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Unterwegs auf dem Eifelsteig

Rund um Monschau

Stiftung Scheibler-Museum „Rotes Haus“ in Monschau

Das „Rote Haus“ wird seinem Namen allemal gerecht und ist als solches in der Innenstadt von Monschau kaum zu übersehen. Einst Wohn- und Geschäftshaus des Tuchfabrikanten Johann Heinrich Schreiber, ist das Patrizierhaus an der Rur heute in großen Teilen als Museum zugänglich.

Foto: Wikipedia/Vassil

Rotes Haus
Laufenstraße 10
52156 Monschau
Telefon: 02472 5071
Telefax: 02472 9877604
rotes-haus@t-online.de

Geöffnet: ab 1. April bis 30. November

Burg Monschau

Als „Castrum in Montjoie“ wurde die Burg über Monschau erstmals im Jahre 1217 erwähnt. Heute wird die Anlage als Jugendherberge genutzt und ist Schauplatz der „Monschauer Klassik“.

Kloster Reichenstein

Die ehemalige Prämonstratenser-Klosteranlage wurde 1136 auf dem Bestand einer noch älteren Burg gegründet. Derzeit präsentiert sich die Anlage mit dem ältesten Gebäude im Monschauer Land im Erscheinungsbild des letzten Viertels des 17. Jahrhunderts.

 

Foto: Wikipedia/Steffen Heinz

Sommerrodelbahn Rohren

Die Rohrener Sommerbobbahn bietet auf rund 750 Metern Strecke neben einer rasanten und kurvenreichen Abfahrt auch eine atemberaubende Fernsicht über das obere Rurtal und Monschau. Erreicht werden bis 24 km/h.

Sommerbobbahn Rohren
Sommer- und Wintersportzentrum Monschau-Rohren
Rödchenstraße 37
52156 Monschau

Telefon: 02472 4172
info@sommerbobbahn.de

Senfmühle Monschau

Bereits in der 4. und 5. Generation wird hier Senf in einer über 100 Jahre alten Senfmühle hergestellt, die ursprünglich über ein Wasserrad angetrieben wurde. Heute arbeitet sie immer noch mit einer alten Transmission, die in ihrer Produktionsweise besichtigt werden kann.

Historische Senfmühle MonschauLaufenstr. 11852156 Monschau

Telefon: 02472 2245
Telefax: 02472 5999

info@senfmuehle.de

Öffnungszeiten:
Mo.-Fr. 8.30-18.00 Uhr
Sonn- und Feiertags 10.00-18.00 Uhr

Nationalparktor Monschau

Die Nationalpark-Tore sind die zentralen Besucheranlaufstellen für den Aufenthalt im und am Nationalpark Eifel. Geboten werden überdimensionale Darstellungen Wilder Narzissen sowie Ausstellungen zum Thema „Waldwandel“ in der Eifel Region. Der Besuch der Ausstellung ist kostenlos.

Foto: Eifel Tourismus GmbH/Dominik Ketz

Nationalpark-Tor Höfen
Hauptstraße 72
52156 Monschau-Höfen

Telefon: 02472 8025079
Telefax: 02472-8024977
mail@nationalparktor.de

Öffnungszeiten:
Täglich 10.00-17.00 Uhr

Römische Glashütte Monschau

In der römischen Glashütte in Monschau erleben Besucher das uralte Handwerk der Glasbläserei. Diese Kunst hat ihren Ursprung im Römischen Reich, dessen handwerkliche Techniken bis heute erhalten geblieben sind.

Römische Glashütte Monschau
Burgau 15
52156 Monschau
Telefon: 02472 8025785
Telefaxax: 02472 8025787
info@glashuettemonschau.com

Öffnungszeiten:
Januar bis März täglich von 11.00-17.00 Uhr
April bis Dezember täglich von 10.00-18.00 Uhr

Hotel Restaurant Perlenau

Das Perlbachtal verdankt seinen Namen einem Fund aus dem 17. Jahrhundert: Kleine Fußperlmuscheln lagerten an schattigen Stellen der Schwalm. Im idyllischen Tal gründeten die Brüder Carl und Hugo Müller im Jahre 1930 das Hotel Perlenau, das Ausflüglern und Erholungssuchenden seither zu einer Rast einlädt.

Hotel Restaurant Perlenau
Perlenau 1
52156 Monschau

Telefon: 02472 992211
Telefax: 02472 992218
info@perlenau.de

Caffee-Rösterei Wilhelm Maassen

Im Jahre 1862 begann der Ur-ur-Großvater der heutigen Inhaber, Wilhelm Maassen, in Monschau Rohkaffees zu feinsten Röstungen zu verarbeiten. Auch heute noch gibt es hier nur handverlesene Kaffees – ob als ganze Bohnen oder gemahlen, als Latte Macchiato oder als Espresso.

Caffee-Rösterei Wilh. Maassen?
Stadtstraße 24?
52156 Monschau
Telefon 02472 8035880
Telefax 02472 804240

Öffnungszeiten:
Täglich 11.00- 18.00 Uhr
Montags Ruhetag

Restaurant Rur-Café

Die Geschichte des ältesten Café-Restaurants in Monschau lässt sich bis ins Jahr 1770 zurückverfolgen. Damals unterhielt die Familie Breuer eine Bäckerei. 1918 wurde vom Kreisausschuss dann die Lizenz zum Ausschank erteilt. Heute werden dem Wanderer nicht nur erfrischende Getränke sondern auch saisonale Gerichte geboten.

Restaurant Rur-Cafe
Stehlings 16 "Am Markt"
52156 Monschau
Telefon: 02472 2274
Telefax: 02472 7580
Mobil: 0171 9519274

Öffnungszeiten:
Montag bis Sonntag 11:30 -15:00 Uhr, 17:00 -22:00 Uhr
Mittwochs Ruhetag

Felsenkeller Brauhaus und Museum

1847 erwarb der Bierbrauer Wilhelm Braun die „Grüneburg“ am „Röetgen“. Bis 1994 wurde hier nach der Tradition der Vorfahren das unfiltrierte, hefetrübe, dunkle und untergärige „Zwickelbier“ gebraut. Heute ist die Brauerei das erste Brauerei-Museum der Eifel mit Innen- und Außengastronomie.

Felsenkeller Brauhaus?St.-Vither-Strasse 6?
52156 Monschau??
Telefon: 02472 3018
E-Mail:
info@brauerei-museum.de?

Öffnungszeiten:
März bis Dezember: Di. – So. ab 11:00 Uhr

Geocache: Perlenau

Art des Caches: normal
Größe: klein
Koordinaten: N 50° 32.513' E 006° 14.598'

Das Ziel ist zwar unauffällig und wirklich nichts besonderes – aber ganz klar erkennt man das Werk von Menschenhand.

Alle Infos unter: http://opencaching.de/OC21E9
Erstellt von: Streiftiere

Quelle: Streiftiere, Opencaching.de, CC BY-NC-ND, Stand 07.03.2016

Geocache: Moment der Stille

Art des Caches: drive In
Größe: Mikro
Koordinaten: N 50° 34.384' E 006° 13.444'

Zum Heben der Caches muss die Kapelle nicht betreten werden, es lohnt sich jedoch immer einen Blick hinein zu werfen und den Moment der Stille zu genießen.

Alle Infos unter: http://opencaching.de/OC622B
Erstellt von: EvHoBra

Quelle: EvHoBra, Opencaching.de, CC BY-NC-ND, Stand 07.03.2016

Geocache: Rurrauschen

Art des Caches: normal
Größe: klein
Koordinaten: N 50° 33.373' E 006° 16.576'

Der Cache liegt an einer Wurzel mit Steinen bedeckt.

Alle Infos unter: http://opencaching.de/OC554D
Erstellt von: Geotrude

Quelle: Geotrude, Opencaching.de, CC BY-NC-ND, Stand 07.03.2016

Geocache: Eiszeit im Hohen Venn

Art des Caches: Multicache
Größe: normal
Koordinaten: N 50° 34.123' E 006° 12.738'

Dieser Cache führt auf 2,3 km in die Eiszeit über teils asphaltierte, teils naturbelassene Wege. Dann gehts weiter von Station zu Station.

Alle Infos unter: http://opencaching.de/OC73AC
Erstellt von: GIRoNiki

Quelle: GIRoNiki, Opencaching.de, CC BY-NC-ND, Stand 07.03.2016

Geocache: Venntour

Art des Caches: Multicache
Größe: normal
Koordinaten: N 50° 34.042' E 006° 10.784'

Der Cache führt auf einer ca. 4,5km langen Wanderungen über Holzstege durchs Venn. Hier muss gerätselt, gerechnet und gepuzzelt werden.

Alle Infos unter: http://opencaching.de/OC2C30
Erstellt von: Lion & Aquaria

Quelle: Lion & Aquaria, Opencaching.de, CC BY-NC-ND, Stand 07.03.2016

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Streckeninformationen

Region: Eifel
Strecke: 14,5 km; Rundwanderung
Dauer: 4 Stunden
Schwierigkeitsgrad: Mittelschwere Wandertour
Wegmarkierung: Eifelsteig und Pfeil (Hauptwanderweg 11)

Höhenprofil

Weitere Informationen

Wir starten an der Bushaltestelle am Parkhaus und gehen die Straße abwärts, an Sparkasse und Amtsgericht vorbei, bis zum „Roten Haus“, das unschwer zu erkennen ist. Dann links und die erste Möglichkeit rechts über die Rurbrücke zum Marktplatz. Dort stoßen wir auf die Schilder des Eifelsteigs. Achtung! Man kann da leicht die Orientierung verlieren, wir wandern Richtung EINRUHR, nicht Richtung ROETGEN. Schnell geht es auf dem Eifelsteig über mittelalterliche Steinstufen hinauf. Einmal hat man den Eindruck, direkt in eine Haustür hineinzulaufen, aber kurz davor biegt der Weg links ab. So nah geht man an den altertümlichen Häusern vorbei, dass man riechen kann, was auf dem Herd steht. Schnell erreichen wir den Kierberg, von dem aus wir einen fantastischen Blick auf die andere Seite des Rurtals mit Burg Monschau haben.

Auf schmalen Pfaden geht es dann wieder hinab an einem kleinen Wasserfall vorbei. Ein weiterer Pfad führt uns über ein Sahnestück des Eifelsteigs. Fabelhafte Strecke, wir gehen vorbei an Felsen, die manchmal auch einen Namen haben: Teufelsley und Engelsley, da kann man sich dann aussuchen, zu welcher Fraktion man gehört. Wir gehen hinunter zum Hotel Perlenau, das am Perlenbach liegt. Im weiteren Wegverlauf kommen wir an einem kleinen Stausee vorbei, da wird der Perlenbach zum See, der in seinem tiefen Blau vor dem Grün der Wälder an einen kanadischen Berg see erinnert. Zwei Sinnes liegen am Wegesrand laden dazu ein, sich dem Sinnengenuss an diesem See hinzugeben, herrlich!

Dann geht es hinauf nach Höfen, aber nicht mörderisch steil, schnell haben wir die ersten Heckenungetüme des Dorfes erreicht. Die Monschauer Gegend ist berühmt für die haushohen, sorgfältig beschnittenen Megahecken, die eine wahre Augenweide sind. Wir stehen schnell vor dem Nationalparktor. Das ist kein eigentliches Tor, sondern ein Ausstellungsraum in einem schönen Haus. Ich überlege noch, ob ich mir das ansehe, da schwingt schon automatisch die Tür auf – wenn das keine Einladung ist. Im Ausstellungsraum faszinieren mich am meisten die didaktisch wertvollen Exponate zum Fühlen: Zähne und Zunge von Wildschweinen und Füchsen, ebenso diverse Felle. Da bekommt man ein „Feeling“ für die Waldbewohner.

Wir wandern durch das Ortszentrum von Höfen (mit Sparkasse und Kirche) und an weiteren gigantischen Hecken vorbei. Kurz darauf verlassen wir das Dorf und gehen über Felder mit Eifelblick, bis unser Eifelsteig wieder in den Wald eintaucht und erreichen den Kluckbach. Der noch schmale Bach mäandert durch den Wiesengrund. Zwei Kilometer hinter Höfen kommen wir an der historischen Sägemühle vorbei. Dort halten wir uns links an die Markierungen des Eifelsteigs und überqueren später, rund zehn Kilometer nach dem Start in Monschau, die Rur auf der Kluckbachbrücke. Wir verlassen gleichzeitig den Eifelsteig, der weiter nach Trier führt, und gehen an der Rur Richtung Monschau zurück.

Sporadisch können wir den Pfeil des Hauptwanderwegs 11 des Eifelvereins erkennen, aber der Weg ist auch ohne Markierung nicht zu verfehlen – einfach immer auf der nördlichen Seite der Rur entlang. Ab der Kläranlage ist unser Weg asphaltiert. Wir kommen an einem Campingplatz vorbei und erreichen die ersten Häuser von Monschau. Wir wandern immer weiter an der Rur entlang in den Ortskern, bis wir am „Roten Haus“ scharf rechts abbiegen und hinauf zur Bushaltestelle am Parkhaus gehen.

 

Familien-/Handicap-Variante

Für Rollis ist Monschau und Umgebung mit vielen gepflasterten Straßen nicht geeignet. Das Nationalparktor in Höfen ist dagegen perfekt barrierefrei. Für Familien empfiehlt sich ein kurze Tour (ca. 2,5 km). Wie beschrieben gehen, hinter dem Wasserfall dann rechts am Busbahnhof den Eifelsteig verlassen und wieder an der Rur Richtung Ortszentrum gehen. Anschließender Monschau-Bummel.

Alle Kommentare

02.08.2016Doreck

Sehr abwechslungsreiche Wanderung durch Wald- und Wiesenlandschaften mit zahlreichen Auf- und Abstiegen (gelegentlich ist Trittsicherheit gefordert), interessanten Felspartien und Ausblicken. Von Höfen führt dann das romantische Kluckbachtal hinunter zur Rur. Nur der letzte Teil entlang der Rur zurück nach Monschau zieht sich etwas. Hinweis für Montagswanderer: Das Bistro am Nationalparktor in Höfen war bei unserer Wanderung am Montag geschlossen. Schade! Es gibt in Höfen allerdings andere Einkehrmöglichkeiten in erreichbarer Nähe.

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02.08.2016Doreck

Sehr abwechslungsreiche Wanderung durch Wald- und Wiesenlandschaften mit zahlreichen Auf- und Abstiegen (gelegentlich ist Trittsicherheit gefordert), interessanten Felspartien und Ausblicken. Von Höfen führt dann das romantische Kluckbachtal hinunter zur Rur. Nur der letzte Teil entlang der Rur zurück nach Monschau zieht sich etwas. Hinweis für Montagswanderer: Das Bistro am Nationalparktor in Höfen war bei unserer Wanderung am Montag geschlossen. Schade! Es gibt in Höfen allerdings andere Einkehrmöglichkeiten in erreichbarer Nähe.