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eTicket-Regionen in NRW

NRW ist ein Zentrum des elektronischen Fahrgeldmanagements. Entwicklung und Echtbetrieb sind hier hautnah nachzuvollziehen.

2003 erbrachten die großen Verkehrsverbünde VRR und VRS mit der Einführung von eTickets für Abonnenten eine echte Pionierleistung. Ihnen folgen inzwischen viele weitere Partner mit innovativen eTicket-Projekten auf Basis der VDV-Kernapplikation. Dabei stehen jetzt Lösungen für Gelegenheitsfahrer – wie die PlusCard in Münster – im Blickpunkt. NRW-weit gibt es inzwischen das SchönesJahrTicket NRW, das SchönesJahrTicket NRW Abo sowie an vielen Hochschulen auch das SemesterTicket NRW als eTicket. 

Die Karte gibt einen Überblick über die eTicket-Regionen und aktuelle eTicket-Projekte in Nordrhein-Westfalen.  

E-Ticketing Map

VRR
eTicket für Abonnenten seit 2003

Die Verkehrsunternehmen des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) führten im Jahr 2003 eTickets für Abonnenten ein. Mittlerweile sind rund 1,5 Millionen Stammkunden mit Chipkarten ausgestattet. Zusammen mit dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) und der Verkehrsgemeinschaft Niederrhein (VGN) startete der VRR ein gemeinsames elektronisches System, welches seit 2007 schrittweise auf den Standard des (((eTicket Deutschland umgestellt wurde.

VRS
eTicket für Abonnenten seit 2003

Gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und Verkehrsgemeinschaft Niederrhein (VGN) führte der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) 2003 ein eTicket für seine Abonnenten ein. Ab 2007 wurde das elektronische Fahrgeldmanagement schrittweise auf den Standard des (((eTicket Deutschland umgestellt. Derzeit sind im Bereich des VRS circa 750.000 Chipkarten im Umlauf.

Aachen
eTicket-Projekt für grenzüberschreitende Linien

In Aachen gibt es durch die Kooperation im Rahmen der Euregio Maas-Rhein viele grenzüberschreitende Linien. Für diesen Grenzverkehr wurde in einem Pilotprojekt nachgewiesen, dass die Abbildung des niederländischen und des deutschen eTicket-Verfahrens möglich ist. 

Der AVV führt das eTicket für Abonnenten ab 2018 schrittweise ein.

Bielefeld und Tarifraum "Der Sechser" 
eTicket für Abonnenten in Vorbereitung

In Bielefeld und weiteren Mittelstädten in Ostwestfalen wird intensiv an der Einführung des Elektronischen Fahrgeldsmanagement gearbeitet. Geplant ist die zeitnahe Umstellung der ersten Ticketprodukte auf Chipkarten (vsl. 2017).

Stadt Münster, das Münsterland und der Ruhr-Lippe-Raum
eTicket für Gelegenheitsfahrer und flexible Abonnements seit 2013

Nachdem die eTickets für Abo-Kunden in den großen Verbünden Nordrhein-Westfalens erfolgreich eingeführt sind, stehen jetzt Lösungen für Gelegenheitsfahrer im Blickpunkt. Die im Jahr 2012 / 2013 eingeführte neue PlusCard in der Stadt Münster ist hier ein wegweisendes Beispiel. Auf ihr können ein elektronisches 90-Minuten-Ticket für Einzelfahrten oder ein sogenanntes monatliches FlexAbo gespeichert werden.

Viele regionale Verkehrsunternehmen im Münsterland und im Bereich Ruhr-Lippe haben ihre Flotte bereits mit der Technik zur Kontrolle des eTickets ausgestattet.

Paderborn und Hochstift
Der Padersprinter mit eigenem eTicket-System

Der Padersprinter betreibt seit 2003 ein eigenes eTicket-System, das noch nicht auf der VDV-Kernapplikation basiert. Aktuell wird an der Umstellung des eTicketings auf ein neues System gearbeitet.Dieses System schließt den gesamten Nahverkehr im Bereich der Kreise Paderborn und Höxter ein. 

Westfalen Süd
eTicket in Testbetrieb

Die Verkehrsunternehmen in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe haben bereits die Infrastruktur beschafft, um das eTicket in den Produktivbetrieb zu bringen. Nach einer Testphase werden zunächst das SchülerTicket und JobTicket auf das eTicket umgestellt (vsl. 2017). 

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