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Auf der Südschleife des Paderborner Höhenwegs

Rund um Neuenbeken

Kleiner Viadukt

Der 230 Meter lange Kleine Viadukt, auch Dune-Viadukt genannt, überspannt in einer Höhe von 33 Metern mit 11 Bögen das Tal der Dune. Wie sein etwa drei Kilometer weiter östlich gelegener „großer Bruder“, der Altenbekener Viadukt, wurde er in den Jahren 1851 bis 1853 als Teil der Eisenbahnstrecke Paderborn – Altenbeken – Warburg – Kassel erbaut.

Aussichtsplattform Parnacken

Von der auf dem Parnacken errichteten Aussichtsplattform bietet sich ein großartiger Blick auf den Kleinen Viadukt, der das Dunetal überspannt, die Eisenbahnstrecke und das Beketal. Die Zeiten der vorbeifahrenden Züge sowie deren Ziel sind auf Informationstafeln aufgelistet. Eine Picknickgarnitur lädt dazu ein, eine Rast einzulegen.

Höchster Punkt Paderborns/Gipfelkreuz

In einem Fichtenwaldstück südlich des Dunetals, nur rund 300 Meter von der Altenbekener Gemeindegrenze entfernt, befindet sich die höchste Erhebung Paderborns. Sie liegt 347 Meter über dem Meeresspiegel und damit fast 230 Meter höher als der Domplatz in der Paderborner Innenstadt. Der höchste Paderborner Punkt ragt eher unscheinbar aus seiner Umgebung empor, ein „Gipfelkreuz“ (mit Gipfelbuch!) markiert die Stelle im Wald.

Pestfriedhof

Rund 2,5 Kilometer südöstlich von Neuenbeken, im „Mittelholz“, liegt der Pestfriedhof aus dem 17. Jahrhundert. Einige alte Grabsteine und das 4,50 Meter hohe Kreuz aus Eichenholz erinnern an die zahlreichen Pesttoten in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Das jetzige Kreuz wurde 2010 als Ersatz für das aus dem Jahr 1950 stammende und morsch gewordene aufgestellt.

Glashütte Uhden

Die aus der Frühzeit der Industrialisierung stammende zehneckige Uhdenhütte, benannt nach Ihrem Gründer Simon August Uhden, war von 1829 bis 1911 in Betrieb. Das charakteristische Gebäude birgt die unterirdischen Reste eines Glasofens. In der inneren Seitenwand ist ein Kühlofen eingelassen, in dem das fertige Glas abkühlen konnte. Die Uhdenhütte wurde Ende der 1980er-Jahre auf Initiative der Neuenbekener Vereine restauriert.

Mausoleum Uhden

Da den protestantischen Uhdens die Bestattung ihrer Toten auf dem katholischen Friedhof in Neuenbeken verwehrt wurde, ließ Simon August Uhden in den Jahren 1842 bis 1846 ein Mausoleum für sich und seine Familie in unmittelbarer Nähe zu seiner Glashütte erbauen. Das aus Kalkbruchsteinen errichtete Gebäude besitzt einen Grundriss von 4,30 x 6,75 Metern, eine Gewölbehöhe von 2,75 Metern und eine Wandstärke von 1,45 Metern.

Missionshaus Neuenbeken

Die größte Niederlassung in der deutschen Provinz ist das Missionshaus Neuenbeken bei Paderborn. Seit 1914 leben die Schwestern auf dem ehemaligen Gutsgelände „Bussen“.

Heute gehören ca. 90 Schwestern zur Hausgemeinschaft des Missionshauses, welches gleichzeitig auch Provinzhaus der deutschen Provinz ist.

Die Aufgaben der Schwestern sind in den fast 100 Jahren Präsenz in Neuenbeken sehr vielfältig gewesen und sind es immer noch. Der Dienst der ambulanten Krankenpflege, die Aufgaben in der Gemeinde und die langjährige Leitung des Kindergartens, sowie Chorleitung, Musikunterricht und Nähschule haben eine traditionelle Verbindung zwischen Kloster und Dorfgemeinschaft geschaffen.

 

Missionshaus Neuenbeken

Alte Amtsstr. 64

33100 Paderborn

Tel: 05252/9650-0

Fax: 05252/9650-600

E-Mail: webmaster@missionshausneuenbeken.de

Pfarrkirche St. Marien Paderborn

Die romanische Kirche stammt aus dem 13. Jahrhundert. Bemerkenswert sind vor allen Dingen die Wandgemälde in den Querschiffen aus der Entstehungszeit.

 

St. Marien Neuenbeken

Roncalliplatz 2

33100 Paderborn- Neuenbeken

Gästehaus Franz Pfanner des Missionshauses Neuenbeken

Missionshaus Neuenbeken, Gästehaus Franz Pfanner

Übernachtung EZ/DZ mit Frühstück, Halbpension oder Vollpension

Alte Amtsstr. 64

33100 Paderborn

Tel.: 05252/ 9650-0

E-Mail: pforte@missionshausNeuenbeken.de

Web: www.MissionshausNeuenbeken.de

Ferienwohnung Schäfer

Ferienwohnung Schäfer

33100 Paderborn

Horner Hellweg 84

Tel.: 05252/ 9398580

E-Mail: info@ferienwohnung-paderborn.info

Web: www.ferienwohnung-paderborn.info

Gut Redingerhof

Gut Redingerhof

Restaurant - Cafè 

Renkerweg 1

33175 Bad Lippspringe

Tel.: 05252 / 9779670

Fax: 05252 / 9779680

E-Mail: mail@gut-redingerhof.de

 

Öffnungszeiten:

Montags und dienstags: Ruhetag

Mittwochs und donnerstags: 17 – 22 Uhr

Freitags: 17- 22:30 Uhr

Samstags: 14 - 22:30 Uhr

Sonn-/Feiertage: 12 - 21:30 Uhr

Gaststätte "KuK"

Alte Amtsstraße 11

33100 Paderborn

Tel.: 0151 55451616

Gaststätte "Zur Jägerlust"

Alte Amtsstraße 4

33100 Paderborn

Tel. 05252 6287

Geocache: Gotteshäuser: St. Marien Neuenbeken - Cache an einer alten, interessanten Kirche

Art des Cache: virtueller Cache

Koordinaten: N 51° 44.659' E 008° 50.919'

Größe: kein Behälter

 

Die Pfarrkirche St. Marien in Neuenbeken entstand zu Beginn des 13. Jahrhunderts. Untersuchungen haben ergeben, daß an gleicher Stelle bereits im 10. Jahrhundert eine Saalkirche gestanden hat.

 

Macht im Bereich der Kirche oder im zugehörigen Garten ein Foto, auf dem Ihr, Euer GPS und die Location zweifelsfrei zu erkennen seid, das Ihr mit Eurem Log veröffentlicht. Logs ohne entsprechenden Beweis werden gelöscht.

 

Alle Infos unter: https://www.opencaching.de/viewcache.php?wp=OC2440

Erstellt von: Collector1805

 

Quelle: Collector1805, Opencaching.de, OC2440, Stand 09.02.17

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Streckeninformationen

Region: Teutoburger Wald
Strecke: Rundweg
Dauer: 3,5 Stunden
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer
Wegmarkierung: Durchgehend markiert mit der bunten Höhenweg-Markierung

Höhenprofil

Weitere Informationen

Wir gehen von der Bushaltestelle Buchholz hinauf in die Straße Buchholz und können uns an den bunten Markierungen des Paderborner Höhenwegs orientieren. Nach wenigen hundert Meter unterqueren die Bahnstrecke Paderborn - Altenbeken. Direkt hinter der Bahnunterführung geht es geradeaus weiter. Später dann weiter über Forstwege. Wir haben uns heute nicht den gesamten Paderborner Höhenweg vorgenommen, sondern nur die Südschleife, die hat es schon ordentlich in sich. Gleich rechts macht der Weg einen kleinen Schlenker zum Mausoleum. Hier gruselt es zum ersten Mal, denn in dem Bruchs Steinhaus liegen die Mitglieder der Glasmacherfamilie Uhden begraben. Weil sie evangelisch waren, wurde Ihnen im 19. Jahrhundert die Bestattung auf dem katholischen Friedhof von Neuenbeken verwehrt.

Die ersten anderthalb Kilometer haben wir es mit einer moderaten Steigung zu tun. Wir kommen an einem weiteren gruseligen Relikt der Vergangenheit vorbei, einem Pestfriedhof des 17. Jahrhunderts. Eine Ansteckungsgefahr ist wohl schon lange nicht mehr existent und als Wanderer leiden wir sowieso eher am Wanderfieber. Das nächste Highlight am Weg ist eine Wanderhütte mit dem etwas sperrigen Namen "Hütte zu der Buche mit den zwei Beinen." Auf einer Infotafel erfahren wir, wo ungefähr diese sagenumwobene Buche stehen soll: "die von hier rund 50 Meter schräg links im Wald stehende, aus dieser Perspektive relativ schwer zu erkennende Buche". Ich bin ganz ehrlich, ich habe den berühmten Baum auf zwei Beinen nicht gefunden. Vielleicht haben Sie mehr Glück!

Kurze Zeit später gehen wir rechter Hand an einer größeren Freifläche vorbei. An diesem Ort begegnen wir einem Windpark, denn unzählige Windräder drehen sich hier. Ich zählte 24 Windräder, in der Adventszeit kann man wahrscheinlich an jedem dieser Windräder ein Türchen öffnen. Wir wenden uns schließlich von den Windrädern ab und gehen wieder in den Wald hinein. Dort empfängt uns alsbald ein wahrhaftiges Gipfelkreuz: Wir sind auf 347 Meter über dem Meeresspiegel und damit am höchstem Punkt von Paderborn angekommen. Sozusagen der Mount Everest der Paderborner. Das schönste an diesem Gipfelkreuz ist aber das Gipfelbuch. Da fühlt man sich wirklich in die Alpen versetzt. Mir hat folgender Eintrag gefallen: "Höhepunkt auf dem Höhepunkt, ein tolles Geburtstagsgeschenk". Wir wandern kurz nach dem Höhepunkt in nördlicher Richtung eine Weile oberhalb des Dunetals. Die Zuggeräusche verkünden schon die Nähe zum Dunetalviadukt.

Am Viadukt nehmen wir den linken Weg, die Querverbindung des Paderborner Höhenwegs. Kurz danach sehen wir die Aussichtsplattform. Oberhalb der Bahnstrecke wandern wir weiter, bis wir erst die ehemalige Glashütte der Uhdens und dann wieder die Bahnunterführung erreichen und rechts hinunter zur Bushaltestelle gehen.

Familien/Handicap-Variante

Die gesamte Tour ist absolut familientauglich, aber nicht barrierefrei.

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