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Initiativen & Technik

EVAG eröffnet erste Mobilstation für Essen

11.07.2017

Flexibel und umweltfreundlich unterwegs in der Grünen Hauptstadt. In Essen wird Mobilität ab sofort neu definiert. Dazu wird an der Haltestelle Landgericht die erste Mobilstation eröffnet. Multimodale Mobilitätskonzepte sind mehr und mehr gefragt, weil sie den urbanen Verkehr intelligent verknüpfen und dem Kunden einen bestmöglichen Mobilitätsmix bieten.

„Um die Ziele für den Modal-Split zu erreichen, werden im Grüne-Hauptstadt-Jahr Prozesse angestoßen, die die bestehenden umweltfreundlichen Mobilitätsangebote in der Stadt Essen erweitern und diese attraktiver für die Essener Bürgerinnen und Bürger gestalten. Dazu gehört auch die intelligente Vernetzung unterschiedlicher Verkehrsmittel. Umso mehr freue ich mich, dass mit der ersten Mobilstation ein neuer Baustein für die Mobilität der Zukunft dazukommt", erklärt Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin der Stadt Essen und Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017. Mobilstationen sind zentral gelegene Verknüpfungspunkte, an denen neben dem ÖPNV auch weitere öffentlich zugängliche Verkehrsangebote wie Leihfahrrad, CarSharing und Taxi zur Verfügung stehen. Zudem findet man an diesem Ort sichere Abstellmöglichkeiten für das eigene Fahrrad sowie eine hilfreiche Übersicht der Mobilitätsangebote in der Nähe. Erkennungszeichen der Mobilstation ist das große „M". Das von der EVAG entwickelte Logo fügt sich in das vorhandene Leitsystem der EVAG und des ÖPNV/SPNV ein. Die grüne Farbe unterstreicht das Neue und Nachhaltige.

„Die Vernetzung der unterschiedlichen Verkehrsmittel ist ein bedeutender Schritt auf dem Weg in die Mobilität der Zukunft. In der vernetzten Mobilität konkurrieren die Verkehrsträger nicht mehr miteinander, sie kooperieren und ergänzen den ÖPNV als Rückgrat des Umweltverbundes. Dies ist gemeinsames Ziel der Stadt Essen, der GHE und unseren Partnern, erklärt EVAG-Vorstand Michael Feller. „Unsere Kunden wünschen sich eine auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnittene und maßgeschneiderte Mobilität. Mit dieser und weiteren Mobilstationen wollen wir unseren Kunden gemeinsam mit unseren Partnern eine optimierte und lückenlose Reisekette für alle Mobilitätszwecke als echte Alternative zum Auto anbieten."

Komfortabel für den Kunden
Die Zusammenführung der Verkehrsmittel an einem Ort macht den Wechsel zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln für den Kunden einfach und komfortabel: Mit der Straßenbahn in die Innenstadt, mit dem CarSharing-Auto zum Einkaufen, mit dem Leihfahrrad einen Ausflug machen oder mit dem Fahrrad von zu Hause zur Haltestelle, es sicher abstellen, mit der Straßenbahn weiter ans Ziel. Die räumliche Zusammenführung der Verkehrsangebote geht mit der digitalen Verknüpfung einher: in der EVAG-App Essen Mobil gibt es zu allen Verkehrsmitteln Informationen und die Möglichkeit Tickets zu kaufen oder beispielsweise Leihfahrräder und CarSharing-Fahrzeuge zu buchen.

„Nachhaltige Mobilität führt zu weniger Umweltbelastung und verbessert die Lebensqualität in den Städten. Unsere Mobilstation ist ein wichtiger Baustein in der Grünen Hauptstadt Essen. Wir bieten unseren Fahrgästen damit deutliche Anreize für ein modernes Mobilitätsverhalten", so EVAG-Vorstand Uwe Bonan.

EVAG wird ihrer Rolle gerecht
In einem Pilotprojekt der EVAG werden mehrere Mobilstationen an zentralen Orten entwickelt. Konkret geplant ist neben der Mobilstation Landgericht eine weitere Mobilstation am Verkehrsplatz Steele S. Auch der zukünftige Nahverkehrsplan, der derzeit politisch beraten wird, weist der EVAG die Rolle eines Mobilitätsdienstleisters zu. Der Nahverkehrsplan führt in seinem Zielkonzept 2025 Grundlagen zur Entwicklung der multi- und intermodalen Mobilitätsangebote auf, hierzu zählt auch die Weiterentwicklung von Mobilstationen. Der Bau der Mobilstationen wird gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB).

Quelle: EVAG

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