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Bahnland NRW

Ein eng verknüpftes Schienennetz

Das Bild zeigt Gleise.
Bild: DB / Bernd Lammel

Rund 6.000 Kilometer umfasst das Schienennetz in Nordrhein-Westfalen. 39 IC-, EC- und ICE-Bahnhöfe stehen für zentrale, schnelle deutschland- und europaweite Verbindungen. Ein abgestimmtes Nahverkehrsnetz sorgt darüber hinaus für gute Verbindungen innerhalb Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland. Allein die Infrastruktur der Deutschen Bahn in NRW umfasst ein Netz  von rund 4.700 Kilometern Strecke, 694 Bahnhöfen, 1.726 Bahnübergängen sowie ca. 4.100 Brücken und 100 Tunneln. Auf diesem Netz geben 6.891 Hauptsignale, 443 Stellwerke sowie circa 12.200 Weichen und Kreuzungen die Richtung der Verkehre vor.

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Hochverwertige Infrastruktur ist die wesentliche Komponente leistungsfähiger Nahverkehrssysteme. Sie muss stetig weiterentwickelt werden, damit der der ÖPNV sein Potenzial voll ausschöpfen kann. Aktuell liegt ein Schwerpunkt darauf, die bestehenden Verkehrsanlagen zu erhalten und zukunftsfähig auszugestalten.

Bauen für mehr Mobilität

Modern, sicher, barrierefrei: Das sind die Vorgaben für die Modernisierungsoffensive 2 (MOF 2), die Um- und Neubauten an 108 kleineren und mittleren Bahnhöfen in NRW vorsieht. Land, Bund und die Deutsche Bahn investieren hierfür in den kommenden Jahren rund 407 Millionen Euro. Inzwischen sind 67 Prozent aller Bahnhöfe in NRW barrierefrei.

8.000 Baustellen im NRW-Schienennetz

Die Deutsche Bahn investiert mehr als 600 Millionen Euro in die Eisenbahninfrastruktur in Nordrhein-Westfalen. In zehn Baukorridoren wird 2014 schwerpunktmäßig auf Hauptstrecken und in großen Bahnknoten gearbeitet. 

Investitionsförderung

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Infrastrukturinitiative NRW

Der Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen steht vor großen Herausforderungen: Den Stadt-, Straßen- und U-Bahnen im Land fehlen in den kommenden Jahren finanzielle Mittel für dringende Sanierungsmaßnahmen. Das NRW-Verkehrsministerium, die Infrastruktur-Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ und die Nahverkehrsunternehmen setzten deshalb ein gemeinsames Zeichen.

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Vielen Stadt-, Straßen- und U-Bahnen in NRW fehlt das Geld für dringende Sanierungsmaßnahmen. Viele ÖPNV-Linien in Großstädten fahren bereits an der Belastungs- und Kapazitätsgrenze. Dirk Biesenbach, Vorstandssprecher der Düsseldorfer Rheinbahn und Vorsitzender der VDV-Landesgruppe NRW, erläutert den Sanierungsstau. 

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