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Tickets & Tarife

Positive Entwicklung des NRW-Tarifs

11.10.2017

Immer mehr Menschen in Nordrhein-Westfalen nutzen in Bussen und Bahnen den NRW-Tarif, den Nahverkehrstarif für landesweite Fahrten durch die verschiedenen Verbünde Nordrhein-Westfalens. Der vom Kompetenzcenter Marketing NRW in Köln erstellte aktuelle Tarifreport belegt, dass Fahrten und Einnahmen im NRW-Tarif deutlich gestiegen sind.

Im vergangenen Jahr sind eine Million mehr Fahrten mit dem NRW- Tarif durch das Bundesland durchgeführt worden als im Vorjahr. Die Zahl der Fahrten ist von 36,2 Millionen im Jahr 2015 auf 37,2 Millionen in 2016 (+2,7 Prozent) gestiegen. „Die Ergebnisse zeigen, dass die Menschen einen einheitlichen Tarif aus einem Guss erwarten und dann auch nutzen. Der NRW-Tarif ist einfach zu verstehen und komfortabel in der Nutzung“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst.

Das vom Land finanzierte Kompetenzcenter Marketing NRW (KCM) entwickelt gemeinsam mit dem Verkehrsministerium und den Verkehrsverbünden den NRW-Tarif weiter und ist für dessen Ausgestaltung verantwortlich. Eine neue Variante ist das EinfachWeiterTicket, das seit Anfang des Jahres das NRW-AnschlussTicket im NRW-Tarif zwischen den Verbünden AVV, VRR und VRS ersetzt. Hiermit können Inhaber einer Zeitkarte die Gültigkeit pauschal auf den jeweiligen Nachbarverbund ausweiten. Das Ticket kostet für einen Erwachsenen 6,40 Euro pro Fahrt in der 2. Klasse. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass das neue Angebot ein voller Erfolg ist: Im ersten Quartal 2017 wurden bereits 187.000 Fahrscheine verkauft. „Somit werden wir bis Ende des Jahres voraussichtlich mehr als eine Million EinfachWeiterTickets verkauft haben“, so Till Ponath, Leiter des KCM.

Die Erfolge des NRW-Tickets und insbesondere des EinfachWeiterTickets unterstreichen, dass die Vereinfachung der Tariflandschaft in NRW konsequent weiterverfolgt werden muss. Zusätzliche Potenziale für Fahrgastzuwächse ergeben sich zudem aus Sicht des Ministeriums und des Kompetenzcenters Marketing NRW vor allem durch die Digitalisierung. Diese bietet die Möglichkeit, neue digitale Angebote wie einen eTarif einzuführen, der Fahrgästen über mobile Endgeräte einen verbesserten sowie vereinfachten Zugang zum System ermöglicht. „Ziel muss es sein, dass der Fahrgast mit nur einer App Züge, Busse, Car-und Bike-Sharing-Angebote nutzen und auch gleich bezahlen kann“, forderte Verkehrsminister Wüst.

Quelle: Newstix

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