wesentlich billiger ist als mit dem Pkw) und damit der Erfolg von Mobilitätsmanagement offenkundig. Daher müssen bereits realisierte Ideen und Konzepte weiter analysiert und bewertet werden, um Best-practice-Beispiele auszuwählen und Erfolgsvoraussetzungen zu identifizieren. Die Auswahl sollte sich nicht auf NRW bzw. Deutschland beschränken, sondern in einem europäischen Rahmen erfolgen. Hier bietet die deutsche sowie die europäische Plattform für Mobilitätsmanagement (DEPOMM und EPOMM) eine gute Basis zum Informationsaustausch.

Gerade in Deutschland wird der Begriff Mobilitätsmanagement sehr stark mit dem ÖPNV assoziiert, letztlich ist das Element „Mobilitätszentrale“ aus dem ÖPNV heraus entwickelt worden. Diese enge Verknüpfung hat dazu geführt, dass zahlreiche Beratungsangebote primär auf den ÖPNV ausgerichtet sind. Eine Grundidee des Mobilitätsmanagements ist jedoch die Intermodalität. In der Öffentlichkeit ist dieser ganzheitliche Beratungsansatz der Mobilitätszentralen wenig bekannt. Deshalb wird das Mobilitätsmanagement vielfach als einseitig auf die Verkehrsmittel des Umweltverbunds (Fuß, Rad, ÖPNV) ausgerichtet oder als Ideologie behaftet bewertet. Der intermodale, ganzheitliche Beratungsansatz muss daher deutlicher formuliert und durch koordinierte Marketing- und Informationsmaßnahmen in den Vordergrund gestellt werden. Die generelle Einführung eines kommunalen Mobilitätsmanagers oder -beauftragen als zentrale Kommunikationsschnittstelle könnte einen Schritt in diese Richtung darstellen.

Der Bedeutung des persönlichen Beratungsansatzes wirkt die fortschreitende Verbreitung des Internets und die Möglichkeit, darauf auch mobil (on-trip) zuzugreifen, immer mehr entgegen. Ein wichtiger Ansatz muss es also sein, auch auf dieser Plattform ein adäquates Beratungsangebot zu Verfügung zu stellen. Monomodale Informationsangebote (Fahrplanauskunft mit Ist-Abfahrtszeiten oder E-Ticketing) im ÖPNV stehen immer häufiger zur Verfügung, intermodale Verknüpfung (z. B. verkehrsmittelübergreifende Routenplanung, Suchfunktion für Car-Sharing- und Fahrradverleihangebote im Umfeld von Haltestellen) gibt es bisher kaum. Ein Beispiel für intermodale Verkehrsinformationen ist VIELMOBIL für die Region Frankfurt.

Zur Verbreitung von Informationen zum Mobilitätsmanagement und zur Überzeugung und Motivation bestimmter Zielgruppen dienen sogenannte Awareness Kampagnen. Das Standardformat ist die Kampagne in den Massenmedien über Plakate, Flyer, Fernsehen und Radio. Die Bedeutung der sozialen Netzwerke wie Twitter und Facebook nimmt jedoch immer weiter zu. Sie tragen dazu bei, Botschaften zu sehr niedrigen Kosten sehr schnell und weit zu verbreiten und werden damit zukünftig meist Teil einer Kampagne sein. Bei der Wahl der übermittelten Informationen hat sich gezeigt, dass positive und humorvolle Botschaften eher zum Erfolgt führen als schockierende Kampagnen. Auch reicht oft das Wissen über Mobilitätsprobleme nicht aus, sondern nur das Ausprobieren eines neuen Mobilitätsverhaltens. Hier kann durch „Belohnungskampagnen“, Gewinnoptionen oder Gratis Test-Tickets der Anreiz zum Ausprobieren erhöht werden. In Projekten hat sich gezeigt, dass nicht nur die Argumente Mobilität und Umwelt im Rahmen von Kampagnen angesprochen werden sollten, sondern das Thema Gesundheit oft das überzeugendste Argument für ein Umdenken ist.

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