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Auf dem Bierweg im Oberbergischen Land

Rund um Bielstein

Erzquell-Brauerei

Die heutige Erzquell Brauerei Bielstein wurde im Jahre 1900 vom Ur-Großvater Ernst Kind des heutigen Geschäftsführenden Gesellschafters Axel Haas als Adler Brauerei GmbH gegründet. Ernst Kind hatte eine Spinnerei und Reißerei in Bielstein. Weil diese in eine wirtschaftliche Schieflage geriet, wagte er im Alter von 50 Jahren einen Neuanfang. Er erlernte im bayrischen Weihenstephan das Bierbrauen. Nach dem Bau einer Wasserleitung, sie liefert bis heute weiches Quellwasser für die Bielsteiner Biere, verließ am 5. September 1900 das erste Pils das Sudhaus. Der Ausstoß betrug im Gründungsjahr 15.000 hl.

 

Erzquell Brauerei Bielstein

Haas & Co. KG

Bielsteiner Straße 108

51674 Wiehl

Tel.: 02262 / 82-151

Fax: 02262 / 82-106

E-Mail: info@erzquell.de

Web: www.erzquell.de

 

Besichtigungen können hier gebucht werden.

 

 

Gassenhagener Hüttenbräu

Die kleine private Brauerei von Uwe Krimmel und seiner Frau liegt auf der Hälfte des bergischen Streifzugs 17 – dem Bierweg – in Gassenhagen. In gemütlicher Atmosphäre lässt sich ein frisch gezapftes Hüttenbräu genießen. Der Braumeister zeigt Interessierten auch gerne seine selbstentwickelte Brauanlage.

 

Uwe Krimmel

Gassenhagen 22

51674 Wiehl

Tel.: 0 22 62 33 70

E-Mail: uwekrimmel@t-online.de

 

Geöffnet:

Ab April jedes 2. Wochenende, samstags 11 – 22 Uhr, sonntags 11 - 20 Uhr, Feiertage wie 1. Mai, Himmelfahrt/ Vatertag und zur Bergischen Wanderwoche. Pfingsten geschlossen. Darüber hinaus mit Voranmeldung.

 

 

Wiehler Tropfsteinhöhle

Die Tropfsteinhöhle wurde 1860 bei Sprengungen in einem Steinbruch entdeckt. Dabei entdeckte Kalksteingebilde blieben aber lange unbeachtet. In der Zeit großer Arbeitslosigkeit wurde ihre Erschließung 1926/27 im Rahmen öffentlicher Notstandsarbeiten durchgeführt. Große Teile der Höhle waren mit Höhlenlehm gefüllt, der entfernt werden musste. Teilweise ist der Gangverlauf noch immer nicht genau bekannt, da der Schlamm nicht restlos beseitigt wurde.

 

Um die Höhle herum befindet sich ein isoliertes Kalksteinnest, welches von Sandstein und Tonschiefer umgeben ist. Man findet in diesem Gestein zahlreiche Versteinerungen von Korallen und Muscheln, da es sich um ein versteinertes Korallenriff aus dem Devonmeer handelt.

 

Pfaffenberg 1

51674 Wiehl

Tel.: 0 22 62 79 20

 

Öffnungszeiten:

täglich von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

letzte Führung um 16:15 Uhr

 

 

Aussichtsturm Meerhardt

Der Aussichtsturm in der „Meerhardt“ (293 m ü. NN), Höhe 10 m, ist von Dieringhausen aus über die Wanderstrecke V1/A1 zu erreichen (3,4 km). Er wurde 1908 in Form einer Ruine errichtet, ganz in der Tradition der Turmruinen englischer Landschaftsgärten des 18. und frühen 19. Jahrhunderts. 

Affen- & Vogelpark Eckenhagen

Im Affen- und Vogelpark Eckenhagen können sie Natur hautnah erleben. Neben Wellensittichen, Erdmännchen und anderen Kleintieren kommen Sie in zwei großen Affengehegen Berber- und Totenkopfaffen ganz nah. Neben den Tieren bietet der Park verschiedene Attraktionen und Fahrgeschäfte für jedes Alter. 

 

Affen- & Vogelpark Eckenhagen

Am Bromberg

51580 Reichshof Eckenhagen

Tel.: 02265/8786

Fax: 02265/9509

E-Mail: info@affen-und-vogelpark.de

Web: www.affen-und-vogelpark.de

 

 

Museum und Forum Schloss Homburg

Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Schloss im Jahr 1276, seine Ursprünge liegen vermutlich jedoch noch weiter zurück. So lassen archäologische Funde aus dem Jahr 1999 vermuten, dass sich bereits im 11. Jahrhundert ein Rundturm auf dem damaligen Burgfried befand. Entstanden ist das Schloss – das heute vor allem als kulturhistorisches Museum in der Trägerschaft des Oberbergischen Kreises dient – aus einer frühmittelalterlichen Höhenburg der Grafen von Sayn (später Sayn-Wittgenstein-Homburg). Sein Bild hat sich seither permanent gewandelt, im 17. Jahrhundert nahm es das bis heute prägende Aussehen eines Barockschlosses an. Zum Ensemble gehören zudem das Rote Haus (ehemalige Zehntscheune), das Forsthaus sowie die translozierten Gebäude der historischen Mühle und Bäckerei.

 

Museum Schloss Homburg

Schloss Homburg 1

51588 Nümbrecht

Tel.: 02293 9101-0

Fax: 02293 9101-40

Web: www.schloss-homburg.de

 

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag: 10:00 - 18:00 Uhr

 

 

Hotel-Restaurant Zur alten Post

Hotel-Restaurant ''Zur alten Post''

Humperdinckstrasse 6

51588 Nümbrecht - Marienberghausen

Tel.: 02293 / 9118-0

Fax: 02293 / 9118-18

E-Mail: info@hotelzuraltenpost.com

Web: www.hotelzuraltenpost.com

 

 

Waldhotel Tropfsteinhöhle

Waldhotel Tropfsteinhöhle

Pfaffenberg 1

51674 Wiehl

Tel.: 0 22 62 - 79 20

Fax: 0 22 62 - 93 40 0

E-Mail: info@waldhotel-wiehl.de

Web: www.waldhotel-wiehl.de

 

 

Tom's Hütte

Bahnhofspl. 4

51674 Wiehl

Tel.: 02262 7175044

 

 

Krahmer Scheune

Ausflugslokal Krahmer Scheune

Krahm 9

51588 Nümbrecht

Tel.: 02262/6220

Web: www.krahmer-scheune.de.tl/

 

Öffnungszeiten (Saison Mai bis September):

Freitags: 17 - 23 Uhr

Samstags: 15 - 23 Uhr

Sonntags: 14 - 18 Uhr

Feiertags: 14 - 23 Uhr

 

 

Haus Kranenberg

Bielsteinerstr. 92

51674 Wiehl/Bielstein

Tel.: 02262-7976 598

E-Mail: info@Haus-Kranenberg.de

Web: www.haus-kranenberg.de

 

Öffnungszeiten:

Montag, Mittwoch bis Freitag: von 11 Uhr - 14 Uhr und von 17 - Ende offen

Samstag: von 17 Uhr - Ende offen

Sonn- und Feiertags: ab 11 Uhr durchgehend mit warmer Küche geöffnet.

Dienstag: Ruhetag

 

 

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Streckeninformationen

Region: Oberbergisches Land
Strecke: 13,3 km; Rundwanderweg
Dauer: 4 Stunden
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer
Wegmarkierung: Durchgehend markiert mit einer weißen „17“ auf Rot.

Höhenprofil

Weitere Informationen

Wir starten den Bierweg am Busbahnhof in Bielstein und gehen Richtung Ortsmitte. Wir folgen der roten Markierung mit der "17". Passend zum Thema des Streifzugs kommen wir schon bald an der Erzquell-Brauerei vorbei. Dort werden viele Biersorten gebraut: Pils, Malzbier   und Kölsch, das einzige Kölsch aus dem Bergischen Land. Daher schmückt sich die Erzquell Brauerei mit dem Titel "Höchstgelegene Kölsch-Brauerei der Welt". Gegenüber der Brauerei informiert eine Info-Tafel des Bierwegs über die Geschichte der Braukunst im Bergischen Land. Diese insgesamt sieben Info-Tafeln begleiten uns über den gesamten Weg und sind äußerst ansprechend gestaltet - sehr informativ und unterhaltsam.

Wir gehen durch Wohnflächen bergan und stoßen nach kurzer Zeit auf die gelben Markierungen des Bergischen Panoramasteigs. Dieser 246 Kilometer lange Weitwanderweg erschließt in einer großen Schleife das Bergische Land und ist mit dem Zertifikat des Deutschen Wanderverbandes ausgezeichnet. Als wir die Höhen oberhalb des Wiehltals erreicht haben, wandern wir durch ausgedehnte Wälder. Ein Aufenthalt im Wald erhöht übrigens die Anzahl der Antikrebszellen. Warum weiß keiner so recht. Vermutlich wegen der Phytonzide, das sind gasförmige Substanzen, die die Bäume gegen Schädlinge ausstoßen. Also sollten wir ein paar Mal tief einatmen, auch die Wanderung auf einem Bierweg ist gut für die Gesundheit. Später gehen wir längere Zeit auf einem asphaltierten Feldweg und durchqueren den Ort Krahm mit schönen Fachwerkhäusern und Einkehrmöglichkeit.

Vorbei am Reitzentrum Nallingen wandern wir ein Stück parallel zum X22, dem Kurkölner Weg. Es wäre eine Überlegung wert, einen Abstecher nach Köln, in die Hauptstadt des Kölschs, zu machen. Aber vielleicht sind die 45 Kilometer bis Köln doch etwas zu ambitioniert, also gehen wir weiter auf unserem Bierweg mit der Nummer "17". Wir passieren die Ortschaft Gassenhagen mit Hopfenanbau und Hobbybrauer Uwe Krimmel (siehe Highlights). Beschwingt - falls wir beim Hobbybrauer eine Pause gemacht haben - schweben wir über Feldwege bis zu einer Landstraße, die wir überqueren. Wir wandern an einem Friedhof vorbei, manchmal kann man an dieser Stelle aussortierte Grabsteine entdecken, das ist ein wenig gruselig.

Nach einer Weile biegen wir links auf einen schönen Wiesenweg ein und stoßen wieder auf die gelben Markierungen des Bergischen Panoramasteigs. Eine einfache Holzbank am Wegrand lädt zu einer Rast ein. Kleiner Tipp: Passend zum Thema des Weges könnte man jetzt mit dem Bier aus dem Rucksack ein zünftiges Picknick mit phantastischen Fernblicken veranstalten. Wir gehen hinunter Richtung Bielstein und durchqueren den Ortsteil Linden. Die Info-Tafel in Linden weist auf die überragende Rolle von gutem Wasser für den Brauvorgang hin. Neben der Info-Tafel findet sich passenderweise die Quelle, die die Erzquell-Brauerei mit Brauwasser versorgt. Wir wandern weiter bergab und erreichen einen schönen Weg, der über die alte Bahntrasse und Eisenbahnbrücke führt. Keine Angst, die Schwellen und Gleise sind entfernt, der Zugverkehr der Kleinbahn nach Waldbröl ist schon lange eingestellt. Wir gehen über die rauschende Wiehl und sind schon bald wieder am Busbahnhof angelangt.

 

Highlight der Tour

In Gassenhagen informiert die Info-Tafel „D“ über den Hopfenanbau. Und um die Informationen anschaulich zu machen, rankt sich neben der Info-Tafel der Hopfen vier Meter in die Höhe. Um das Hopfenerlebnis anschaulicher zu machen, kann man bei Hobbybrauer Uwe Krimmel neben den Hopfenpflanzen nach Voranmeldung (Telefon 02262-3370) ein oder zwei frisch gebraute Bier verkosten. Herr Krimmel erklärt Interessierten gerne in seinem "Hobbykeller" den Brauvorgang. Und dann heißt es: Prost und wohl bekomms!

 

Einkehrmöglichkeiten

In Bielstein kann man direkt am Busbahnhof in Tom's Hütte einkehren, eine Art Imbissbude XL.  Ich habe dort eine prima Currywurst und ein frisch gezapftes Kölsch genossen. Dem Vernehmen nach soll aber das Jägerschnitzel mit selbst gemachter Sauce der absolute Hit in Tom's Hütte sein. Außerdem sehr empfehlenswert ist die Krahmer Scheune, bewirtschaftet an Wochenenden von Mai bis September.

 

Familien/Handicap-Variante

Der Weg ist thematisch eher etwas für Erwachsene. Daher ist der Bierweg vielleicht geeigneter für eine Vatertags- als für eine Familienwanderung. Eine barrierefreie Version oder Abkürzung des Wegs gibt es leider nicht. 

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