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Auf dem Wildnis-Trail im Nationalpark Eifel

Von Heimbach nach Zerkall

Bahnhof Heimbach (Austellung "Waldgeheimnisse")

Zentrales Element der Ausstellung „Waldgeheimnisse“ ist ein begehbares Hörspiel, das die Besucher durch ein Buchen-Labyrinth führt. Als besonders prominente Nationalpark-Bewohner lüften die Wildkatze und der Schwarzstorch dabei zahlreiche Geheimnisse der Natur im Nationalpark Eifel.

 

Rureifel - Tourismus e.V.

An der Laag 4

52396 Heimbach

Tel.: 02446-8057914

Fax: 02446-8057930

E-Mail: nationalpark-tor-heimbach@web.de

Web: www.nationalparktor.de/nationalparktorheimbach.html

 

Öffnungszeiten:

Täglich von 10 - 17 Uhr

Nationalpark-Infopunkt Zerkall (Haus der Kanuten)

Was kann ich im Nationalpark erleben und sehen? Das ist eine der wesentlichen Fragen, die im Infopunkt Zerkall nur einen Schritt weit entfernt von der Rur und der Kanuanlegestelle beantwortet werden. Einen Vorgeschmack auf den Park gibt der Nationalparkfilm (auf Wunsch mit Untertiteln und Gebärdensprach-Dolmetschung).

 

Nationalpark-Infopunkt Zerkall

Auel 1

52393 Hürtgenwald-Zerkall

Tel.: 02427. 909026

E-Mail: infopunkt-zerkall@huertgenwald.de

 

Öffnungszeiten in der Hauptsaison:

mittwochs bis sonntags von 10:00 bis 17:00 Uhr

montags und dienstags 13:30 bis 17:00 Uhr

 

Öffnungszeiten in den NRW-Schulferien: 

täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr

 

Öffnungszeiten in der Nebensaison:

jeden Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr

Nationalpark-Tor in Nideggen: Ausstellung "Schatzkammer der Natur"

"Schatzkammer Natur" heißt die Ausstellung im jüngsten Nationalparktor Nideggen. Sie animiert zu einem ungewöhnlichen Blick auf Natur und führt Gäste den unglaublichen Erfindungsreichtum der Natur vor Augen und den vielfältigen Nutzen, den sie allen bringt.

 

Nationalparktor Nideggen

Im Effels 9

52385 Nideggen

Tel.: 02427. 3301150

 

Öffnungszeiten:

Täglich von 10.00 - 17.00 Uhr  

Burg Nideggen

Die ursprüngliche Burg Nideggen wurde im 12. Jahrhundert als Wohnsitz der Grafen von Jülich erbaut. Nachdem der Bergfried als erstes Gebäude der Burg zwischen 1177 und 1190 fertig gestellt wurde, folgten anschließend das Haupttor, die Wehrmauer, der Brunnen und der doppelstöckige Palas.

 

Burg Nideggen

Burgenmuseum Nideggen

52385 Nideggen

Tel.: 02427/6340

Fax: 02427/902885

E-Mail: burgenmuseum@kreis-dueren.de

Web: www.kreis-dueren.de/burgenmuseum/index.html

 

Öffnungszeiten des Burgenmuseums Nideggen:

Montag: Ruhetag

Dienstags bis sonntags: 10 Uhr bis 17 Uhr

Letzter Einlass: 16.30 Uhr

Bahnhof Nideggen-Brück: Ausstellung "Rur und Fels"

Die Biologische Station Düren hat den alten Güterschuppen des ehemaligen Bahnhofes Nideggen-Brück zu der naturkundlichen Dauerausstellung „Rur und Fels“ ausgebaut.

 

Biologische Station im Kreis Düren e.V.

Zerkaller Str. 5

52385 Nideggen-Brück

Tel.: (+49) 0 24 27 / 94 98 70

E-Mail: info@biostation-dueren.de

Web: www.biostation-dueren.de

 

Öffnungszeiten:

Sonntags von 11 bis 17 Uhr und auf Anfrage

Hotel Hinter den Spiegeln

Hotel Hinter den Spiegeln

In den Wingerten 6

52396 Heimbach

Tel.: 02446-8098889

E-Mail: info@hinterdenspiegeln.de

Web: www.hinterdenspiegeln.de

Hotel und Restaurant Zur Ewigen Lampe

Hotel Restaurant "Zur Ewigen Lampe"

Bahnhofstraße 9

52385 Nideggen

Tel.: +49 24 27- 9 40 90

E-Mail: info@ewige-lampe.com

Web: www.ewigelampe.com

Landhaus Weber

Landhaus Weber

Schwammenaueler Str. 8

52396 Heimbach

Tel.: +49(0)2446-222

Fax: +49(0)2446-3850

E-Mail: landhaus-weber-eifel@t-online.de

Web: www.landhaus-weber-eifel.de

 

Restaurant:

Donnerstags bis Sonntags: ab 18.30 Uhr

Sonntags: 12-14 Uhr und ab 18.30 Uhr

Restaurant Gut Kallerbend

Gut Kallerbend 1

52385 Nideggen-Zerkall

Tel.: +49 2427 1217

E-Mail: info@gut-kallerbend.de

Web: www.gut-kallerbend.de

 

Montag und Donnerstag Ruhetag (außer an Feiertagen)

Restaurant Miracoli

Miracoli Restaurant

Burgstr. 2

52385 Nideggen

Tel.: 02427-902048

Web: www.miracoli-nideggen.de

 

Montags bis samstags: 11:30 - 14:30 und 17:00 - 23:00

Sonntags durchgehend geöffnet

Geocache: Herr K. - Wieder mal ein Ausblick in die Rureifel

Art des Cache: normaler Cache

Koordinaten: N 50° 41.665' E 006° 26.524'

Größe: mikro

 

Herr K. erbaute 1934 an diesem historisch schon viel länger genutzen Ort ein Höhenbauwerk (um nicht zu viel zu verraten). Leider konnte man zur Zeit der Cachelegung nicht auf eben dieses -> "Lebensgefahr". Es sollte aber in absehbarer Zeit wieder möglich sein diesen wahrlich sehr schönen Rundblick über die Rureifel zu genießen. Doch momentan bitte ich die angebrachte Warnung ernst zu nehmen.

 

Der Cache ist auch von nicht schwindelfreien Personen zu heben. Er ist nämlich ganz nah am Boden. Tipp und Bitte: Auch wenn das Cachesignal dich vielleicht auf Felsen führen will - es ist NICHT notwendig diese zu betreten und auch nicht im Sinne des Cachelegers, denn Sandsteinfelsen hier und anderswo sind erosionsgefährdet und wertvolle Lebensräume (für Wesen, die wir teilweise gar nicht mehr wahrnehmen, z.B. Flechten).

 

Alle Infos unter: https://www.opencaching.de/viewcache.php?wp=OC3FE0

Erstellt von: Cityelch

 

Quelle: Cityelch, Opencaching.de, OC3FE0, Stand 09.02.17

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Streckeninformationen

Region: Nordeifel
Strecke: Streckenwanderung
Dauer: 5 Stunden
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer
Wegmarkierung: Durchgehend markiert mit einer Wildkatze auf Holzschild

Höhenprofil

Weitere Informationen

Am Bahnhof Heimbach, der eines der fünf Nationalpark-Tore Eifel ist, lohnt sich ein kurzer Besuch der Tourist-Info und der Nationalpark-Ausstellung "Waldgeheimnisse". Dann verlassen wir den Bahnhof und gehen nach dem Kreisverkehr über die Rurbrücke. Auf der gegenüberliegenden Seite wandern wir rechts auf der Straße an der Rur entlang. Am Anfang müssen wir noch ein wenig den Kopf in den Nacken legen, um die hölzernen Hinweisschilder zu entdecken. Hinter dem Fußballplatz geht es links steil hinauf in den Wald. Später durchqueren wir ein Wohngebiet oberhalb von Heimbach und danach geht es auf einem schmalen Pfad weiter bergan, hinaus aus dem Rurtal. Nach einer Weile biegen wir  auf einen breiteren Weg ab. Es geht nun eine Weile auf einer breiten Grasschneise durch den Wald, die Gegend erinnert an typische deutsche Hochebenen wie die Schwäbische Alb. Die hölzernen Schilder mit der Wildkatze führen uns verlässlich rund um den Ort Schmidt. Schon toll, dass mein Kumpel aus alten Fernsehzeiten sich einen kompletten Ort gekauft hat. Nach einigen Kilometern ist klar, die Wildkatze werden wir nicht sehen, und auch keinen Luchs, es wird am Ende des Tages nur zu ein paar Kühen gereicht haben. Ortskundige versichern jedoch, dass man im Herbst die Hirsche röhren hört. Was ist denn dann das Wilde am Wildnis-Trail? Positiv fällt auf, dass man - außer zu Anfang und gegen Ende der Tour - kaum Zeugnisse der Zivilisation sieht: Kein Wohnhaus, keine Fabrik, keine Straße. Dafür eine wahrhaft grüne Hölle. Besonders im Frühling, wenn die Natur während der Ginsterblüte explodiert, ist der Wildnis-Trail ein Fest für die Sinne. Wir wandern die ganze Zeit durch den Nationalpark Eifel und in so einem Park muss man natürlich Regeln beachten. An der Abzweigung nach Abenden weist uns eine Tafel darauf hin, dass es sich um einen Nichtraucher-Nationalpark handelt und das einzige was hier qualmen darf, sind die Socken. Außerdem solle man bitte nur Eindrücke und Beobachtungen sammeln und keine Pflanzen oder gar Tiere. Für uns Natur- und Wanderfreunde wirklich eine Selbstverständlichkeit. Wer macht denn sowas?

Weiter geht es durch ausgedehnte Eifelwälder und man sollte sich nicht von einigen Hinweisschildern irritieren lassen. Manchmal hat man nämlich das Gefühl im Kreis zu gehen. Mal geht es links nach Schmidt, mal rechts nach Schmidt, mal links nach Brück, mal rechts Brück. Am besten ist es, den Katzenköpfen zu folgen, die bringen einen sicher an das Ziel. Ungefähr auf der Hälfte unserer Tour haben wir tolle Fernblicke über die Weiten des Rurtals. Man könnte wirklich glauben, nicht im dicht besiedelten NRW, sondern mitten in der kanadischen Wildnis zu sein. Wir wandern durch Mischwälder mit Farnen und dann geht es mit dem Schlehbach talwärts, wo wir einen Fischteich mit Biberspuren passieren. Kaum sind wir im Tal angekommen, geht es schon wieder bergan, nicht steil, sondern moderat. Wir wandern gemächlich an weitläufigen Weiden, die Wege scheinen uns in vergangene  Jahrhunderte zu katapultieren. Auf der Höhe angekommen gehen wir an einigen Häusern vorbei, queren die Straße von Schmidt nach Zerkall und wandern dann auf einem schmalen Pfad bergab. Diesen Weg liefen früher die Schmidter zur Papierfabrik im Kalltal.

Nach ungefähr zwei Kilometer haben wir unser Ziel in Zerkall erreicht. Der kleine Ort ist übrigens Sitz der Papierfabrik Renker auf deren Büttenpapier 1949 die Urschrift des Grundgesetzes gedruckt wurde. Wir gehen an der Hauptstrasse rechts und sind schnell am Infopunkt des Nationalparks angekommen. Von dort über die neue Fußgängerbrücke über die Rur zum Haltepunkt der Rurtalbahn sind es nur wenige Meter.

 

Highlight der Tour

Neben der üppigen Natur sollte man den Infopunkt des Nationalparks in Zerkall besuchen. Dort gibt es Infos zu Kanufahrten auf der Rur,  den Karwutschke-Aussichtsturm (toller Name!) und natürlich über den Nationalpark. Und nicht ganz unwichtig: Im Infopunkt gibt es eine Toilette.

 

Einkehrmöglichkeiten

In der Wildnis selber gibt es keine Einkehr, wir kommen an keiner Gaststätte vorbei, es gibt aber einige schöne Bänke, um das mitgebrachte Picknick zu verzehren. Am Nationalpark-Infopunkt in Zerkall sind in der Saison ab Ostern von 10 -17 Uhr Kaffee und Kaltgetränke erhältlich. Wenn man vom Haltepunkt noch ungefähr einen Kilometer flußabwärts wandert, erreicht man das Restaurant Gut Kallerbend.

 

Familien/Handicap-Variante

Für Familien kann man nach Abenden abkürzen, dort gibt es auch eine Einkehrmöglichkeit. Oder man verzichtet auf die Umrundung des Rossbergs und spart so rund 3 km ein. Eine Handicap-Variante gibt es bei dieser Tour leider nicht.

Alle Kommentare

16.07.2017Ralf

Unter Familie /Handicap-Variante wird darauf hingewiesen, dass man durch Verzicht auf die Umrundung des Rossberges die Tour um ca. km abkürzen könne. Auf der Karte ist diese Art der Abkürzung nicht eingetragen . Auch der Rossberg ist nicht zu finden. Wie soll man da die Abkürzung finden, denn im Text ist auch kein Hinweis zu finden.Gut wäre es allgemein wenn in der Textbeschreibung ab und an mal zu einer Wegangabe eine km Angabe (vom Startpunkt gemessen) zu finden wäre.

Antwort

Vielen Dank für den Einwand! Wir werden prüfen, inwieweit Änderungen an den aktuellen Routenbeschriebungen vorgenommen werden können, und ihn in jedem Fall bei der Erstellung weiterer Routenbeschreibungen berücksichtigen.

10.08.2017Peter

Wir sind alle 4 Etappen des WildnisTrails gelaufen. Davon ist die Strecke von Heimbach nach Zerkall nicht einmal die schönste. Die beiden mittleren Etappen Einruhr nach Gemünd und Gemünd nach Heimbach waren nach unserer Meinung wesentlich interessanter und auch abwechslungsreicher, vor allem auch mit den Zwischenstationen Burg Vogelsang bzw. Kloster Mariawald.

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16.07.2017Ralf

Unter Familie /Handicap-Variante wird darauf hingewiesen, dass man durch Verzicht auf die Umrundung des Rossberges die Tour um ca. km abkürzen könne. Auf der Karte ist diese Art der Abkürzung nicht eingetragen . Auch der Rossberg ist nicht zu finden. Wie soll man da die Abkürzung finden, denn im Text ist auch kein Hinweis zu finden.Gut wäre es allgemein wenn in der Textbeschreibung ab und an mal zu einer Wegangabe eine km Angabe (vom Startpunkt gemessen) zu finden wäre.

Antwort

Vielen Dank für den Einwand! Wir werden prüfen, inwieweit Änderungen an den aktuellen Routenbeschriebungen vorgenommen werden können, und ihn in jedem Fall bei der Erstellung weiterer Routenbeschreibungen berücksichtigen.

10.08.2017Peter

Wir sind alle 4 Etappen des WildnisTrails gelaufen. Davon ist die Strecke von Heimbach nach Zerkall nicht einmal die schönste. Die beiden mittleren Etappen Einruhr nach Gemünd und Gemünd nach Heimbach waren nach unserer Meinung wesentlich interessanter und auch abwechslungsreicher, vor allem auch mit den Zwischenstationen Burg Vogelsang bzw. Kloster Mariawald.