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Unterwegs auf dem Bergischen Weg

Von Wahlert zur Müngstener Brücke

Friedrichshammer

Spricht man vom Friedrichshammer, sind zwei Hammerwerke, beide als Bodendenkmal eingetragen, auf dem heutigen Grund von Wuppertal gemeint. Erhalten geblieben sind einzelne Mauerzüge des Hammerwerkes und das Gewölbe eines Nebengebäudes an der Westseite. Die Rückseite des Hammers mit dem Schütt steht noch, so dass das Wasser auch weiterhin hier herabfließt.

Bergische Museumsbahnen

Der Verein Bergische Museumsbahnen e.V. wurde 1969 in Wuppertal gegründet. Kurz vor Stilllegung der letzten Wuppertaler Meterspur-Straßenbahnlinie haben sich die Vereinsgründer das Ziel gesetzt, das wichtige Stück Stadtgeschichte anhand eines lebendigen Museums mit restaurierten Straßenbahnen auf einer originalen Straßenbahnstrecke der Nachwelt zu erhalten.

Bergischen Museumsbahnen e.V.
Kohlfurther Brücke 57
42349 Wuppertal
Telefon: 0202 470251
Telefax: 0202 4781638
bmb@tram-info.de

Die Betriebstage sowie der aktuelle Fahrplan sind auf der Website einzusehen.

Morsbachtal

Das Klappern der Wasserräder und Dröhnen der Hämmer erfüllte über Jahrhunderte das Tal am „fleißigsten Bach der Region“. Hier entstanden qualitätsvolle Werkzeuge und Raffinierstahl, die das Morsbachtal in aller Welt berühmt machten. An den Ufern des Morsbachs zeugen historische Anlagen, moderne Fabriken und Spuren in der Landschaft noch heute von der industriellen Entwicklung.

 

Foto: Wikipedia/Torsten Kelsch

Brückenpark Müngsten

Die Müngstener Brücke wird auch als „liegender Eifelturm“ bezeichnet. Sie ist mit 107 Metern über Grund die bis heute höchste Eisenbahnbrücke in Deutschland. Wer im Tal der Wupper stehend nach oben zur Müngstener Brücke hinaufschaut, ist beeindruckt von diesem Bauwerk aus dem vorletzten Jahrhundert, das nur mit einem weiten Bogen das Tal der Wupper überspannt.

Arboretum Buchholz

Das Arboretum Burgholz beherbergt auf einer Fläche von etwa 200 Hektar mehr als 100 Nadel- und Laubbaumarten aus drei Kontinenten und stellt damit den flächenmäßig größten Anbau fremdländischer Baumarten in Deutschland dar. Seine Lage im Stadtteil Wuppertal-Cronenberg bietet vielfältige Möglichkeiten für die waldpädagogische Arbeit und das unmittelbare Naturerleben.

Waldpädagogisches Zentrum & Arboretum Burgholz e. V.
Friedensstraße 69
42349 Wuppertal
Telefon: 02261 7010320
Fax: 0251 91797499905
ute.nolden-seemann@wald-und-holz.nrw.de

Das Programm finden Sie auf der Website.

Burgholzbach

Der Burgholzbach prägt mit seinem tiefen Tal das Kerngebiet des Burgholzes. Am Burgholzbach befinden sich Stauteiche, die Wasser für den Antrieb von Hammerwerken und Schleifkotten aus der Zeit der Frühindustrialisierung bereithielten. Heute noch erhalten ist der Nöllenhammer, bei dem sich auch das Cronenberger Wasserwerk, bestehend aus fünf Brunnen und einem Pumpwerk, befand.

 

Foto: Wikipedia/Ökologix

Schwebefähre

Im Brückenpark Müngsten kann man regelrecht über die Wupper schweben - die einzigartige Schwebefähre macht es möglich. Auf zwei Seilen „schwebt“ sie in geringer Höhe 64 Meter weit über den Fluss. Bei einer Fahrgeschwindigkeit von einem Meter pro Sekunde braucht sie dazu etwa drei Minuten. Hier, gleich unter der mächtigen Brücke, nutzt auch sie die Eisenbahntechnik, denn sie funktioniert wie eine Draisine.

 

Foto: Kristine Löw

Haus Müngsten

Große Glasflächen und Stahlfassaden im Industriedesign machen das Haus Müngsten im Brückenpark – mit bester Aussicht auf die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands und unmittelbar an der Wupper – unverwechselbar. Durch die vielen großen Fensterflächen fühlt man sich auch in den Räumlichkeiten des Haus Müngsten der Natur ganz nah.

Haus Müngsten
Müngstener Brückenweg 71
42659 Solingen
Telefon: 0212 23393222
reservierung@haus-muengsten.de

Öffnungszeiten:
Mo. 12.00-18.00 Uhr
Di.-Do. 10.00-20.00 Uhr
Fr.-Sa. 10.00-22.00 Uhr
So. 10.00-20.00 Uhr

Geocache: Der Fühlstein

Art des Caches: Virtueller Cache
Größe: kein Behälter
Koordinaten: N 51° 10.274' E 007° 05.132'

Dieser Findling dient seit seiner "Installation" in der Solinger Fußgängerzone, vor allem den Kindern als Turngerät. Seit dem 19. April 1974 ziert dieses Kunstwerk von Ernst Egon Oslender die Haupstraße. Es gilt, die Inschrift im Stein zu finden Diese ist das Kennwort zum Loggen.

Alle Infos unter: http://opencaching.de/OCEDB0
Erstellt von: TomSam 

Quelle: TomSam, Opencaching.de, CC BY-NC-ND, Stand 08.03.2016

Geocache: Häuser der Helfer: THW-Solingen

Art des Caches: normal
Größe: klein
Koordinaten: N 51° 09.789' E 007° 05.087'

Die Cache-Serie „Häuser der helfer“ soll die Domizile derjenigen ins Rampenlicht rücken, die 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr für die allgemeine Sicherheit sorgen. Der Cache ist außerhalb des THW-Grundstücks versteckt.

Alle Infos unter: http://opencaching.de/OCC5B1
Erstellt von: TeamTHW-SG1  

Quelle: TeamTHW-SG1, Opencaching.de, CC BY-NC-ND, Stand 08.03.2016

Geocache: Relikte im Wald: Die Ziegelgrube

Art des Caches: multicache
Größe: normal
Koordinaten: N 51° 09.855' E 007° 03.734'

Dieser Cache führt auf ein altes Ziegeleigelände. Das Gelände ist unewgsam, es geht teilweise sehr steil bergauf und bergab, teilweise über Trampelpfade. Aufgrund des Geländes ist das Peilen recht schwierig. Deswegen gibt es auch immer die Möglichkeit nach Koordinaten zu suchen.

Alle Infos unter: http://opencaching.de/OCF2E6
Erstellt von: Nekromiko 

Quelle: Nekromiko, Opencaching.de, CC BY-NC-ND, Stand 08.03.2016

Geocache: Solingens Oster-Rätsel

Art des Caches: Rätselcache
Größe: groß

Koordinaten: N 51° 09.463' E 007° 03.509'

Das Solinger Tageblatt veröffentlicht seit 1994 jedes Jahr zu Ostern ein Oster-Wander-Rätsel. Die Oster-Spaziergänge 2006 bis 2009, 2011 und 2012 wurden in Multi-Caches umgewandelt.

Alle Infos unter: http://opencaching.de/OCDB32
Erstellt von: SiFi2010

Quelle: SiFi2010, Opencaching.de, CC BY-NC-ND, Stand 08.03.2016

Geocache: The First

Art des Caches: normaler Cache
Größe: klein
Koordinaten: N 51° 12.155' E 007° 07.190'

Wer der Wanderung ein kleines Erfolgerlebnis voranstellen möchte, der kann hier am Rand von Cronenberg auf Schatzsuche gehen. Zu Fuß oder mit dem Rad ist das Ziel gut zu erreichen.

Alle Infos unter: http://opencaching.de/OCFB42
Erstellt von: MA217

Quelle:  MA217, Opencaching.de, CC BY-NC-ND, Stand 30.03.2016

Geocache: Wuppertaler Schießstände 2

Art des Caches: normaler Cache
Größe: mikro
Koordinaten: N 51° 11.925' E 007° 07.884'

Wer hätte das gedacht, dass in einer Stadt mit rund 300.000 Einwohnern so viele Schützenvereine und Schießstände existieren. Aber keine Angst, der Cache befindet sich in sicherem Abstand – für diejenigen, die dem Sport nichts abgewinnen können und sich ganz auf die Schatzsuche konzentrieren wollen.

Alle Infos unter: http://opencaching.de/OCEB03
Erstellt von: golofi

Quelle:  golofi, Opencaching.de, CC BY-NC-ND, Stand 30.03.2016

Geocache: Solingens Osterrätsel Teil II

Art des Caches: Multicache
Größe: klein
Koordinaten: N 51° 09.946' E 007° 08.182'

Start ist die Informations-Stele am Brückenpark-Zugang neben der Napoleonsbrücke. Von hier aus rätselt man sich von Station zu Station – und legt auf diese Weise eine Strecke von 4,8 km quer durch den Brückenpark zurück. Unbedingt einpacken: Einen Zollstock, 1 Euro pro Cacher (für die Nutzung der Schwebefähre) und ein Taschenrechner.

Alle Infos unter: http://opencaching.de/OCCF34
Erstellt von: SIFI2010

Quelle:  SIFI2010, Opencaching.de, CC BY-NC-ND, Stand 30.03.2016

Geocache: 5.000 Tonnen Stahl und 950.000 Nieten

Art des Caches: Multicache
Größe: klein
Koordinaten: N 51° 09.625' E 007° 08.023'

Dieser Multicache führt entlang der Wupper auf einem knapp 7km langen Rundweg rund um die Müngstener Brücke. Es geht entlang der Wegepunkte A bis L, immer auf der Suche nach den Bildmotiven, die auf der Website zu finden sind. Festes Schuhwerk ist unbedingt zu empfehlen!

Alle Infos unter: http://opencaching.de/OC118A7
Erstellt von: mambofive

Quelle:  mambofive, Opencaching.de, CC BY-NC-ND, Stand 30.03.2016

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Streckeninformationen

Region: Bergisches Land
Strecke: 11,5 km; Streckenwanderung
Dauer: 3,5 Stunden
Schwierigkeitsgrad: Mittelschwere Wandertour
Wegmarkierung: Durchgehend markiert mit einer schwarzen Linie auf orangefarbenem Grund

Höhenprofil

Weitere Informationen

Wir starten an der Bushaltestelle in Wahlert. Wenn wir aus Richtung Wuppertal kommen, kreuzen wir die Straße, gehen hinauf und dann rechts in den Bergischen Weg. Von Solingen kommend gehen wir die Straße hinab und dann links in den Bergischen Weg. Über schöne Waldwege und -pfade wandern wir oberhalb der Wupper entlang. Im Kaltenbachtal erreichen wir eine alte Sensenschmiede, den Friedrichshammer. Oberhalb der Ruine stoßen wir auf ein Kuriosum des Bergischen Landes. Da die Region hochindustrialisiert war, lohnte es sich von 1914 bis 1969, quer durch den Wald eine Straßenbahnlinie zu betreiben. Die Straßenbahn fährt immer noch regelmäßig von April bis Oktober an jedem zweiten Wochenende als Museumsbahn und verbindet Cronenberg auf der Höhe mit dem Straßenbahnmuseum an der Wupper. Wir werden bis Cronenberg noch zweimal auf die Schmalspurschienen der Bahn treffen, unter anderem direkt am Naturfreundehaus.

Die orangefarbene Markierung des Bergischen Wegs führt uns sicher durch die Straßen von Cronenberg und wir gehen hinunter in das Tal des Rheinbachs. Das ist ein traumhafter Weg: Leicht geht es auf dem schönen Wanderpfad bergab, der Rheinbach schlängelt sich als silbern mäanderndes Band durch den Talgrund, immer wieder muss man Seitenbäche überqueren. Das Bergische Land zeigt sich im Rheinbachtal von seiner schönsten Seite.

Wir durchqueren die Ortschaft Berg und haben den Morsbach erreicht. Vielleicht ist nach diesem Ort Berg das Bergische Land benannt? Weiter geht es am ziemlich breiten Morsbach entlang. Man hat sich gerade schon darauf eingestellt, dass man gemütlich am Bach bis zur Wupper geht, aber wir müssen noch einmal hinauf zur Bundesstraße 229 und auf der anderen Straßenseite in Serpentinen alpin hinaufwandern. Auf einem breiten Wanderweg geht es aber kurze Zeit darauf hinab zur Wupperbrücke an der Bundesstraße.

Immer wieder schimmert durch die Bäume schon die gigantische, 107 Meter hohe Müngstener Brücke durch, immerhin die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands. Wir gehen über die Wupper (an dieser Stelle ist das kein Scherz!) und dann noch einmal bergan und nähern uns auf einer Halbhöhe unserem Ziel. An der Weggabelung „Waschbusch“ haben wir die Qual der Wahl: direkt hinauf zum Bahnhof (500 Meter) oder noch mal hinunter ins Wupper-Tal zum Haus Müngsten und zum Brückenpark (unbedingt zu empfehlen). Was wirklich außergewöhnlich ist: An unserem Ziel in Solingen-Schaberg haben wir drei Städte durchwandert: Wuppertal, Remscheid und Solingen.

 

Familien/Handicap-Variante

Die Tour ist generell nicht Rollstuhl geeignet. Allerdings ist der Zuweg an der Wupper ab der Wupperbrücke an der B229 und der komplette Brückenpark inklusive Haus Müngsten barrierefrei. Für Familien gibt es zwei Varianten: Die ganz kurze (1,5 Kilometer) geht vom Bahnhof Solingen-Schaberg hinunter zum Brückenpark und wieder hinauf zum Bahnhof. Durch den „Spiel- und Bewegungspfad“ ist auch der steile Weg hinauf auch für sehr kleine Kinder spannend. Zum anderen können Familien vom Startpunkt in Wuppertal-Wahlert drei Kilometer zum Friedrichshammer und die Straßenbahnschienen querend nach Cronenberg gehen. Von dort mit der Buslinie 625 ab Haltestelle Lenzhaus zum Wuppertaler Hauptbahnhof.

Alle Kommentare

16.05.2016Michael Bartel

Wir sind zu Pfingsten trotz der "Kalten Sophie" mit großem Vergnügen über die angegebene Strecke gegangen. Ein Superweg mit toller Kennzeichnung. Bei der kühlen Witterung überhaupt nicht Schweiß treibend. Wir konnten uns aber auch gut vorstellen, bei hochsommerlichen Temperaturen hier zu laufen, da der Buchenwald Schatten bietet. Als Alternative bietet sich an Sommerwochenenden auch eine kurze Fahrt mit der Museumsbahn zwischen Friedrichshammer und Greuel an (www.bmb-wuppertal.de). Sehr lohnenswerte Abstecher nahe der Müngstener Brücke sind zudem der Diederichstempel mit toller Aussicht und die Schwebefähre.

03.08.2016Anita Zwilling 03.08.2016

Wir sind die komplette Tour - und sicher auch km mehr noch - mit 3 Kindern im Alter von 8, 10 und 12 Jahren am letzten Wochenende gelaufen. Überall gab es was zu entdecken, kein Kind hat auch nur einmal irgendwie gemault. Im Wald wurde gepicknickt, an den Wasserläufen Frösche entdeckt und kleine Steinwälle gebaut. Der Diederichstempel und die Seilfähre gehörten unbedingt zum Erlebnis. Der Abschluß für uns war von der Müngstener Brücke - Lokal im Brückenpark - den Kletterpfad rauf zum kurzen Weg bis zum Bahnhof Schaberg zu nehmen (führt auch ein kleiner Weg hoch). Hier finde ich sollte das Bahnhofsrestaurant erwähnt sein, was andere Speisen zu bieten hat und wo man freundlich bedient wird. Da wir auch die öffentlichen Verkehrsmittel in Anspruch genommen haben, hatten wir in Essen-Steele 25 Min. Aufenthalt und haben spontan die Kirche dort noch besichtigt und somit war auch die Zeit genutzt.

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16.05.2016Michael Bartel

Wir sind zu Pfingsten trotz der "Kalten Sophie" mit großem Vergnügen über die angegebene Strecke gegangen. Ein Superweg mit toller Kennzeichnung. Bei der kühlen Witterung überhaupt nicht Schweiß treibend. Wir konnten uns aber auch gut vorstellen, bei hochsommerlichen Temperaturen hier zu laufen, da der Buchenwald Schatten bietet. Als Alternative bietet sich an Sommerwochenenden auch eine kurze Fahrt mit der Museumsbahn zwischen Friedrichshammer und Greuel an (www.bmb-wuppertal.de). Sehr lohnenswerte Abstecher nahe der Müngstener Brücke sind zudem der Diederichstempel mit toller Aussicht und die Schwebefähre.

03.08.2016Anita Zwilling 03.08.2016

Wir sind die komplette Tour - und sicher auch km mehr noch - mit 3 Kindern im Alter von 8, 10 und 12 Jahren am letzten Wochenende gelaufen. Überall gab es was zu entdecken, kein Kind hat auch nur einmal irgendwie gemault. Im Wald wurde gepicknickt, an den Wasserläufen Frösche entdeckt und kleine Steinwälle gebaut. Der Diederichstempel und die Seilfähre gehörten unbedingt zum Erlebnis. Der Abschluß für uns war von der Müngstener Brücke - Lokal im Brückenpark - den Kletterpfad rauf zum kurzen Weg bis zum Bahnhof Schaberg zu nehmen (führt auch ein kleiner Weg hoch). Hier finde ich sollte das Bahnhofsrestaurant erwähnt sein, was andere Speisen zu bieten hat und wo man freundlich bedient wird. Da wir auch die öffentlichen Verkehrsmittel in Anspruch genommen haben, hatten wir in Essen-Steele 25 Min. Aufenthalt und haben spontan die Kirche dort noch besichtigt und somit war auch die Zeit genutzt.