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Unterwegs auf dem Weserberglandweg

Von Rinteln nach Porta Westfalica

Besucherbergwerk Kleinenbremen

Entlang der Route trifft der Wanderer auf das Besucherbergwerk und Museum Kleinenbremen. Hier wurde eins der Grundstein fu?r den Eisenerzabbau im Weser gebirge gelegt. Noch bis 1957 wurde hier gefördert, seit 1988 kann man sich im Rahmen von Führungen ein Bild von der Arbeit unter Tage machen.

 

Foto: Touristikzentrum Westliches Weserbergland

Besucher-Bergwerk & Museum Kleinenbremen gGmbH
Rintelner Straße 396
32457 Porta Westfalica
Telefon: 05722 90223
Telefax: 05722 891463
info@bb-mk.de

Öffnungszeiten:
Täglich 10.00-16.00 Uhr
Montag und Freitag geschlossen
Grubenfahrten drei Mal täglich

Kaiser-Wilhelm-Denkmal

Oberhalb des Weser-Durchbruchtals Porta Westfalica – dem Tor nach Westfalen – steht das Ende des 19. Jahrhunderts erbaute Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Aufgrund seiner geographischen Lage ist es eines der wichtigsten Wahrzeichen des nördlichen Ostwestfalens und gehört seit 2008 zur Straße der Monumente.

 

Foto: Stadt Porta Westfalica

Porta Kanzel

Die Porta-Kanzel ist eine steil nach Süden abfallende Sandstein-Felsklippe im Wesergebirge am Jakobsberg der Porta Westfalica. Mit der touristischen Erschließung im Jahre 1877 wurde eine Aussichtsplattform angelegt, von der man einen tollen Ausblick auf den südlichen Teil des Durchbruchstales hat.

 

Foto: Touristikzentrum Westliches Weserbergland

Vogelschutzgelände Porta Westfalica

Das Vogelschutzgelände Porta Westfalica ist ein Naturschutzgebiet in der Stadt Porta Westfalica. Es ist rund 26 Hektar groß und wird unter der Bezeichnung MI-032 geführt. Die Unterschutzstellung soll zur Erhaltung des vielfältig strukturierten Feuchtbiotops dienen.

Eulenburg Museum Rinteln

Das Eulenburg Museum ist ein Stadtmuseum in Rinteln, das 1908 als Heimatmuseum der Grafschaft Schaumburg eröffnet wurde. Es hat seinen Sitz im historischen Gebäude der Eulenburg und gehört zu den ältesten Museen des Weserberglandes.

 

Foto: Wikipedia/Museum.eulenburg

Eulenburg Museum
Klosterstraße 21
31737 Rinteln
Telefon: 05751 41197

Öffnungszeiten:
Di. bis Sa. 14.00-17.00 Uhr
So. 11.00-17.00 Uhr
Montag geschlossen

Kloster Möllenbeck

Das ehemalige Kloster Möllenbeck in den Weserauen bei Rinteln gehört zu den bedeutendsten Baudenkmälern im Weserbergland Niedersachsens. Es wurde zwischen 1478 und 1505 an der Stelle eines zuvor niedergebrannten Vorgängerbaus im spätgotischen Stil errichtet und gilt als eine der am besten erhaltenen spätmittelalterlichen Klosteranlagen in Deutschland.

 

Foto: Wikipedia/Museum.eulenburg

Ringhotel Der Waldkater

Der Ursprung des Hotel Waldkaters: Eine Blockhütte im dichten Wald des Berghanges über der Stadt Rinteln. Hier trafen sich im 17. Jahrhundert die trinkfesten Studenten der Rintelner Universität und trugen so manchen Kater aus dem Wald nach Hause. Die einstige Blockhütte ist längst vergessen, doch der Name Waldkater ist geblieben.

Der Waldkater
Waldkaterallee 27
31737 Rinteln
Telefon: 05751 17980
Telefax: 05751 179883
info@waldkater.com

DJH Porta Westfalica

Die Jugendherberge Porta Westfalica ist der ideale Ausgangspunkt für ausgedehnte Entdeckungstouren in die Natur des Weserberglandes. Außerdem liegen zahlreiche Sehenswürdigkeiten direkt vor der Tür.  Außerdem gibt es hier neben einer Lagerfeuerstelle und einem Bolzplatz auch Kicker, Tischtennisplatten und ein Volleyballfeld.

DJH Porta Westfalica
Kirchsiek 30
32457 Porta Westfalica
Telefon: 0571 70250

jh-porta.westfalica@djh-wl.de

Klippenturm Gaststätte

Mindestens 250 Höhenmeter muss der Wanderer oder Radler überwinden, bis er den Klippenturm erreicht. Selbst vom Fuße des Turms bietet sich dem Wanderer schon eine tolle Aussicht auf das Rintelner Weserbergland. Dann geht es nochmal 103 Stufen hinauf - belohnen kann man sich dann in der Gaststätte mit kleinen deftigen Mahlzeiten.

Klippenturm Gaststätte
31737 Rinteln
Telefon: 05751 14488??

Öffnungszeiten:
Mi. bis Fr. 11.00-18.00 Uhr
Sa. und So. 10.00-18.00 Uhr

Geocache: Auf der Egge

Art des Caches: normal
Größe: klein
Koordinaten: N 52° 10.793' E 008° 54.590'

Hier verlief bis zum Mai 2012 der beliebte Weserradweg. Inzwischen ist er nach unten an die Weser verlegt worden, und viele Radler sind froh, den Anstieg auf die Egge vermeiden zu können. Zur Erinnerung an diesen jahrelang gern genutzten Radweg, wurde hier eine normale Filmdose versteckt.

Alle Infos unter: http://opencaching.de/OC11330
Erstellt von: Der Buhn

Quelle: Der Buhn, Opencaching.de, CC BY-NC-ND, Stand 08.03.2016

Geocache: Das Geheimnis der Schraube

Art des Caches: normal
Größe: andere Größe
Koordinaten: N 52° 10.690' E 008° 54.252'

Das Geheimnis der Schraube: Um dieses zu lüften, wird ein wenig Fingerspitzengefühl benötigt. Den Cache zu finden, ist nicht allzu schwer, doch um an das Logbuch zu kommen, erfordert es ein wenig feinmotorisches Können.

Alle Infos unter: http://opencaching.de/OC1132F
Erstellt von: Der Buhn

Quelle: Der Buhn, Opencaching.de, CC BY-NC-ND, Stand 08.03.2016

Geocache: Mauerblümchen

Art des Caches: normal
Größe: normal
Koordinaten: N 52° 10.265' E 008° 51.552'

Alle Infos unter: http://opencaching.de/OC1088A
Erstellt von: rbr7

Quelle: rbr7, Opencaching.de, CC BY-NC-ND, Stand 08.03.2016

Geocache: Silberblick

Art des Caches: normal
Größe: normal
Koordinaten: N 52° 11.016' E 008° 50.853'

Von hier aus hat man eine wunderschöne Aussicht. Ein Ort der zum Verweilen einlädt – und natürlich zum Suchen des Caches.

Alle Infos unter: http://opencaching.de/OCDB6C
Erstellt von: tubse 

Quelle: tubse, Opencaching.de, CC BY-NC-ND, Stand 08.03.2016

Geocache: Die Zwerge vom Bollwerksbrink

Art des Caches: normal
Größe: mikro
Koordinaten: N 52° 12.318' E 008° 51.358'

Auf dem „Bollwerksbrink“ in Holtrup stand in alten Zeiten eine Burg. Die in dem „Schlossberg“ hausenden Zwerge hatten sich durch ihren übertriebenen Schabernack bei den Hotrupern unbeliebt gemacht und mussten ihre alte Heimatstätte verlassen.

Alle Infos unter: http://opencaching.de/OCA916
Erstellt von: catwoman&redskin

Quelle: catwoman&redskin, Opencaching.de, CC BY-NC-ND, Stand 08.03.2016

Geocache: Thron über den Klippen

Art des Caches: normaler Cache
Größe: normal
Koordinaten: N 52° 12.810' E 009° 05.827'

Vom Klippenturm aus führt ein Höhenwanderweg zum Cache. Diese Schatzsuche ist besonders kindergerecht gestaltet, die Aufgaben sind von Kindern im Alter zwischen 10 und 12 Jahren eigenständig zu lösen. Von oben hat man einen herrlichen Rundblick über das Wesertal und in der Gaststätte kann man sich stärken.

Alle Infos unter: http://opencaching.de/OCD80D
Erstellt von: Hamamelis

Quelle: Hamamelis, Opencaching.de, CC BY-NC-ND, Stand 30.03.2016

Geocache: Reinekes Fährte

Art des Caches: Multicache
Größe: normal
Koordinaten: N 52° 13.144' E 009° 02.811'

Die oben genannten Koordinaten bilden den Ausgangspunkt. Ab hier wird gerätselt, gezählt und gerechnet. Dabei geht es teilweise steil bergan. Einen verschlüsselten Hinweis gibt es auf der Website.


Alle Infos unter: http://opencaching.de/OC3313
Erstellt von: Splif

Quelle: Splif, Opencaching.de, CC BY-NC-ND, Stand 30.03.2016

Geocache: Nicht nur was für Pilger

Art des Caches: normaler Cache
Größe: normal
Koordinaten: N 52° 14.148' E 009° 01.922'

Dieser Cache ist am Sigwardsweg im schönen Kleinenbremen gelegen. Das Ziel liegt gut versteckt, auf dem schnellsten Fußweg zum Sportplatz.

Alle Infos unter: http://opencaching.de/OCCE87
Erstellt von: rogber

Quelle: rogber, Opencaching.de, CC BY-NC-ND, Stand 30.03.2016

Geocache: Zwischen den Aussichtspunkten

Art des Caches: normaler Cache
Größe: normal
Koordinaten: N 52° 14.582' E 008° 55.522'

Dieser Cache liegt zwischen zwei Aussichtspunkten: Dem Schlageter-Denkmal und der Porta-Kanzel. Schon der tollen Aussicht wegen, lohnt es sich hier, sich auf die Suche zu machen.

Alle Infos unter: http://opencaching.de/OC12380c
Erstellt von: qNormanp

Quelle: qNormanp, Opencaching.de, CC BY-NC-ND, Stand 30.03.2016

Geocache: Historische Dorfkapelle

Art des Caches: normaler Cache
Größe: normal
Koordinaten: N 52° 15.258' E 008° 54.414'

Durch die Reformation wurde es nötig eine Kapelle zu errichten, da der Margarthenklus katholisch blieb. So wurde nahe des Friedhofs und in der Dorfmitte ca. 1530 diese Kapelle aus Porta-Sandstein und Bruchsteinen erbaut.

Alle Infos unter: http://opencaching.de/OCC4EE
Erstellt von: RayMue

Quelle: RayMue, Opencaching.de, CC BY-NC-ND, Stand 30.03.2016

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Streckeninformationen

Region: Wiehengebirge
Strecke: 17,2 km; Streckenwanderung
Dauer: 5,5 Stunden
Schwierigkeitsgrad: Schwere Wanderung
Wegmarkierung: Durchgehend markiert mit einem blauen "W" auf hellgrünem Grund

Höhenprofil

Weitere Informationen

Vom Bahnhof Rinteln wenden wir uns ostwärts, queren linksrechts versetzt die Bahngleise und gehen noch einige hundert Meter am Bahndamm entlang. An der Fitness-Bude macht die Straße einen 90-Grad-Linksknick und führt schnurgerade Richtung Wesergebirge. Wir befinden uns auf der Waldkaterallee und nach einem guten Kilometer treffen wir den Waldkater höchstpersönlich: ein Hotel-Restaurant am Fuße des Weserberglands.

Wir folgen dem Wegweiser „Zum Weserbergland weg“ und der gelben Markierung „2“. Gut zwei Kilometer hinter dem Bahnhof erreichen wir auf dem Vorbergsplatz den Weserberglandweg und wenden uns westwärts, Richtung Porta Westfalica. Wir gehen an der „mittelalterlichen Ruine Hünenburg“ vorbei, Ruinen sind aber weitestgehend unsichtbar.

Am Autobahnparkplatz Papenbrink überqueren wir die A2 von Bielefeld nach Berlin und müssen danach eine Weile bergan laufen. Aber die Mühe wird durch einen schönen Kammweg sowie die alten Grenzsteine zwischen Preußen und Hessen entlohnt. Im 21. Jahrhundert ist dieser Weg immer noch ein Grenzweg: Wir gehen mit dem rechten Bein in Niedersachsen, mit dem linken in „unserem“ NRW.

Dann das erste Highlight der Tour: Die Königshütte erbaute 1910 – nein, kein richtiger König – aber ein gewisser Herr König. König muss ein Witzbold gewesen sein, denn es finden sich neben besinnlichen Wandersprüchen auch Bonmots wie dieses: „Die Benutzung dieser Bank ist bis auf weiteres gestattet.“ Ha, ha! Hinter der Königshütte lockt ein Aussichtsplatz mit Panorama-Blicken über das Lipperland, das geschlungene Band der Weser, das Ravensberger Hügelland und die norddeutsche Tiefebene. Bei diesen Ausblicken herrscht immer noch eine mittelalterliche Kleinstaaterei in Deutschland.

Auf einem schönen Waldpfad geht es hinunter ins Bergwerks- und Mühlendorf Kleinenbremen. Wahrscheinlich heißt der ortsansässige Fußballverein Werder Kleinenbremen. Hinter dem Besucher-Bergwerk geht es steil hinauf zum Heineberg und es beginnt der schönste Abschnitt der Wanderetappe. Auf dem Kammweg, der sogenannten Wülpker Egge, wandern wir auf schmalen Pfaden an der Abbruch kante des Steinbruchs entlang mit Ausblicken in die Weiten des su?dlichen Niedersachsens.

Bis zum Kreuzplatz geht es durch schönen Buchenwald und kurz darauf erwartet uns eine geographische Sensation. Ein Schild verkündet: „Wanderer, Du überschreitest gerade den 9. Längengrad.“ Der Hammer, wir befinden uns exakt auf einer Linie mit Mailand, Äquatorialguinea und – Böblingen! An Korffs Quelle vorbei wandern wir in südlicher Halbhanglage immer weiter auf dem Weserberglandweg, bis wir Porta Westfalica er reichen, den Durchbruch der Weser durch Weser- und Wiehengebirge. Auf Treppen geht es hinunter Richtung Weser zum ganztags geschlossenen Hotel Porta Westfalica, dem Endpunkt des Weserberglandwegs. Dann überqueren wir die B6, wenden uns nach rechts und erreichen den Bahnhof.

 

Familien/Handicap-Variante

Bei dieser Tour kann man leider keine Handicap-Alternative anbieten. Einzige Familien-Abkürzungs-Möglichkeit wäre, mit dem Bus von Rinteln nach Kleinenbremen an die Zeche zu fahren. Das ist aber nur wochentags möglich, am Wochenende fährt nur ein Bus pro Tag. Ab Kleinbremen sind es nach Porta Westfalica 11 Kilometer, nach Rinteln 6,2 Kilometer, man kann sich die Tour je nach Alter und Wanderlust der Kinder in die eine oder in die andere Richtung legen.

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