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„Bitte lächeln“ – Wanderungen mit Kamera

Wild, Wald oder Wasser – beim Wandern ist man häufig von schöner Natur umgeben. Wer diese Eindrücke nachhaltig festhalten möchte, sollte eine Kamera parat haben. Wir verraten, was bei Film und Fotos zu beachten ist.

Welches Kamera-Modell eignet sich zum Wandern besonders gut? Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten, denn die richtige Kamera zum Fotowandern gibt es nicht. Vielmehr sollte das Modell zu Ihren persönlichen Ansprüchen passen. Es muss längst nicht immer eine hochpreisige Spiegel-Reflex-Kamera sein. Kompaktkameras punkten beispielsweise durch ihr kleines Format und die unkomplizierte Handhabung, auch wenn sie eine schlechtere Bildqualität aufweisen. Darüber hinaus gibt es spezielle Outdoor-Apparate, die mit einem stabilem Gehäuse sowie wasserfester Verarbeitung überzeugen und auch mal den einen oder anderen Sturz überleben. Nicht zu vergessen sind neuere Smartphone-Kameras. Sie erstellen heutzutage Bilder in einem verblüffend hohen Niveau.

Transportmöglichkeiten für Kameras

Kameras sind beliebte Weggefährten, wenn da nicht das Problem mit der Handlichkeit wäre. Hat man den Fotoapparat gerade in der Hand, ist kein schönes Motiv zu sehen und wenn er sich zurück im Rucksack befindet, hätte man ihn am liebsten wieder griffbereit. Gerade beim Wandern soll die Kamera nicht zum unnötigen Ballast werden. Schließlich möchte man in Ruhe Natur und Aussicht genießen. Mit dem richtigen Transport steht einer entspannten Tour und tollen Impressionen nichts im Weg. Eine clevere Lösung sind unter anderem Kamera-Schultergurte. Diese legt man über den Kopf, sodass sie von der Schulter quer über den Brustkorb bis zum Becken gespannt ist. Am Becken wird auch die Kamera angebracht und kann jederzeit unkompliziert zum Fotografieren genutzt werden. Darüber hinaus sind Kameraclips, die man an einem Gurt oder Gürtel befestigt, eine Option. Sie haben eine Art Platte, an der Kameras einfach befestigt werden können.

Wer lieber zur smarten Variante greift, kann sein Smartphone in einer Bauchtasche verstauen. Beliebt bei Sportlern sind Taschen, die man sich um den Oberarm schnallt. Hierbei gibt es verschiedene Variationen, von blickdichten, verschlossenen bis hin zu durchsichtigen Varianten, die eine Bedienung des Bildschirms ermöglichen. Nicht zuletzt gibt es für den Rucksackgurt eine Handytasche, die per Klettverschluss angebracht wird.

„Must-have-Motive“ beim Fotowandern

Auf einem Felsvorsprung sitzend, von der Seite fotografiert – das ist wohl eines der häufigsten Motive bei Wanderungen. Abgesehen davon, dass die Aktion nicht ungefährlich ist, bietet die Natur noch viele weitere atemberaubende Motive. Am besten achten Sie bei einer Wanderung einfach aufmerksam auf die Umgebung und lassen sich von Ereignissen am Wegesrand begeistern. Damit Ihre Fotos die Eindrücke detailgetreu festhalten, gilt es einige Fotografie-Tipps zu beachten. So hat wohl jeder schon mal vom goldenen Schnitt gehört. Die alte Fotografenregel besagt, dass das Hauptmotiv nicht in der Bildmitte liegen sollte. Erst wenn es etwas seitlich oder vertikal versetzt angeordnet wird, wirkt das Foto besonders stimmig.

Hilfreiche Fotografie-Tipps

Generell machen mehrere Ebenen ein Bild spannender. Bäume im Vordergrund, im Mittelgrund ein See und eine Bergkette im Hintergrund wirken aufregender, als lediglich eine Bergkette. Darüber hinaus können Sie mit dem Winkel arbeiten und durch den Zoom verschiedene Ausschnitte wählen. Sind die Farben der Umgebung einmal nicht so prächtig, kann sich der Wechsel zum Schwarz-Weiß-Modus lohnen. Bei all den Regeln gilt jedoch stets: Probieren Sie sich aus! Perspektiven von unten, kleine Ausschnitte, unterschiedliche Schärfen – Ungewöhnlichkeit tut Fotos gut und sorgt nicht selten für einmalige Schnappschüsse. 

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