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Unterwegs auf dem Ilsetalpfad

Rund um Bad Laasphe-Feudingen

Ilsequelle

Bereits im Mittelalter war die Ilsequelle als heilige Quelle berühmt. Kranke versprachen sich vom „heiligen Wasser“ der Quelle Linderung oder gar Heilung von ihren Gebrechen. Für Einheimische stellte der Ursprung der Ilse eine wichtige Einnahmequelle dar, da die Bauern der Gegend Obst und Gemüse zur Beköstigung der Pilger verkauften.

Lahnquelle

Die Lahnquelle liegt im Rothaargebirge und diente einst als Löschwasserteich. Sie ist auch unter dem Namen „Lahntopf“ bekannt. Ihr entspringt der 245,6 km lange Fluss Lahn, der beim rheinland-pfälzischen Niederlahnstein in den Rhein mündet. Im Jahre 2013 wurde die Lahnquelle im Zuge des Projekts „QuellenReich im Rothaargebirge“ renaturiert.

Heimatmuseum Oberes Lahntal

Das Heimatmuseum Oberes Lahntal präsentiert Ausstellungen über das Handwerk und die Lebenswelt der dörflichen Struktur aus der Jahrhundertwende. Darüber hinaus können Interessierte eine originale, alte Dorfschänke besichtigen.

Heimatmuseum Oberes Lahntal
Schulweg 7
57334 Bad Laasphe
Telefon: 02754 8280

Öffnungszeiten:
Jeweils am ersten Sonntag im Monat 14.00-17.00 Uhr

Bettelmannsbuche

Jüngere Generationen kennen die „Bettelmannsbuche“ nur noch aus Erzählungen. Im Januar 1976 fiel der mächtige Baum in stürmischer Nacht. An seiner Stelle wurde noch im selben Jahr eine Schütthütte gebaut – die bald zu einem beliebten Wahrzeichen wurde. Heute bietet eine neu gebaute Hütte dem Wanderer hier Unterstand und Möglichkeit zur Rast.

 

Foto: Heidi Bücker/Wittgensteiner Wanderland

Weidelbacher Weiher

Der Weidelbacher Weiher, mitten im Fichten- und Buchenwald gelegen, ist ein magischer Ort, manche sagen sogar: ein Kraftort. Vielleicht liegt es an den vielen Bäumen am Weiher mit den niedrig hängenden Ästen oder am glitzernden, glasklaren Wasser, in dem man sich spiegeln kann.

 

Foto: TVSW_Kappest

Ginsburg

Die Ginsburg ist die Ruine einer hochmittelalterlichen Höhenburg aus dem frühen 13. Jahrhundert. Bis zum Jahr 1360 wechselte die Ginsburg mehrmals durch Erbschaften, Verpfändungen und Teilungen den Besitzer. Heute ist die Anlage mit dem im Zuge der Restaurierung wieder aufgemauerten Rundturm Ausflugsziel und Aussichtspunkt.

 

Foto: Wikipedia/Wandernder Weltreisender

Wisent-Welt Wittgenstein

Der "Wisent-Wald" ist der Schauplatz eines einzigartigen Projekts zur Wiederansiedlung und Erhaltung der bedrohten Tierart. Nach vielen Jahrhunderten kehren die Könige des Waldes damit in ihre ursprüngliche Heimat zurück. Besucher der  "Wisent-Wildnis am Rothaarsteig" können die Tiere mit sehr großer Wahrscheinlichkeit aus nächster Nähe beobachten und erleben.

Wisent-Wildnis am Rothaarsteig
Zwischen Bad Berleburg-Wingeshausen und Schmallenberg-Jagdhaus
Telefon: 02751 9205535
Telefax: 02751 9205534
info@wisent-welt.de

Öffnungszeiten:
Di. bis Fr. 11.00-15.00 Uhr (letzter Einlass)
Sa., So. und an Feiertagen: 10.00-15.00 Uhr (letzter Einlass)
Montags geschlossen

Schloss Berleburg

Das Schloss Berleburg wird heute als Schlossmuseum genutzt, in dem Jagdgeräte, Uniformen, Waffen, Gläser, Porzellane und Teile der fürstlichen Kunstsammlung gezeigt werden. Im 13. Jahrhundert als Höhenburg erbaut, wurden 1912 die beiden flankierenden Türme hinzugefügt. Das Schloss ist heute im Besitz von Richard zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg.

Foto: Wikipedia/Coblenblueface

Wittgenstein-Berleburg'sche RentkammerSchloss, Goetheplatz 857319 Bad BerleburgTelefon: 02751 93 60 10Telefax: 02751 34 90info@wittgenstein-berleburg.net

Panorama Park

Der Pano-Park, ein Familienpark im Sauerland bietet vielfältige Attraktionen für Groß und Klein. Kinder können sich auf der Sommerrodelbahn, dem Hüpfkissen oder im Rutschen-Paradies vergnügen. Natur pur für die ganze Familie gibt es im Wildpark mit Wölfen, Luchsen und Ottern zu bestaunen. Auch Rotwildherden, Mufflons, Sika- und Damwild, Wildschweine und Bisons sind zum Greifen nah.

Foto: Wikipedia/Michael Kramer

PanoramaPark Sauerland Wildpark
Rinsecker Straße 100
D-57399 Kirchhundem
Telefon: 02723 716220
Telefax: 02723 7162299
info@panopark.de

Öffnungszeiten variieren je nach Jahreszeit

Hotel Auerbachtal

Den Besucher erwartet im Hotel Auerbachtal ein gemütliches Ambiente mit großzügigem Wintergarten, Bibliothek und offenem Kamin. Entspannen und Auftanken kann man im Hallenbad oder in der finnischen Holzsauna. Wer es lieber „natürlich“ mag: Im großen Garten mit Liegewiese können Gäste sich an der Vielfalt der Natur erfreuen und den plätschernden Auerbach genießen.

Hotel im Auerbachtal
Wiesenweg 5
57334 Bad Laasphe - Feudingen
Telefon: 02754 375880
Telefax: 02754 3758888
info@auerbachtal.de

Landhotel Doerr

1887 erhielt der ehemalige Bergmann Wilhelm Doerr die Schank-erlaubnis für eine Fuhrmannsgaststätte und legte damit den Grundstein für das Landhotel Doerr. Heute kann man hier neben viel Natur und Ruhe auch ein echtes Verwöhnprogramm genießen: Swimmingpool, Dampfbad oder Sauna werden geboten.

Landhotel Doerr GmbH
Sieg-Lahn-Straße 8-10
57334 Bad Laasphe
Telefon: 02754 3700
Telefax: 02754 370100

info@landhotel-doerr.de

Jagdhof Glashütte

Im Lahntal kann der Wanderer zwischendurch einen Abstecher zum edlen und von internationalem Publikum frequentierten Jagdhof Glashütte machen. Zur Auswahl stehen das Gourmetrestaurant Ars Vivendi, die Jagdhofstube, die Fuhrmannskneipe oder aber – bei gutem Wetter – die schöne Terasse.

 

Foto: Jagdhotel Glashütte/intern

Jagdhof Glashütte
Glashütter Strasse 20
57334 Bad Laasphe
Telefon: 02754 3990

info@jagdhof-glashuette.de

Landgasthof „Zur Siegquelle“

Der Landgasthof zur Siegquelle bietet regionale, gut-bürgerliche Küche. Durch seine geographische Lage am Hauptkamm des Rothaargebirges ist Großenbach ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen zur Lahnquelle, zur Siegquelle und zum Rothaarsteig – oder eben eine schöne Gelegenheit zur Einkehr zwischendurch. Außerdem werden hier auch Fremdenzimmer geboten.

Landgasthof zur Siegquelle
Großenbacher Str. 2
57334 Bad Laasphe - Großenbach
Telefon: 02754 8321
Telefax: 02754 379086
info@landgasthof-zur-siegquelle.de

Geocache: Fundstück

Art des Caches: Rätselcache
Größe: normal
Koordinaten: N 50° 59.595' E 008° 20.129'

Beim Entrümpeln des Dachbodens fiel uns ein alter Koffer in die Hände, der uns wohl bekannt war. Wir hatten als Kinder oft damit gespielt. Neben einigen privaten Unterlagen und alten vergilbten Fotos, befand sich darin ein zerknittertes Stück Papier mit einer Auflistung seltsamer Zahlen, die für uns keinen Sinn ergeben.

Alle Infos unter: http://opencaching.de/OC9C72
Erstellt von: wittijack  

Quelle: wittijack, Opencaching.de, CC BY-NC-ND, Stand 08.03.2016

Geocache: E1 82/147 "Hain"

Art des Caches: normal
Größe: klein
Koordinaten: N 50° 59.468' E 008° 23.003'

Dies ist einer von geplanten 147 Caches, die von verschiedenen Cachern entlang des Europäischen Fernwanderweg E1 ausgelegt werden bzw. wurden.  Diese Cacheserie soll wandernden Cachern die Möglichkeit geben, neben dem Wandern auch noch dem Hobby Geocaching nachzugehen.

Alle Infos unter: http://opencaching.de/OC05AB
Erstellt von: witti 

Quelle: witti, Opencaching.de, CC BY-NC-ND, Stand 08.03.2016

Geocache: Dieser Wald ist anders

Art des Caches: normal
Größe: normal
Koordinaten: N 51° 00.050' E 008° 21.381'

Dieser Cache liegt in einem Wald der anderen Art. Was dies zu bedeuten hat, dass erklären euch die Schilder dort. Es bietet sich eine großartige Aussicht umgeben von Tälern.

Alle Infos unter: http://opencaching.de/OCCDD8
Erstellet von: Stnudl 

Quelle: Stnudl, Opencaching.de, CC BY-NC-ND, Stand 08.03.2016

Geocache: Sind wir allein?

Art des Caches: Rätselcache
Größe: klein
Koordinaten: N 51° 00.064' E 008° 18.488'

Die Suche nach Leben auf anderen Himmelskörpern gehört zu einem der attraktivsten wissenschaftlichen Themen. Leider ist die Frage nach außerirdischem Leben – auch nach Fund dieses Caches – nicht eindeutig zu beantworten. Hier gilt es ein Rätsel zu lösen!

Alle Infos unter: http://opencaching.de/OCB1D4
Erstellt von: wittijack 

Quelle: wittijack, Opencaching.de, CC BY-NC-ND, Stand 08.03.2016

Geocache: Großgemeindestein

Art des Caches: Multicache
Größe: normal
Koordinaten: N 50° 55.834' E 008° 20.775'

An der angegebenen Koordinate befindet sich der Großgemeindestein. Hier gilt es die Aufschrift zu entziffern und mit dem Text auf der Website abzugleichen – nicht ganz leicht, vor allem bei schlechten Witterungsbedingungen.

Alle Infos unter: http://opencaching.de/OC72C3
Erstellt von: Team-Boschy

Quelle:  Team-Boschy, Opencaching.de, CC BY-NC-ND, Stand 30.03.2016

Geocache: Schiffbruch

Art des Caches: Rätselcache
Größe: mikro
Koordinaten: N 50° 55.900' E 008° 20.165'

Die Koordinaten des Caches gilt es hier zu errätseln. Grundlage bilden die Tagebucheinträge eines schiffbrüchigen Seefahrers. Ihn gilt es von seiner einsamen Insel zu befreien.

Alle Infos unter: http://opencaching.de/OC85A3
Erstellt von: Team-Boschy

Quelle:  Team-Boschy, Opencaching.de, CC BY-NC-ND, Stand 30.03.2016

Geocache: Weidelbacher Weiher

Art des Caches: Rätselcache
Größe: normal
Koordinaten: N 50° 54.950' E 008° 18.175'

An den angegebenen Koordinaten befindet sich nicht der Cache, sondern der Weidelbacher Weiher. Um an die Koordinaten zu kommen, müssen zwei kleine Rätsel gelöst werden.

Alle Infos unter: http://opencaching.de/OC8445
Erstellt von: Team-Boschy

Quelle:  Team-Boschy, Opencaching.de, CC BY-NC-ND, Stand 30.03.2016

Geocache: Der arme Mann

Art des Caches: normaler Cache
Größe: klein
Koordinaten: N 50° 53.524' E 008° 22.754'

Diesem Cache zugrunde liegt die Geschichte vom „Armen Mann“, die aus der Dorfchronik zu 1150 Jahrfeier von Hesselbach stammt.

Alle Infos unter: http://opencaching.de/OC8155
Erstellt von: Lagombes

Quelle:  Lagombes, Opencaching.de, CC BY-NC-ND, Stand 30.03.2016

Geocache: Bernshausen Cache

Art des Caches: normaler Cache
Größe: groß
Koordinaten: N 50° 53.862' E 008° 19.323'

Vor über 700 Jahren wurde Bernshausen gegründet und nach einem Adeligen gleichen Namens benannt. Mitten im Rothaargebirge gelegen lädt die wunderbare Landschaft um das Dorf zum Wandern und zur Erholung ein. Das erste Rätsel wartet an den oben genannten Koordinaten. Sechs weitere folgen...

Alle Infos unter: http://opencaching.de/OC2DBF
Erstellt von: Lagombes

Quelle: Lagombes, Opencaching.de, CC BY-NC-ND, Stand 30.03.2016

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Streckeninformationen

Region: Siegen-Wittgenstein
Strecke: 16,5 km + 2 km Zuweg; Rundwanderweg
Dauer: 5,5 Stunden
Schwierigkeitsgrad: Schwere Wandertour
Wegmarkierung: Durchgehend markiert mit weißen Linien (liegendes "R") auf Schwarz

Höhenprofil

Weitere Informationen

Am Bahnhof wenden wir uns nach links und gehen an der Hauptstraße entlang. Wir überqueren die Bahnlinie und gehen links in die Straße „Im großen Hof“. Dann in die zweite Straße links (Auf den Weiherhöfen). Wir können uns gut an der gelben Markierung des Lahnwanderwegs orientieren. Wir überqueren die Lahn und treffen an der Kreuzung Eichholz-Kalterbach auf den Ilsetalpfad, der durchgehend mit dem liegenden „R“ auf Schwarz gekennzeichnet ist. Wir halten uns links und gehen einen schmalen Graspfad hinauf.

Weiter bergan geht es zumeist über Forstwege. Schnell haben wir an Höhe gewonnen und gehen durch ausgedehnte Kyrillflächen, auf denen sich schon mannshoher neuer Bewuchs gebildet hat. Wir wandern durch einige Fichtenwälder und kommen an einem Panoramablick mit zwei Sinnenbänken vorbei. Wir befinden uns auf der Erhebung „Hohe Ley“. Seit der Loreley weiß man ja, dass „Ley“ das mittelhoch-deutsche Wort für Felsen ist. Von Felsen ist aber auf der Hohen Ley bei Feudingen nichts zu sehen, das ist eher ein hoher Buckel. Dann gehen wir abwärts ins Ilsetal, auch hier hat sich wieder der starke Kyrill als Holzfäller betätigt.

Wir gehen scharf rechts auf einen Pfad in südlicher Richtung und überqueren die Straße. Wir wandern an der Ilse entlang, dem Fluss, der dem Premiumweg den Namen gab. Das ist der schönste Abschnitt der ganzen Tour: Auf einem schmalen, sehr grünen Pfad erreichen wir bemooste Kobold-Felsen, aus denen an einigen Stellen erfrischendes Wasser sprudelt. Das sind keine Rieselfelder, sondern Rieselfelsen. Über eine Holzbrücke queren wir die Ilse und verschwinden in den Wald. Dort geht es am Weidelbach entlang und wir erreichen den Weidelbacher Weiher. Einige Zeit später gehen wir über einen breiten Forstweg an der Bettelmannsbuche vorbei. Dieser Weg ist eine alte Handelsstraße, auf der Holzkohle transportiert wurde.

Wir biegen mit unserer schwarzen Markierung scharf rechts ab und haben nun das Tal der noch jungen Lahn nur wenige Kilometer unterhalb der Lahnquelle erreicht. Wir wandern auf einer Höhe von ungefähr 600 Metern über dem Meeresspiegel und genießen immer wieder Blicke auf den gegenu?berliegenden Kamm des Rothaargebirges, auf dem sich auch der Rothaarsteig befindet.

Der Ilsetalpfad teilt sich auf den letzten Kilometern den Weg mit dem Lahnwanderweg (290 Kilometer lang von der Lahnquelle bis zur Mündung in den Rhein in Niederlahnstein). „Wandern im Facettenreich“ ist der Slogan des Lahnwanderwegs – willkommen in der Wortspielhölle. Wir sehen die ersten Häuser von Feudingen und verlassen am Markisengeschäft den Ilsetalpfad. Über die Straßen „Auf den Weiherhöfen“ und „Im großen Hof“ erreichen wir wieder die Hauptstraße und wenig später den Bahnhof.

 

Familien/Handicap-Variante

Man kann die Tour etwas abkürzen, indem man schon nach Erreichen des Lahntals zum Hotel-Restaurant "Jagdhof Glashütte" abbiegt und dort die Tour beendet. Das sind aber immerhin auch schon über 12 Kilometer und die Busse ab Glashütte fahren höchst selten. Für Rollifahrer ist die Tour oder Teilabschnitte nicht geeignet.

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